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Sandra Atanassow siegt in Karlsruhe

Mit einem souveränen Punktsieg über die erfahrene Österreicherin Doris Köhler endete der 4. Profikampf von Sandra Atanassow am Samstag in Karlsruhe. Es war genau der Kampf, den man erwartet hatte, weil die 40-jährige Köhler nicht zum Verlieren angereist war und ihre ganze Erfahrung (auch aus ihren zahlreichen Kickboxkämpfen) mit in den Ring brachte. Diese Nuss zu knacken, war aber das erklärte Ziel. Sich dieser Aufgabe zu stellen, war richtig und diesem Zeitpunkt der Karriere der Leipzigerin durchaus angemessen.

Sandra Atanassow – Wiegen in Karlsruhe

Wieder daheim angekommen, fand Sandra Atanassow Zeit für ein kurzes Telefoninterview:

Hallo Sandra, wie fühlst du dich nach deinem 4. Sieg im 4. Profikampf?

Sandra Atanassow. Einfach fantastisch! Ich bin glücklich, diese Aufgabe gemeistert zu haben und fühle mich sehr wohl. Es gab einen eindeutigen Punktsieg für mich und ich bin ohne nenneswerte Blessuren durch die 6 Runden gekommen.

Kanntest du Doris Köhler bereits vor dem Kampf?

Sandra Atanassow: Nein, wir sind uns beim offiziellen Wiegen zum ersten mal begegnet. Das Wiegen fand übrigens in einer EDEKA-Filiale statt. Sinnigerweise vor einem Fleischstand. Die Kunden haben zwar nicht alle verstanden, was wir da genau machen, aber es war eine recht amüsante Angelegenheit.

Sandra Atanassow vs Doris Köhler

Wie war der Kampf für dich, wie hattest du deine Gegnerin vorher eingeschätzt?

Sandra Atanassow: Ich kannte sie absolut nicht, wusste aber ihren Kampfrekord und dass sie auch eine erfahrene und erfolgreiche Kickboxerin ist. Sie ist einfach schwer vorzeitig zu bezwingen. Von dieser Idee habe ich mich bereits nach der ersten Runde verabschiedet und mich auf einen Kampf über die volle Distanz eingestellt.

Du hast den Kampf nach Punkten gewonnen. Da erübrigt sich die Frage, ob du mit dem Urteil zufrieden bist.

Sandra Atanassow: Ja, nachdem ich gemerkt habe, dass es schwierig sein würde sie vorzeitig zu besiegen, habe ich versucht die Runden sicher für mich zu entscheiden. Von den 6 Runden habe ich eine abgegeben und eine war etwas knapp. Doris Köhler hat mir von Beginn an bis zum Schluss Paroli geboten und das war gut so. Sie war eine sehr gute Gegnerin und es hat richtig Spass gemacht, mit ihr zu fighten. Ansonsten verlief Alles so wie ich es wollte. Ich habe den Kampf bestimmt und souverän gewonnen.

Was sind deine nächsten Ziele? Gibt es schon Pläne, wie deine Boxkarriere weiter laufen soll?

Sandra Atanassow: Im Moment bin ich erst einmal nur glücklich, diesen Kampf gewonnen zu haben. Ich denke immer nur von Kampf zu Kampf. Natürlich hat jeder, der im Ring steht, das Ziel um einen Gürtel zu boxen. Ich könnte mir durchaus vorstellen, vielleicht noch in diesem Jahr um den internationalen deutschen Meistertitel zu kämpfen. Es gibt einfach zu wenige aktive deutsche Boxerinnen im Federgewicht, deshalb würde ich mich für einen deutschen Meistertitel auch einer internationalen Gegnerin stellen. Aber dafür gibt es noch keine konkreten Pläne.

Sandra Atanassow – Urteilsverkündung

Dafür wünschen wir viel Erfolg und vielleicht klappt es ja noch in diesem Jahr mit einem Kampf um die deutsche Meisterschaft. Idealerweise bei einem Event in deiner Heimatstadt Leipzig.

Sandra Atanassow: Das wäre natürlich traumhaft, in Leipzig vor heimischem Publikum zu kämpfen. Warten wir mal ab, was sich ergibt.

Es bleibt unserer Redaktion nur, Sandra Atanassow viel Erfolg zu wünschen. Sie gehört auf jeden Fall zu den Boxerinnen, die das gegenwärtige und zukünftige Frauenboxen in Deutschland bereichern. Wir werden ihre weitere Karriere aufmerksam beobachten und über jeden weiteren Fortschritt berichten.

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