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Arthur Abraham wieder Herausforderer von Robert Stieglitz

Piotr Wilczewski (Polen) vs Arthur Abraham (Deutschland)

Der Weltverband WBO hat bei der gerade in Budapest stattfindenden Convention beschlossen, Arthur Abraham zum Pflichtherausforderer von Robert Stieglitz zu erklären. Damit ist der 3. Kampf der beiden Dauerkontahenten nun auch nach Willen der WBO beinahe in „trockenen Tüchern“. Zu klären wird noch sein, wann und wo dieser Kampf stattfinden und im TV zu sehen sein wird. Da beide Boxer mit ihren jeweiligen Boxställen Verträge mit TV-Sendern abgeschlossen haben, wird das sicher noch einige Gespräche erfordern. Es wird im Wesentlichen wohl auch davon abhängen, wie man sich über die Austragung dieses Kampfes einigen wird. Entweder man einigt sich oder es wird wie sonst auch üblich versteigert. Unter Umständen gibt es dann mal wieder für Don King eine Gelegenheit, mit einer unsinnigen Ersteigerung dieses Kampfes auf sich aufmerksam zu machen. Seine BDB-Lizenz als Veranstalter sollte ja in diesem Jahr noch gültig sein.

Was das Sauerland-Team, die Arthur-Fans und natürlich Arthur Abraham jetzt freut, macht andere Boxsportfreunde etwas nachdenklich. Sicher hat man die Entscheidung der WBO zu akzeptieren, aber es wäre immerhin auch denkbar gewesen, nach den beiden Kämpfen zwischen Abraham und Stieglitz noch etwas mehr Zeit vergehen zu lassen, indem man einen Eleminatorkampf durchführt, bei dem man Abraham setzt und ihn gegen einen ansprechende Gegner aus dem WBO-Ranking antreten lässt. Sein Kampf in Schwerin gegen Wilbeforce Shihepo war alles andere als überzeugend. Mehr als einen mühsam heraus geboxten Arbeitssieg gegen den WBO-Afrika-Meister aus Namibia konnte man da nicht sehen. Weiterlesen

Der BDF lässt Titel ausboxen

BDF logo
Wie der „Bund Deutscher Faustkämpfe“ bekannt gab, werden ab sofort bis 30. September 2013 Bewerbungen um Titelkämpfe zu deutschen und internationalen deutschen Meisterschaften des BDF entgegen genommen. Die Meisterschaften werden in den Gewichtsklassen

Junior-Welter / Superleicht
Weltergewicht
Superweltergewicht / Halbmittelgewicht
Mittelgewicht
Supermittelgewicht
Halbschwergewicht
Cruisergewicht
Schwergewicht

ausgetragen. Bewerbungen sind per email an r.bergemann@bdf-boxen.de oder info@bdf-boxen.de zu richten. Unter den gleichen email-Adressen sind dann auch weitere Informationen erhältlich.

Kampfsport einmal anders: Das „Eidgenössische Schwing- und Älperfest“ 2013 in Burgdorf

schwingen foto andy mettler

Foto: Andy Mettler

In der Schweiz ist dieses Fest am kommenden Wochenende einer der Höhepunkte im Veranstaltungskalender 2013. Bei deutschen Kampfsportfreunden sind dieser Sport und dieses Event fast völlig unbekannt und ein wenig erklärungsbedürftig. Hier kommt also mal ein “plus” von “boxenplus”:

Es handelt sich bei diesem Sport um eine Art des Ringkampfs. Manche bezeichnen das Schwingen auch als „Schweizer Wrestling“. Unterschiedliche Gewichts- oder Altersklassen sucht man vergebens, weil es nur darum geht, den stärksten Kämpfer zu ermitteln. Am Abend des 1. September wird nach diesem Turnier der neue Schwingerkönig bejubelt. Sein Siegerpreis: Ein Stier und eine Börse im 5-stelligen Bereich.

Hier ein Bericht über eine ältere Veranstaltung dieser Art:

YouTube Preview Image

Zu diesem Event werden in Burgdorf ca. 250 000 Besucher erwartet. Das gesamte Gelände ist etwa so groß wie 125 Fußballfelder, Es gibt eine Kampfarena für ca. 50 000 Besucher, in deren Mitte 7 Sägemehlringe angelegt sind. Das gesamte Gelände wurde im letzten halben Jahr mit Hilfe der Schweizer Armee aufgebaut. Zur Veranstaltung selbst sind über 4 000 Helfer im Einsatz. Die geschätzten kosten für die Veranstaltung belaufen sich auf etwa 25 Mio Franken.

