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Die Champions waren zurück in Dresden

Stieglitz Sieg Dresden

Fotos: SES-Team / Peter Gerke

Alles in allem gesehen, verlief der gestrige Boxabend von SES Magdeburg in der Elbestadt Dresden wunschgemäß für die Veranstalter und sehenswert für die Zuschauer. SES war mit seinem Boxevent zurück in Dresden und zurück auf einem guten Sendeplatz eines großen TV-Senders. Die Zuschauer in der Halle und am Bildschirm bekamen etwas geboten und man kann sicher von allen Seiten weitgehend zufrieden sein mit dem Gesamtpaket. Robert Stieglitz und Christina Hammer verteidigten ihre WM-Titel standesgemäß gegen zugegeben, mittelprächtige aber nicht unwürdige Gegnerschaft.

Mit dem Japaner Yuzo Kiyota hatte man für WBO-Weltmeister Robert Stieglitz einen Gegner ausgesucht, der wohl einen exzellenten Kampfrekord vor zuweisen hatte, aber außerhalb Japans bisher noch nicht bemerkt war. Obwohl er von daher als „unbeschriebenes Blatt“ und von einigen Boxfans auch als vermeintlich „leichter Gegner“ eingeschätzt war, erwies sich der Mann aus Japan als äußerst unbequem. Zu Beginn des Kampfes fand ein Abtasten statt, wobei man bemerken musste, dass beide Boxer in den ersten 2-3 Runden nicht zu ihrem Stil fanden. Spätestens ab dem 4. Durchgang war aber die Überlegenheit des Weltmeisters überdeutlich und hätte diese Runde nur 20 Sekunden länger gedauert, wäre der Kampf schon da entschieden gewesen, weil Kiyota gegen Ende der 4. Runde knapp vor der Verteidigungsunfähigkeit stand und es nur noch ein oder zwei Schlagserien von Stieglitz gebraucht hätte um den Kampf zu beenden. Den Japaner rette der Gong und ab Runde 5 wurde deutlich, dass sein Plan eigentlich nur noch darin bestehen konnte, Stieglitz mit einem harten Glückstreffer auszuschalten. Zunehmend verzweifelt, kam es dazu, dass er Stieglitz umwarf und immer wieder mit dem Kopf zu tief war, wobei er sich wahrscheinlich auch seine Cutverletzung geholt haben mag. Trotz wiederholter Versuche gelang es ihm nicht, bei Stieglitz durchaus vorhandene Deckungslücken zu nutzen. Entweder war Stieglitz für seine Schläge zu robust oder die bisherigen Gegner Kiyotas waren einfach zu schwach. Anders lässt sich der bisherige KO-Kampfrekord des Japaners nicht erklären. Der über die Runden immer weiter aufgehender und stark blutender Cut über dem linken Auge des Japaners war schließlich der Grund, den Kampf mit Beginn der 10. Runde zu beenden. Es wurde nach den bisherigen Punkten entschieden und da konnte es keinen Zweifel geben. Eigentlich hatte Stieglitz alle Runden gewonnen und Kiyoto wurde wegen Unsportlichkeiten in Runde 5 sogar ein Punkt abgezogen. Die Punktrichter entschieden auf (korrigiert) 100:89 und 2x 99:90. Weiterlesen

BDB verschenkt Titel

Ein Beitrag von unserem Gastautor Uwe Betker:

Der immer mehr an Bedeutung verlierende Bund Deutscher Berufsboxer hat, ohne dass die Öffentlichkeit davon richtig Notiz genommen hätte, einen seiner Titel verschenkt. Der BDB machte Anfang 2012 Michael Wallisch (10 Kämpfe, 10 Siege, 7 durch KO) einfach mal zum Deutschen Meister im Schwergewicht.
Damit tritt Wallisch die Nachfolge von Andreas Sidon an, der immer noch mit dem BDB einen Rechtsstreit um seinen Lizenzentzug im Jahre 2007 führt. Wallisch boxte am 01.04.2011 im Digibet Pferdesportpark in Berlin gegen Yakup Saglam. Er gewann nach Punkten und wurde dadurch Internationaler Deutscher Meister im Schwergewicht. Genau dieser Kampf wurde dann nachträglich zur Deutschen Meisterschaft erklärt.

