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Ana Maria Torres – Babypause geht in die Verlängerung

torres gürtel

Die Fans der mexikanischen Boxerin Ana Maria Torres werden sich gut daran erinnern: Vor mehr als einem Jahr wurde bekannt gegeben, dass eine der gegenwärtig besten Boxerinnen der Welt, „La Guerrera“ Torres ihre Boxkarriere wegen Schwangerschaft unterbricht und sich deshalb vorläufig aus dem Boxgeschäft zurückzieht. Darauf hin hat der Präsident des Weltverbandes WBC Jose Suleiman der Weltmeisterin im Superfliegengewicht als erste Boxerin überhaupt den Emiratus-Status zuerkannt, was ihr das Anrecht gibt, nach Beendigung ihrer Pause die dann amtierende WBC-Weltmeisterin heraus fordern zu dürfen.

torres 2 schwangrschaftIhr WM-Titel wurde vakant, die beiden Mexikanerinnen Mirabel Ramirez und Zulina Munoz kämpften im November 2012 darum. Seither ist die sehr athletische Munoz Trägerin des Titels, den sie in diesem Jahr bereits 2 mal verteidigte. Die nächste Titelverteidigung steht für den 3. August an. Am 13. Juli erkämpfte sich Mariana Juarez im 2. Anlauf das Recht, Munoz herausfordern zu dürfen. Das diese Pflichtverteidigung bereits am 3. August stattfindet ist eher unwahrscheinlich. Insgesamt verfügt Mexiko über eine Vielzahl von Boxerinnen, besonders in den unteren Gewichtsklassen. Allein im Superfliegengewicht gibt es gegenwärtig 23 aktive Boxerinnen. Im Vergleich zu Deutschland eine Unmenge. Hier gibt es mit Raja Amasheh gerade mal eine einzige aktive Superfliegengewichtlerin.

Nachdem Ana Maria Torres zu Beginn diesen Jahres ihr Kind zur Welt brachte, ging man eigentlich davon aus, dass sie ab Sommer 2013 wieder ins Training einsteigt und ihr „Comeback“ nach dieser Babypause angehen wird. Doch daraus wird vorerst Nichts werden, weil Ana Maria Torres und ihr Ehemann Christobal Mora in ihrer gemeinsamen Familienplanung noch einen Schritt weiter gegangen sind und nun bereits das zweite Kind erwarten. Das „Warrior-Kleinunternehmen“ bekommt also gleich noch einen Nachwuchs und somit verlängert sich die Babypause der Weltmeisterin erst einmal noch auf unbestimmte Zeit.

Diese Meldung ist vielleicht nur besonders wichtig für die Torres-Fans, die es kaum erwarten können, dass Ana Maria Torres wieder in den Ring steigt. Sie werden sich also noch etwas gedulden müssen. Aber für alle Anderen ist es zumindest in diesen Tagen beruhigend zu wissen: Auch andere Menschen bekommen Kinder und freuen sich gemeinsam mit Familie, Freunden und Fans darauf.

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Impressionen vom Kampf Ana Maria Torres vs Olga Julio:

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Manny Pacquiao – Wann kommt der „big Fight“ gegen Floyd Mayweather jr.?

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Bereits -zig mal in der Diskussion, aber immernoch nicht stattgefunden hat der „big Fight“ zwischen Manny Pacquiao und Floyd Mayweather jr.. Beide haben im Moment auch andere Vorhaben, als einen Kampf gegeneinander. Trotzdem reißt das Interesse der Boxfans an diesem Kampf nicht ab. Befeuert wird das Ganze immer wieder durch Verlautbarungen beider Boxer, die so nebenbei immer wieder fallen.

Mayweather hat während seiner aufwendigen Promotion – Tour für den Kampf gegen Canelo Alvarez am 14. September immer wieder gesagt, dass Pacquiao, also wie er meint: der „Filipino Fighter“, Vergangenheit sei und seine Karriere vorbei wäre.

Pacquiao, der im November gegen Brandon Rios antreten wird, lässt so etwas natürlich nicht auf sich sitzen. Er bezweifelte zwar selbst auch, ob er nach einer 3. Niederlage in Folge noch weiter boxen sollte, aber er hat auch die passenden Antworten für Mayweather parat. Gegenüber „ABS-CBN-News“ sagte er über Mayweather: Weiterlesen

Holly Holm – Im MMA-Sport angekommen

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Das was Holly Holm in diesem Kampf zeigt, sieht insgesamt eher noch recht nach klassischem Boxsport aus. Aber nachdem ihre Gegnerin scheinbar schon gar nicht mehr mit einem gefährlichen Kick rechnet, kommt die „Abrissbirne“.