Das Festgelände:

YouTube Preview Image

Die Organisatoren des Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest (ESAF) haben heute die Paarungen des ersten Turnierdurchgangs bekannt gegeben. Der noch amtierende König Kilian Wenger von der letzten Veranstaltung wird dabei gegen den ehemaligen König Arnold Forrer kämpfen. Für die Fans dieses Sports bereits gleich zu Anfang ein absoluter Kracher.

Der Beginn der Veranstaltung ist Samstag um 8:00. Der letzte „Gang“ findet laut Planung am Sonntag Nachmittag gegen 16:30 statt. Eine Reise ins schweizerische Burgdorf wird sich auch aus den deutschen Grenzregionen lohnen. Das „Schweizer Fernsehen“ wird einige Stunden live berichten.

Ein Link zur Veranstaltungsseite: (klick)

Tommy Morrison – Der „Duke“ kämpft weiter

morrison jung

Um kaum einen Boxer und seine Karriere gibt es so viele Gerüchte, wie um die von Tommy „Duke“ Morrison. Jeder, der die „Rocky“- Filme mit Sylvester Stallone kennt, weiß auch wer Tommy Morrison ist. In „Rocky 5“ spielte er neben Stallone als Tommy „Machine“ Gunn eine Hauptrolle als Schützling und späterer Gegner von Rocky Balboa. Zu dieser Zeit war Morrison bereits lange mit dem Boxgeschäft vertraut. Schon als 13-jähriger begann er sich bei den in den USA sehr beliebten „Toughman“-Turnieren mit erwachsenen Gegnern zu messen. In insgesamt 50 Kämpfen dieser Art gewann er 49 mal. Als Amateurboxer nennt er selbst eine Kampfbilanz von 222 Siegen und 20 Niederlagen. Er wollte sich auch für die Olympischen Spiele 1988 in Seoul qualifizieren, unterlag allerdings in einem Ausscheidungskampf dem späteren Olympiasieger Ray Mercer.

Seine Profikarriere startete Morrison im November 1988. Im darauf folgenden Jahr legte er eine Serie von 19 Kämpfen/ 19 Siegen hin. In dieser Zeit wurde auch Sylvester Stallone auf ihn aufmerksam und 1990 folgten die Dreharbeiten zu „Rocky 5“. In diesem Jahr konnte er deshalb nur 3 Boxkämpfe bestreiten. Im darauf folgenden Jahr absolvierte er weitere Kämpfe und wollte gegen seinen alten Widersacher Ray Mercer WBO-Weltmeister werden. Mercer hatte den seit 1989 ausgeboxten Titel gegen Francesco Damiani gewonnen und Morrison war sein erster Gegner, der ihm diesen WM-Gürtel streitig machen wollte. Morrison erlitt in diesem Kampf die erste von insgesamt 3 Niederlagen seiner Profikarriere. Er ging in Runde 5 TKO. Er beherrschte Mercer in den Runden zuvor, doch konnte Mercer ihn an den Seilen stellen und schlug ihn beinahe stehend KO, bevor er in sich zusammensackte. Man sagte dem sieggewohnten Morrison damals mangelnden Trainingseifer und fehlende Kondition nach. Mercer legte den Titel kurz nach dem Kampf nieder.

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Für Morrison folgte in den Jahren 1992/93 eine Serie von weiteren 8 Kämpfen, die er alle vorzeitig gewann. Der bedeutendste Kampf seiner Karriere war wieder um den inzwischen erneut vakant gewordenen Gürtel der WBO gegen George Foreman. Am 7. Juni 1993 konnte er Foreman durch einen eindeutigen Punktsieg bezwingen und wurde WBO-Weltmeister, der größte Erfolg seiner Karriere. Er stand kurz davor, mit diesem Titel viel Geld zu verdienen. Es war für 1994 ein großer Kampf gegen Lennox Lewis in Planung, bei dem es insgesamt um 7,5 Mio Dollar gehen sollte. Allerdings sollte es vorerst nicht dazu kommen, weil er bereits bei seiner 2. Titelverteidigung im Herbst 1993 gegen Michael Bentt durch TKO 1 unterlegen war. Es folgten weitere Kämpfe und neben Siegen auch ein Unentschieden gegen Ross Puritty. In diesem Kampf war er 2 mal am Boden. Im folgenden Jahr 1995 gelang unter Anderem auch noch einmal ein Sieg in einem WM-Kampf gegen Donovan Ruddok um den wohl eher unbedeutenden IBC-Gürtel. Diesen WM-Titel wollte er dann 1995 gegen Lennox Lewis verteidigen, wobei er allerdings seine 3. Niederlage einstecken musste und durch TKO 6 unterlag. Immerhin brachte ihm dieser Kampf mehr als 2 Mio Dollar ein. Weiterlesen