Die rechtliche Grundlage für diesen „Upgrade“ ist allerdings meiner Meinung nach doch etwas dünn. BDB-Präsident Thomas Pütz erklärte: „Michael Wallisch hätte um den deutschen Meistertitel geboxt, wenn der nicht durch Andreas Sidon blockiert gewesen wäre.“ Weiter führt er aus: „Deshalb haben wir ihn per Vorstandsbeschluss zum Titelträger ernannt.“ Leider steht dieser Vorstandsbeschluss aber im krassen Gegensatz zu den Statuten. Hier heißt es unter Paragraph 27 Absatz 2: „Kein Meistertitel kann anders gewonnen werden, als in einem Kampf zu den vom BDB festgesetzten Bedingungen.“ Gemäß dem Regelwerk kann man also nur durch einen Kampf und nicht durch Vorstandsbeschluss Deutscher Meister werden! Weiterlesen

Robert Stieglitz vs Yuzu Kiyota – Was kann der Japaner?

Hier mal zu Einstimmung ein Kampf von Kiyota. So schlecht sieht der gar nicht aus:

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Huck vs Arslan 2 – 14. September Stuttgart

arslan2

Nun ist es doch soweit – dem Rematch zwischen Marco Huck und Firat Arslan steht nichts mehr im Wege und ist sogar ein Pflichtprogramm. Beide werden am 14. September in Stuttgart ein zweites mal um den WBO-Titel im Cruisergewicht kämpfen, nachdem der äußerst knappe Kampf und das Punkturteil vom letzten Jahr für einiges an Aufsehen und Unmut gesorgt hat. Das Urteil von 2x 115:113 und 117:111 führte dazu, dass Firat Arslan noch im Ring ein Rematch forderte. Nicht wenige Boxfans sahen das Urteil damals genau so wie Arslan und es wurde in Foren und auf anderen Plattformen rege diskutiert, wobei Marco Huck und Sauerland-Event nicht gerade gut weg kamen.

Zwischenzeitlich ist Firat Arslan selbst beim Veranstalter Sauerland unter Vertrag. Arslan absolvierte unter Sauerland-Flagge einen Kampf gegen den Berliner Varol Vekiloglu, der kurzfristig eingesprungen war, weil der Kroate Mavrovic sein Comeback wegen Verletzung absagen musste. Dieser Kampf qualifizierte Firat Arslan zum Pflichtherausforderer von Huck, sodass es keiner anderen Regelung bedarf um nun Huck vs Arslan 2 aufzulegen.

Firat Arslan meinte damals, dass er sich als Sieger gesehen habe und damit wieder Weltmeister geworden wäre. Jetzt sieht er seine 2. Chance, genau das erneut zu versuchen. Er will alles daran setzen, dieses „Heimspiel“ in Stuttgart zu nutzen. Bedenkt man das Alter von Arslan, ist dass vielleicht auch eine der letzten großen Chancen, die er noch hat. Mit diesem Bewusstsein wird er wohl auch in diesem Kampf gehen und noch einmal mehr zusätzliche Motivation aufbringen.

WBO-Weltmeister Marco Huck äußerte Verständnis für Arslan und wie der sich gefühlt haben muss. Er sah sich selbst auch etwas ungerecht bepunktet, als er im letzten Jahr gegen Schwergewichtsweltmeister Povetkin unterlag. Huck sagte auch, dass er noch einmal gegen Arslan gekämpft hätte, wenn er nicht sein Pflichtherausforderer geworden wäre. Das sei „eine Sache der Ehre“.

Nachdem Marco Huck bereits das Rematch gegen Ola Afolabi souverän für sich entscheiden konnte, kann man nur gespannt sein, was bei diesem Stallduell heraus kommen wird. Afolbi machte bei dem 3. Kampf der beiden Cruisergewichtler irgendwie gar nicht den Eindruck, dass er überhaupt gewinnen wollte. Viele Boxfans waren regelrecht enttäuscht von seiner Leistung, während Titelverteidiger Huck in diesem 3. Anlauf endgültig aufzeigen konnte, dass er der bessere in Ring war.

Einige Boxfans befürchten jetzt sogar, dass Arslan bei diesem Stallduell vielleicht doch nicht vollkommen frei boxen wird und das es womöglich so etwas wie eine Stallorder geben könnte, nach der Huck unbedingt als Weltmeister erhalten bleiben muss. Andererseits wird es im Falle einer Niederlage gewiss ein Rematch und damit einen 3. Kampf zwischen Huck und Arslan geben. In diesem Kampf sollte einfach der Bessere gewinnen, so wie sich das fairerweise gehört, ohne jede Stallorder.

Tickets zu der Veranstaltung gibt es bei Eventhim. Einfach den Button klicken, „Boxen Stuttgart“ eingeben und schon hat der Ticketschalter geöffnet.