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Karo Murat vs Bernard Hopkins – 19. Oktober Atlantic-City

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Jetzt ist endlich alles in „Sack und Tüten“ – dem Pflichtkampf zwischen IBF-Weltmeister Hopkins und dem Wahlberliner Karo Murat steht nichts mehr im Wege. Nachdem die Visum-Probleme von Murat erledigt sind, weswegen der erste Termin am 13. Juli in New York nach hinten verschoben werden musste, steht nun fest, dass Beide am 19. Oktober in Atlantic-City aufeinander treffen werden. Ein Touristen-Visum wäre sicher aufzutreiben gewesen, aber da es sich beim Profiboxen um „Arbeit“ handelt, war ein Arbeitsvisum nötig, was scheinbar nicht so schnell zu bekommen war.

Für Murat geht damit eine lange „Arbeitspause“ zu Ende. Seit seinem letzten Kampf gegen den Georgier Sandro Siproshvili ist schon mehr als ein Jahr vergangen. Auf jeden Fall freut sich Murat auf diesen Kampf gegen einen der legendärsten aktiven Boxer und ist zuversichtlich, dass sich am 19. Oktober herausstellen wird, wer an diesem Tag der bessere Boxer ist.

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Manuel Charr vs TBA – 28. September Manchester

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Es dürfte nur ein kleiner Trost für Manuel Charr sein, aber zumindest wird er bei der gleichen Veranstaltung in Manchester boxen wie sein Wunschgegner David Haye, der bei dieser Gelegenheit auf seinen Landsmann Tyson Fury trifft. Der ursprünglich für diesen Sommer vorgesehene Kampf zwischen Haye und Charr wurde abgesagt, weil Haye bekannt gab, sich im Training verletzt zu haben. Man kann allerdings auch vermuten, dass ihm diese Verletzung sehr gelegen kam, weil sich das Interesse in England für einen Kampf gegen Charr in Grenzen hielt. Es ist nun mal der Ehrlichkeit geschuldet, wenn man davon ausgeht, dass sich ein Kampf der beiden besten Schwergewichtler des Landes besser vermarkten lässt, als ein Kampf eines Engländers gegen einen Manuel Charr, den in England nicht so viele Boxfans kennen. Das Charr nun die Gelegenheit bekommt in Manchester anzutreten, ist zwar nur ein kleines Trostpflaster, aber zumindest hat er einen Kampf vor großem britischem Publikum und er wird dadurch auch auf der Insel seinen Bekanntheitsgrad erhöhen.

Noch ist unbekannt, gegen wen Manuel Charr kämpfen wird. Dabei gibt es 2 grundsätzliche Möglichkeiten. Zum einen kann es sein, dass er sich einmal mehr selber um einen Gegner kümmern muss um überhaupt zu boxen, so in etwa wie in seinen letzten Kämpfen gegen Airich, Saglam und Mazikin. Wenn das so ist, wird Charr jemanden aus dem gleichen Leistungssegment finden müssen, der einen Namen hat und bezahlbar ist. Die für ihn bessere Variante wäre allerdings, wenn die Veranstalter ihm einen Gegner stellen und den auch aus ihren Mitteln bezahlen, der zumindest auch in England bekannt ist. Da gäbe es zum Beispiel Sam Sexton, John McDermott oder Michael Sprott um nur einige aus England zu nennen. International gesehen, sollte es noch leichter sein für einen guten Fight zu sorgen.

Um es mal etwas drastisch, aber ehrlich so empfunden darzustellen: Man hat Manuel Charr von britischer Seite her mit dem Kampf/Nicht-Kampf gegen Haye verschaukelt. Da sollte es doch jetzt zumindest drin sein, dass er einen guten Gegner und einen guten Kampf bekommt, den Veranstalter Eddie Hearn (Matchroom Boxing) doch sicher auftreiben kann. Selbst wenn es kein Brite ist, dann doch wenigstens ein würdiger Herausforderer im Kampf um den WBC-International Silbertitel. Gute Gegner würde es sicher jede Menge geben und wenn man Charr wenigstens mit einem guten Fight entschädigen will, dann gibt es viele Möglichkeiten. Wie gesagt – wenn man will.