Ina Menzer vs Goda Dailydaite – Der Kampf

Für alle Boxsportfreunde, die den Abschiedskampf von Ina Menzer gegen Goda Dailydaite verpasst haben.

Menzer wiegen

Der Kampf in voller Länge:

http://www.dailymotion.com/video/x13nvbf

Ina Menzer nach siegreichem Abschiedskampf WIBF – Superchamp

wibf super champ

Neben dem vakanten WIBA-Titel und dem WBF-Interim ging es gestern Abend in Mönchengladbach auch um den WIBF „Super-Champ“ Gürtel, der extra zu diesem Anlass ausgelobt wurde. Ina Menzer war über Jahre hinweg eines der WIBF-Aushängeschilder und sollte auf diese Art im Falle eines Sieges über Goda Dailydaite noch einmal besonders geehrt werden.

Man kann durchaus sagen, dass es im Hauptkampf des Abends das erwartete harte Gefecht gab. Ina Menzers Strategie war es offenbar, in ihrem letzten Kampf einen bestmöglichen Eindruck zu hinterlassen. Deshalb versuchte sie von Beginn an Akzente zu setzen. Im 3. Durchgang überraschte sie Goda Dailydaite 2 mal mit hart geschlagenen linken Führhänden, die ihre Wirkung nicht verfehlten und zu kurzzeitigen Bodenbesuchen führten. Menzer verschaffte sich so einen Respekt und es war für Dailydaite wahrscheinlich der Moment wo sie zwischen Aufgeben oder Kampf entscheiden musste. Sie entschied sich für letzteres und konnte nachdem sie sich einigermaßen erholt hatte, in einigen guten Aktionen und mit großem Kämpferherz unter Beweis stellen, dass sie zu Recht für diesen Abschiedskampf ausgewählt wurde.

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Ina Menzer zeigte sich in ihrem letzten Kampf bis aufs Äußerste konzentriert und boxte routiniert wie zu besten Zeiten, während Goda Dailydaite unbedingt darauf aus war, in diesem Gefecht nicht vorzeitig besiegt zu werden. Das war nicht nur wegen Menzers pausenlosen Angriffen schwierig, sondern gewiss auch wegen des feuchten Ringbodens, mit dem nicht nur sie ihre Schwierigkeiten hatte. Dailydaite musste zwar bis zum Ende der letzten Runde ihr Heil zeitweise in der Flucht suchen, kam aber in jeder Runde selbst zu guten Aktionen und stellte sich nicht minutenlang an die Ringseile um ihre Prügelstrafe zu kassieren, wie man das vielleicht von anderen Boxerinnen her kennt. Auch wenn Goda Dailydaite in diesem Kampf mindestens 8 von 10 Runden abgeben musste, konnte sie erhobenen Hauptes den Ring verlassen. Sie wird aus diesem Gefecht ihre Erfahrungen mitnehmen und in Zukunft in neuen Kämpfen ihr Können unter Beweis stellen. Man konnte während des gesamten Kampfes deutlich erkennen, dass auf beiden Seiten ein hoch motivierter Kampfwillen vorhanden war, was einem vielleicht besonders „schönen“ Kampf verhinderte. Das war für Beide kein leichter Sparrings-Fight, den man gegen eine von vorn herein unterlegene Gegnerin einfach mal so locker runter boxt. In einigen Situationen wirkten Beide etwas verkrampft, was wohl der hohen Motivation geschuldet war.