Tickets bei eventim.de

Hier noch einmal der erste Kampf:

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Hammer vs Lauren – Die „letzte Liebe“ vor dem Kampf

hammer kuss

Foto: EPA / Scanpix

Mit einem unverhofften Kuss auf den Mund sorgte die Schwedin Mikaela Lauren für etwas Verwirrung, als sie Titelträgerin Christina Hammer Face to Face nach dem Wiegen gegenüber stand. Morgen Abend wird es in der Verbund-Energie-Arena Dresden sicher um alles Andere gehen, als um Küsse.

„Das ist die letzte Liebe die sie von mir bekommt“ sagte Lauren als Erklärung für diesen Kuss. Etwas ungewöhnlich, aber sicher mal etwas Anderes als Pöbeleien oder Eiseskälte, wie man sie von Männern bei solchen Gelegenheiten kennt. Erst standen sich beide lächelnd gegenüber und dann dieser Kuss. Das hat wirklich mal Seltenheitswert. Christina Hammer konnte damit natürlich nicht rechnen und war verständlicherweise völlig baff.

Morgen Abend werden im Ring sicherlich keine Zärtlichkeiten mehr verteilt, wenn es im Kampf um gleich 2 Weltmeistergürtel geht. Mikaela Lauren meint, dass sie nichts zu verlieren hat und gibt sich gegenüber der schwedischen Presse relativ entspannt. Ihre Vorbereitung auf diesen Kampf hat sie in der Sonne von Teneriffa absolviert, während sich Christina Hammer in den Bergen Österreichs fit gemacht hat. Lauren weiter: „Es ist passend und für mich perfekt, der Underdog zu sein. Ich habe alles zu gewinnen und nichts zu verlieren. Ich fühle mich entspannt und voller Energie. Ich werde einfach rausgehen und Spaß haben im Ring.“

So gesehen, mag Lauren Recht haben. Es ist ihr 2. großer Kampf um eine WM. Nachdem sie bereits in ihrem 7. Profikampf gegen Cecilia Braekhus in Runde 7 TKO ging, sagt sie das sie sich jetzt verbessert habe und sich so gut wie nie fühlt. Zu verlieren hat sie nicht viel, außer diesen Kampf. Sie kämpft allerdings auch für das Profiboxen in Schweden, dass seit dem Ringunfall von Frida Wallberg erneut in Frage steht. Lauren betonte deshalb besonders gegenüber der schwedischen Zeitung „Aftonbladet“, dass sie sehr konzentriert boxen werde und sich dessen bewusst ist, dass Boxen ein gefährlicher Sport ist.

Ein Vollprofi wie Christina Hammer wird sich durch solche Kleinigkeiten wie diesen unverhofften Kuss sicher nicht beeindrucken lassen und ihren Kampf morgen Abend so durchziehen wie geplant. Mit dem guten Eindruck, den sie besonders konditionell im Kampf gegen Zita Zatyko hinterlassen hat, sollte eigentlich im Kampf gegen Lauren nichts schief gehen.

Ein Küsschen wird es allerdings sicher erst wieder nach dem Kampf geben, wenn überhaupt. Ab 22:20 Uhr ist SAT1 aus Dresden auf Sendung.

Vielfalt gibt's bei Otto!

Yasemin Colak vs Jessica Holetzeck – Titelkampf MTBD, 13. Juli in Neu-Ulm

colak

Lange daraufhin trainiert und den Titel vor Augen, will Yasemin „Little Giant“ Colac (Trier) am 13. Juli in Neu-Ulm gegen Jessica Holetzeck antreten. Jessica Holetzeck ist keine unbekannte Größe, trainiert im „Leon Gym“ Neuperlach und steht nicht umsonst in so einem Muay Thai Titelkampf. “Little Giant” wird in diesem Gefecht allerhand aufbieten müssen. Egal wer für wen die Daumen drückt – es wird auf jeden Fall neben den vielen Männerkämpfen auch Frauenpower pur geben.

Die Veranstaltung finden „open Air“ statt und die Eintrittspreise sind mit 10 – 15 € verträglich. Wer also Lust hat und einen spannenden Kampfabend sehen will, hat morgen in Neu-Ulm die Gelegenheit dazu.

colak muay thai

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Regina Bergemann – Geschäftsstellenleiterin des “Bund Deutscher Faustkämpfer”

Regina Bergemann-Bewerbungsfoto-130117-II (1)Ab sofort ist Frau Regina Bergemann Geschäftstellenleiterin beim „Bund Deutscher Faustkämpfer“ (BDF). Bisher war Frau Bergemann Geschäftstellenleiterin beim „Bund Deutscher Berufsboxer“ (BDB) und hat in mehr als 3 Jahren ein umfangreiches Fachwissen und somit eine Kompetenz erworben, die eine enorme Bereicherung für den BDF darstellt. Die Tätigkeit beim BDB endete offenbar ausschließlich wegen dem kontinuierlichen Geschäftsrückgang dieses Verbandes, also aus verständlichen wirtschaftlichen Sparsamkeitsgründen des BDB. Frau Bergemann war bis zum letzten Tag ihrer Tätigkeit beim BDB eine loyale Mitarbeiterin und wird die gleiche Tätigkeit nun ab sofort beim BDF verrichten.