Dereck Chisora vs Malik Scott – Der Kampf

Dereck Chisora v Malik Scott - Heavyweight Fight

Was für eine Entscheidung dieses Ringrichters! Das ist der Satz, der von diesem Kampf hängen bleiben wird. Nach einem beinahe ausgeglichenem Auftakt des Kampfes kam Chisora immer deutlicher auf und man konnte erkennen, dass Scott einfach die Erfahrung fehlt, gegen gute Gegner zu boxen. Es sah in den Runden 5 und 6 schon beinahe so aus, als hätte er schon da keine Lust mehr und Chisora wurde zum Hauptakteur des Kampfes. Es erfolgte ein Niederschlag durch Chisora aus der Nahdistanz. Scott ging runter und beim Auszählen brach der Ringrichter eigentlich den Kampf schon bei 9 ab – Scott war zwar oben, aber der Ref hatte offenbar Zweifel an der weiteren Kampffähigkeit des Amerikaners.

Für alle Boxfans, die es gestern Abend verpasst haben hier noch einmal der volle Kampf:

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Der BDB und die lästigen Regeln

Ein Beitrag unseres Gastautors Uwe Betker:

Der BDB hat Geschichte geschrieben. Erst hat er den prestigeträchtigsten deutschen Titel, nämlich den des Deutschen Meisters im Schwergewicht, einfach verschenkt. Der Bund Deutscher Berufsboxer ist hingegangen und hat Michael Wallisch (11 Kämpfe, 11 Siege, 8 durch KO) einfach den Titel zugeschanzt. Zwar widerspricht eine solche Art der Vergabe eines Deutschen Meister Titels dem Regelwerk. Der BDB-Präsident Thomas Pütz setzte sich aber dennoch einfach per Vorstandsbeschluss darüber hinweg.

Das alleine ist schon ein historischer Tiefpunkt. Aber es kommt noch sehr viel schlimmer. In der ersten regulären Titelverteidigung des quasi Super Champions Wallisch sanktionierte der eingetragene Verein mit dem Sitz in Berlin einen gewissen Alexander Kahl (29 Kämpfe, 18 Siege, 16 durch KO, 10 Niederlagen, 9 durch KO, 1 Unentschieden) als Herausforderer. Zunächst mal stand Kahl in der unabhängigen deutschen Rangliste nur auf Position 17. Und dann hat er sich für die deutsche Meisterschaft doch tatsächlich dadurch qualifiziert, dass er in seinen letzten beiden Kämpfen bereits in der ersten Runde KO gegangen ist. Muss man noch erwähnen, dass er erwartungsgemäß auch gegen Wallisch nach 47 Sekunden KO ging?
Soweit, so skandalös. Aber es geht noch schlimmer. Denn in der ersten von seinen KO Niederlagen in der ersten Runde, in seinem Kampf gegen Christian Hammer am 30.02.2012, war Kahl gedopt. Der BDB hat ihn dafür aber wohl nicht gesperrt. Am 15.09.2012, also sechs Monate später, boxte Kahl jedenfalls in Basel, Schweiz gegen Arnold Gjergjaj. Dort hatte er, meinen Informationen gemäß, eine gültige BDB Lizenz. Erst als er dort erneut durch die Dopingkontrolle fiel, hat ihn der BDB offenbar bis zum 08. Mai 2013 gesperrt. Weiterlesen

Benjamin Simon – Neue Wege

benni simonNachdem sich „Iron Ben“ mit einem „stand-by“-Kampf im Boxgeschehen zurück gemeldet hat, steht nun die Frage nach dem weiteren Karriereweg im Fokus. Etwa ein Jahr nach der Trennung von seinem letzten Management, ist es nun an der Zeit alles Alte und Vergangene hinter sich zu lassen und neue Wege zu suchen. Selbstverständlich steht Benjamin Simon bei seinem Vorhaben, mit seiner Boxkarriere weiter voran zu kommen, vor den gleichen Problemen wie andere Boxer auch, wenn es darum geht an Kämpfe zu kommen, die ihn weiter voran bringen. Kämpfe gegen sog. Aufbaugegner hat er bereits zur Genüge geleistet und kann auf einen sehr guten Kampfrekord von 24(23)-1(0)-0 verweisen. Zu seinen weiteren Vorhaben befragt, ergab sich folgendes Gespräch:

boxenplus: Benny, du hast fast ein Jahr nach deiner Trennung vom alten Management wieder mit dem Boxen angefangen. Wie soll es in Zukunft weiter gehen?

