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Ulli Wegner – Glückwunsch zum 71. Geburtstag !

ulli-wegner-Das Urgestein des deutschen Boxsports, wie man Ulli Wegner mittlerweile getrost bezeichnen kann, feiert heute seinen 71. Geburtstag und denkt noch lange nicht daran, mit seiner Arbeit als Boxtrainer aufzuhören. Möge er seinen Schützlingen als Trainer und dem Boxpublikum als Identifikationsfigur des deutschen Boxsports noch recht lange fit und gesund erhalten bleiben. Das er noch nicht ans Aufhören denkt, sollte klar sein. Sein aktueller Vertrag mit dem Sauerland-Boxstall geht zumindest erst einmal bis 2015 und er hat die zusätzliche persönliche Sauerland-Option, lebenslang bei Sauerland Trainer zu sein.

Hans-Ullrich Wegner, der in seiner Jugend ursprünglich dem Fußball zugetan war, kam für damalige DDR – Verhältnisse erst mit 19 Jahren, also recht spät, zum Boxsport und absolvierte bei verschiedenen Vereinen insgesamt 176 Amateurkämpfe. Mit der Mannschaft von Wismut Gera wurde er 1970 DDR – Meister, sein größter eigener Erfolg als aktiver Sportler im Boxsport. Schon im darauf folgenden Jahr wurde er Trainer in Gera und später beim Berliner TSC. Nach der deutschen Wiedervereinigung übernahm Wegner 1991 eine Stelle als Bundestrainer im Olympiastützpunkt Berlin. In seiner Karriere als Amateurtrainer erkämpften seine zahlreichen Schützlinge etwa 150 Medaillen bei Olympischen Spielen, Welt- und Europameisterschaften sowie den Militär-Weltmeisterschaften, darunter 65 Titelgewinne. Zuletzt gewannen 1996 Oktay Urkal und Thoma Ulrich eine Silber- beziehungsweise eine Bronzemedaille bei den Olympischen Spielen in Alanta. Unmittelbar nach diesen Spielen konnte Winfried Sauerland ihn überzeugen, in den Profiboxsport zu wechseln. Seither hat er Schützlinge wie Beyer, Ottke, Abraham, Huck und Braekhus zu Weltmeistern geformt und diverse andere Faustkämpfer zu Europameistertitel geführt.

Dem boxbegeisterten ARD – Fersehzuschauer ist Wegner bestens bekannt. Niemand sonst wie er, wirkt mit seiner oft als polterig und schroff empfundenen Ansprache an seine Boxer dennoch als eine Trainerfigur, die ihres gleichen sucht. Er verlangt Gehorsam und Respekt, zeigt Strenge und nur selten Mitgefühl, wenn es darum geht, durchzuhalten und den Sieg einzufahren. Nach so manchem Kampf konnte er mit seinen Boxern jubeln, aber einige Male musste er auch Punktrichterentscheidungen kommentieren, bei den wohl die von ihm selbst erwähnte „Glücksfee“ ihren Hand im Spiel gehabt zu haben schien.

Man mag über Wegner denken wie man will. Wer was zu kritisieren sucht, der wird auch etwas finden. Eins ist jedoch sicher: Ulli Wegner wird als eine Kultfigur in die Geschichte des deutschen Boxsports eingehen.

Ulli Wegner bei einer Buchlesung im März 2013:

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