Regina Bergemann ist bestens im nationalen und internationalen Boxsportgeschehen vernetzt und wird sich beim BDF in erster Linie um die allgemeine Verwaltungsarbeit des Verbandes kümmern. Dazu gehört insbesondere die Aufsichtspflicht und Überwachung der Einhaltung von Vorgaben der Satzung, sportlichen Regeln, internationale Vorgaben etc. Weitere Schwerpunkte werden die Mitgliederverwaltung- und betreuung, das Vor- und Nachbereiten von Veranstaltungen sowie die Betreuung der Webseite und des Auftritts des Verbandes in den populären sozialen Netzwerken sein.

Besondere Freunde löste dieser Neuzugang bei Artur Ellensohn aus, der selbst lange Zeit Vizepräsident des BDB war und die gleiche Tätigkeit nun ebenfalls beim BDF ausübt. Der gesamte Vorstand des BDF ist davon überzeugt, dass Frau Bergemann eine Bereicherung für den BDF darstellt und den stetig wachsenden Aufgaben des Verbandes souverän gewachsen ist.

“Bund Deutscher Faustkämpfer”

BDF logo

Mayweather macht die Kasse seines Lebens

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Für Floyd “Money” Mayweather ist unabhängig vom Kampfausgang am 14. September jetzt schon klar, dass er den größten Zahltag seiner gesamten ungeschlagen Karriere haben wird, wenn er gegen das „Wunderkind“ Saul “Canelo” Alvarez kämpft.
 
Es wird geschätzt, dass es für Floyd rund 90 Millionen US-Dollar in diesen Kampf zu verdienen gibt. Diese Zahlenakrobatik-Daten sind im Forbes Magazin erschienen. Er selbst sagt, dass wahrscheinlich 1,5 Millionen Pay-TV-Zuschauer rund 105 Millionen US-Dollar einbringen, von denen 50 Millionen per Vertrag direkt an Mayweather gehen werden. Neben diesem Pay-TV-Einkommen, das der 8-malige Weltmeister und gegenwärtig bester P4P-Boxer der Welt bekommt, ist ihm noch eine Summe von 40 Millionen US-Dollar garantiert, wenn er nur in den Ring steigt.

Über den Verdienst pro Runde oder Kampfminute mag man gar nicht weiter nachdenken. Ohne eine Neiddebatte anstiften zu wollen, aber das ist für die Einen vielleicht erstaunlich, für Andere schon etwas befremdlich und unvorstellbar viel.
Ob man das als Boxfan gut finden muss oder nicht, sei mal dahingestellt. Auf alle Fälle kann man davon ausgehen, dass solche Summen reiner Irrwitz sind und ein weiteres Beispiel dafür, dass das Geld im Boxsport sehr ungerecht verteilt ist.

Während junge Nachwuchsboxer und ihre Vereine kaum wissen, wie sie finanziell über die Runden kommen sollen, wird hier mit Beträgen gehandelt, die weit jenseits von Gut und Böse sind.

Falls es Canelo gelingt, Mayweather zu entthronen und es zu einem Rematch kommt, wird diese Summe gewiss noch überboten. In Ermangelung geeigneter “Überflieger” im US-Schwergewicht sind in den Gewichtsklassen unterhalb des Schwergewichts solche Spitzeneinkommen überhaupt erst möglich geworden.

Hier ein paar Bilder von der Pressekonferenz in Los Angeles:

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Frida Wallberg vs Diana Prazak – Full Fight

Fotos: Magnus Liljegren

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Wäre nicht der betrübliche Ausgang dieses Kampfes im eigenen Bewusstsein, könnte man einfacher und ohne den berühmten dicken Klos im Hals sagen, dass dieser WM-Kampf zwischen Frida Wallberg und Diana Prazak auf hohem Niveau gelaufen ist und eigentlich eine sehr gute Werbung für das Frauenboxen war. In den ersten 4 Runden lieferten sich Wallberg und Prazak ein enges Gefecht, bei dem die Weltmeisterin Wallberg durchaus dem Druck von Prazak standhielt. Danach baute sie etwas ab, war aber voll auf die Verteidigung ihres WM-Titels aus. Einige Tage nach dem KO gab sie auf Facebook bekannt, dass ab der 5. Runde etwas nicht in Ordnung war und sie spürte, dass ihre Beine immer schwerer wurden. Diesen Kampf im nachhinein zu bepunkten fällt schwer, weil man das Ganze nicht emotionslos sehen kann. Der Kampf endete mit einem KO-Sieg von Diana Prazak in Runde 8.