Benjamin Simon: Ich habe eigentlich nie aufgehört zu boxen, also zumindest habe ich auch ohne Promoter weiter trainiert und mich fit gehalten. Der Kampf jetzt in Neuruppin war als offizielles Lebenszeichen gedacht um nicht aus der Boxrec-Liste zu verschwinden. Ich bin jetzt, nachdem soweit alles aus der Vergangenheit geregelt ist, bereit meine Boxkarriere wieder ernsthaft aufzunehmen und gerade dabei, alle Möglichkeiten in Richtung Zukunft zu sortieren. Als jetzt freier Boxer würde mich sehr gerne einem neuen guten Team anschließen, wo ich eine Perspektive sehe und nicht nur gegen einfache Gegner um Titel boxe, mit denen ich nichts anfangen kann und die mich nicht wirklich vorwärts bringen.

boxenplus: Wie war es für dich, nach fast einem Jahr endlich wieder einmal vor Publikum zu boxen?

Benjamin Simon: Das war natürlich fantastisch, auch wenn ich gegen den Gegner nicht das zeigen konnte, was ich drauf habe. Aber an dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei all denen bedanken, die mir geholfen und diesen Kampf möglich gemacht haben. Mein besonderer Dank geht an den Veranstalter Enrico Schütze und an das ganze PSP Team. Es war eine 1A Veranstaltung und alles war bestens organisiert. Saubere Veranstaltungen in dieser Zusammenarbeit der Beteiligten mit dem BDF haben Zukunft. Weiterlesen

Chisora vs Scott – Der Countdown läuft

chisora vs scott

Nur noch wenige Stunden und der Kampf zwischen Dereck Chisora und Malik Scott beginnt in der Wembley Arena London. Um diese Veranstaltung weiter aufzuwerten, wurden die beiden wichtigsten Kämpfe zu Titelkämpfen.

Sowohl bei dem Kampf zwischen Gary O`Sullivan und Billy Joe Saunders (Mittelgewicht), als auch im Kampf Dereck Chisora gegen Malik Scott (Schwergewicht) geht es um den jeweils vakanten Titel „WBO-International“. Bereits in seinem Kampf gegen David Haye kämpfte Chisora um diesen Gürtel.

Beide Hauptkämpfe versprechen einiges an Brisanz und sind völlig ergebnisoffen. Der Mittelgewichtskampf findet zwischen 2 noch ungeschlagenen Gegnern statt und bei Chisora vs Scott kann man davon ausgehen, dass dieser Kampf zukunftsweisend ist. Auch hier fällt es schwer einen Favoriten auszumachen.

Wer live dabei sein will, sollte ab 21:00 Uhr im Internet auf boxingguru.eu sein Glück versuchen und hoffen, dass der Stream hält.

Hier zur Einstimmung noch ein Interview mit Chisora und Scott:

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Yesica Bopp vs Anastasia Toktaulova – Full Fight

bopp toktaulovaIn diesem WM-Kampf am Freitag Abend konnte Yesica Bopp nach ihrer überraschenden Niederlage gegen die Mexikanerin Chavez einmal mehr das heimische Publikum überzeugen. Zwar blieben absolut spektakuläre Runden aus, aber Bopp konnte durch eine wohldurchdachtes Konzept aufzeigen, dass sie nicht umsonst Weltmeisterin ist. In jeder Runde bot sich ein Kampf auf Augenhöhe. Toktaulova stellte einmal mehr von Anfang bis Ende dieser Begegnung ihre boxerische Klasse unter Beweis.

Jedoch gelang es „Tuti“ Bopp in jeder Runde mit einigen besseren Aktionen und besseren Treffern die Punktrichter von sich zu überzeugen, was dann auch das Ergebnis von 3x 100:90 erklärt. Wer jedoch an diesem Ergebnis ablesen will, dass Toktaulova gnadenlos unterlegen war, der irrt sich gewaltig. Wer den Kampfverlauf sieht, erkennt zwar deutlich die Überlegenheit von Doppelweltmeisterin Bopp, muss aber auch zugeben, dass Toktaulova ihre Börse redlich verdient hat.

Hier der Kampf:

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