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WIBF und GBU – Verbände starten 2018 neu durch

Teil 1:

Schon lange bevor die 4 „großen“ Weltverbände sich für Frauenkämpfe erwärmen konnten, waren die Verbände WIBF und GBU als Vorreiter des Frauenboxens tätig. In den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts trugen bereits Kämpferinnen wie Silke Weikenmeier, Michele Aboro und Daisy Lang GBU- und WIBF-Europa- und Weltmeistertitel. Eine wahre Hoch-Zeit hatten die Verbände WIBF und GBU zu besten Zeiten der Universum-Boxpromotion mit Weltmeisterinnen wie Regina Halmich, Ina Menzer, Karolina Lukasik, Alesia Graf, Julia Sahin und natürlich auch Susi Kentikian.

In den zurück liegenden Jahren brach das ehemals große Universum-Imperium zusammen, weil es zwischen ZDF und dem Veranstalter zu keinem neuenVertrag kam. Klaus Peter Kohl verkaufte sein Unternehmen. Ein nachfolgender Eigentümer des Boxstalls hatte keinen Erfolg und war mit dem Gesetz in Konflikt. Dann kam die große Stunde von WBA, WBC, WBO und IBF. Deutschland war damit die längste Zeit das Mekka des Frauenboxsports gewesen. Die neuen Hochburgen des Frauenboxens wurden Mexiko und Argentinien. Die Verbände WIBF und GBU vergaben zwar auch weiterhin Titel, aber der Wettbewerb unter den Verbänden war gewachsen. Die „Marktanteile“ wurden kleiner.

Um dieser Entwicklung endlich Einhalt zu gebieten, soll es im vor uns liegenden Jahr zu Pflichtverteidigungen kommen. Bisher konnten die Titelträgerinnen ihre Gürtel nach belieben gegen selbst gewählte Gegnerinnen verteidigen. Das führte dazu, dass zu diesen WM-Kämpfen teilweise über Jahre hinweg Gegnerinnen eingeladen wurden, die schon von der Kampfbilanz her normalerweise überhaupt nicht für Titelfights in Frage kamen. Ehemals geltende Richtwerte wie eine positive Kampfbilanz oder das die Gegnerin zumindest nicht unmittelbar aus einer Niederlage kommt, schienen keine Rolle mehr zu spielen. Um es kurz zu sagen: Das „Spiel“ wurde teilweise übertrieben.

Was jetzt kommt, macht vielleicht für einige Akteure etwas schmerzlich sein, aber alle Titelträgerinnen werden sich nach und nach Pflichtherausforderungen stellen müssen. Eine erste Ankündigung gibt es bereits für Elina Tissen, die seit Jahren die Federgewicht-Gürtel der Verbände WIBF und GBU trägt, ihre Titel aber konsequent nur gegen bequeme und handverlesene Gegnerinnen verteidigt. Damit werden nicht nur die Zuschauer hinters Licht geführt: Es schadet auch dem Ansehen der Verbände, wenn WM-Titel ständig nur gegen stark geredete Aufbaugegnerinnen verteidigt werden. Im Männerboxen wäre es vergleichsweise unvorstellbar, wenn Weltmeister wie Joshua, Golovkin oder Lomachenko gegen notorische Loser antreten und das auch noch als große Kämpfe verkaufen würden. Das lässt sich kein Verband auf Dauer bieten, wenn er nicht in die völlige Bedeutungslosigkeit sinken will.

Mit einer etwas übereilten Ankündigung wurde eine Pflichtverteidigung von Elina Tissen gegen die Berlinerin Nina Meinke angeordnet. Die Austragung einer Pflichtverteidigung im Federgewicht wurde noch einmal überdacht und Meinke wird zuvor um den Interim-Gürtel im Federgewicht kämpfen. Dieser Kampf soll am 17. Februar in Ludwigsburg stattfinden. Die Gegnerin kommt aus Italien. Es ist Vissia Trovato (10(4)-0-0). Diese Ansetzung zeugt von mehr Mut zum Risiko als die letzten 10 WM-Kämpfe der gegenwärtigen Titelträgerin. Vissia Trovato steht in der internationalen BoxRec-Liste auf #6, während Weltmeisterin Elina Tissen auf #8 liegt. Nina Meinke wird noch im Superfeder geführt und belegt da #25. Es ist also von den Namen und bisherigen Leistungen her nicht absehbar, wer am Ende die Pflichtherausforderin von Elina Tissen sein wird. Schon der Kampf um den Interim-Gürtel dürfte also mehr „Feuerwerk“ versprechen, als die sehr einseitigen und scheinbar vorprogrammierten Tissen-Kämpfe der letzten 7 Jahre.

Eine ähnliche Vorgehensweise ist in anderen Gewichtsklassen zu erwarten. Auch vakante Titel werden nicht beliebig verschenkt. Im Weltergewicht steht ein WIBF/GBU Titelkampf von Layla McCarter an. Die bei Floyd Mayweather stehende McCarter wird am 3. März gegen ihre Landsfrau Victoria Cisneros um beide Gürtel kämpfen. Im Superfedergewicht kämpft die griechische WIBF/GBU Weltmeisterin Kallia Korouni demnächst wieder um ihre Gürtel. Sie hat mittlerweile einen Vertrag mit Mick Hennessy (Hennessy Sports) und wird sehr bald einer Pflichtverteidigung entgegen sehen. Die frisch gebackene 4-fach-Weltmeisterin Alicia Kummer wird eine Pflichtverteidigung machen müssen. Sie wird demnächst Verena Kaiser im Ring gegenüber stehen.

Andere Gewichtsklassen werden folgen. Im Leichtgewicht wird es demnächst ein Comeback von Derya Saki geben. Sie stand zuletzt 2015 im Ring und wird am 21. April in Köln und die WIBF / GBU Inter-Conti Titel kämpfen. Es ist durchaus vorstellbar, dass damit eine Herausforderung gegen Weltmeisterin Nicole Wesner in greifbare Nähe rückt. Auch für die Weltmeisterinnen Susi Kentikian (Fliegengewicht) und Nikki Adler (Supermittelgewicht) soll es in diesem Jahr Pflichtkämpfe geben.

Diese Entwicklung kann man nur begrüßen. Wenn die Verbände WIBF und GBU ihre Wertigkeit im internationalen Vergleich wieder steigern wollen, ist das der einzige Weg: Attraktive Ansetzungen und spannende Fights auf Weltniveau. Nur so kann man die Fans begeistern und Sponsoren für das Frauenboxen gewinnen.

Tickets für die Box-Gala am 17. Februar in der Arena Ludwigsburg können ab sofort unter www.eventim.de und an allen bekannten Vorverkaufsstellen erworben werden.

Auch bei den GBU-Herren gibt es einige positive Entwicklungen, über die in den nächsten Tage in einem 2. Teil berichtet wird.

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