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Nach diesem KO ist bei der Siegerin natürlich erst einmal die Freude über diesen WM-Sieg riesengroß. Ihrer Betreuerin Rijker fällt aus Versehen sogar das Handtuch in den Ring – trotzdem nimmt Diana Prazak sich die Zeit, hält inne und geht noch einmal als faire Sportlerin verantwortungsbewusst zu Wallberg, die zu diesem Zeitpunkt den KO-Schlag überstanden zu haben schien. Sie schaut sie an und fragt ob sie “ok” ist. Erst dann bricht der Jubel über den WM-Gewinn aus. Bis zu diesem Zeitpunkt dachte wohl jeder an alles mögliche, einen tollen Kampf und die Wallberg-Fans sicher vielleicht sogar gleich an eine Revanche. Was dann kam, konnte niemand ahnen. Frida Wallberg hatte während des Kampfes eine Verletzung an einer kleinen Ader an der Gehirnhaut erlitten. Sie brach nach dem Kampf in ihrer Ecke zusammen. Zum Glück wurde sie sofort und reibungslos medizinisch versorgt, kam ins Krankenhaus und wurde zwei mal operiert. Wenige Tage nach diesem Vorfall hat sie sich selbst auf Facebook an ihre Freunde und Fans wenden können. Jetzt befindet sie sich noch unter Beobachtung in einer Klinik in der Nähe ihres Wohnortes.

Hier der volle Kampf:

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Als Zuschauer, Boxfan oder selbst im Boxsport Aktiver bleibt einfach nur Frida Wallberg das Beste zu wünschen. Das Team von „x-boxen-plus“ wünscht ihr vollständige Genesung und das sie recht bald die Klinik verlassen kann um wieder im Kreise ihrer kleinen Familie zu sein.

Mariana Juarez vs Riyo Togo 2 – Rematch in Mexiko

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Eine der am meisten beschäftigten Frauen im Boxring ist die Mexikanerin Mariana „Barbie“ Juarez. Die mittlerweile 33-jährige versuchte sich bereits in verschiedenen Gewichtsklassen. Am kommenden Samstag, dem 13. Juli geht es in einem Rematch gegen die 37-jährige Japanerin Riyo Togo wieder um den WBC-International-Titel im Superfliegengeicht. Die erste Begegnung der beiden Boxerinnen endete sehr schnell in Runde 1. Nach einem fulminanten Start gleich in der ersten Minute, wo die Japanerin gezielt auf Kopftreffer aus war, kam es kurz vor Ende des ersten Durchgangs zu einem Niederschlag. „Barbie“ wurde ausgezählt und aus dem Kampf genommen, was ihren heftige Protest zur Folge hatte. Sie stand, hat von sich aus Kampfbereitschaft gezeigt und dennoch war der Kampf vorbei, obwohl diese Runde nur noch wenige Sekunden gedauert hätte. Die Entscheidung des Ringrichters lag in seinem Ermessensspielraum und war daher vielleicht aus seiner Sicht richtig, aus Sicht von Juarez allerdings nicht. Der Kampf war zu Ende, bevor er überhaupt richtig begonnen hatte.

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Der WBC-International im Superfliegengewicht war vakant und die Japanerin nahm ihn deshalb erst einmal mit. Schließlich verständigte man sich auf einen 2. Kampf, der diesmal vielleicht etwas länger dauert, falls Juarez aus den Fehlern der ersten Begegnung gelernt hat. Riyo Togo ist zwar noch nicht viel aus Japan heraus gekommen und hatte noch keine als besonders stark bekannte Gegnerin, aber was sie vorweisen kann ist eine KO-Quote von 60%. Wobei diese Quote bei 90% liegt, wenn man nur die gewonnenen Kämpfe berücksichtigt. Wenn sie siegt, dann auch meistens durch KO. Ihre Schlaghärte reicht also aus um sich nicht auf Punkturteile verlassen zu müssen. Gegen gute Gegnerinnen, die in der Lage sind, sich entsprechend zu schützen und so ihren Schlägen zu entgehen, können sie durchaus auch auspunkten. Ob das Juarez diesmal gelingt hängt im Wesentlichen davon ab, was sie tun kann um die Schlagkraft der Japanerin ins Leere Laufen zu lassen. Weiterlesen

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