Dieser Abschiedskampf war der letzte Auftritt von Ina Menzer im Ring, was aber nicht ausschließt, dass sie dem Boxsport in irgend einer anderen Weise treu bleiben wird. Sie sprach nach dem Kampf von Erleichterung und auch davon, dass Goda eine schwierige Gegnerin war. Goda Dailydaite gab nach dem Kampf an, dass sie eine starke Ina Menzer erwartet habe, was sich auch bestätigte. Es war sicherlich klug von Ina Menzer, bereits in einer der frühen Runden dieses Kampfes ihre Gegnerin schwer anzuklingeln. Dieser Plan ging wohl auf und sorgte für ein siegreiches Gelingen ihrer Abschiedsvorstellung vor heimischem Publikum.

Der Weserkurier zeigt eine kleine Fotostrecke zu Ina Menzers Abschied: (Klick)

Pulev, Brähmer, Abraham – Sauerland-Boxer mit Arbeitssiegen

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Die 3 Hauptkämpfe der gestrigen Sauerland-Veranstaltung in Schwerin hatten jeweils das gleiche Ziel: Das Qualifizieren zu einem WM-Kampf. Während Brähmer und Abraham bereits Weltmeister waren, wollte sich Schwergewichtler Pulev zum ersten mal einem WM-Kampf näher kommen. Bei ihm ist allerdings als Einzigem davon auszugehen, dass dieses Vorhaben ohne wenn und aber gelungen ist. Dem Kampf gegen den Sieger aus der Begegnung W. Klitschko vs Povetkin um den IBF-Titel steht nun nichts mehr im Wege.

Bei Abraham ist es fraglich, ob es tatsächlich nach der Niederlage im Rückkampf gegen Stieglitz und dem einen Kampf gestern bereits Beweis genug ist, wieder zu einer Pflichtherausforderung an Nr.1 zu stehen. Darüber wird die WBO in den nächsten Tagen in Budapest entscheiden. Die Abraham-Jünger wollen selbstverständlich lieber heute als morgen ihren Arthur zum 3. mal gegen Stieglitz kämpfen sehen. Wer das etwas gelassener sieht, würde erwarten, dass Abraham erst noch mindestens einen überzeugenden Kampf abliefert, bevor er erneut um den WBO-Titel boxen darf. An attraktiven Gegnern soll es im Ranking der WBO nicht mangeln. Beispielsweise wären ein Kampf gegen Lucian Bute und eine Neuauflage gegen Andre Dirrell Kassen- und Quotenknüller, die einem WM-Kampf in Nichts nachstehen. Abraham hat gestern die Punktrichter überzeugt. Allerdings war sein Gegner Wilbeforce Shihepo aus Namibia in diesem Kampf weitaus besser, als man es vorher glauben wollte. Er bewies bis zum letzten Gong Nehmerqualitäten und Angriffslust. Der Sieg von Abraham geht zwar in Ordnung, hätte aber auch mit 115:113 bepunktet werden können.

Ob es wirklich so besonders klug für Jürgen Brähmer ist, weiter mit dem WBO-Titel im Halbschwergewicht zu liebäugeln, muss man nach der beeindruckenden Vorstellung von Sergey Kovalev gegen Nathan Cleverly etwas in Frage stellen. Der Schweriner hatte es gestern bei seinem „Heimspiel“ mit dem unbequem boxenden Italiener Abatangelo zu tun, den er zwar über weite Strecken des Kampfes dominieren konnte, aber das sah alles doch irgendwie etwas gequält aus, weil es einfach nicht gelingen wollte, diesen Boxer richtig in den Griff zu kriegen und eventuell zu einem vorzeitigen Sieg zu kommen. Dieser nur 1.70 große Mann wühlte sich immer wieder an Brähmer ran und setzte dabei seinen Kopf ein. Weder Brähmer noch dem Ringrichter konnte so recht gelingen, ihm das auszutreiben. Vielleicht hätten ein paar mehr Aufwärtshaken geholfen, aber niemals als nach solchen Kämpfen bekommt der Klugscheißerclub mehr Mitglieder. An Brähmers Sieg vor heimischem Publikum gab es keinen Zweifel. Doch mit diesen Kampf gestern und dem sich aufdrängendem Queervergleich zu Kovalev vs Cleverly muss man schon etwas darüber nachdenken ob es Sinn macht, wenn Brähmer jetzt unbedingt gegen Kovalev kämpft. Der Schweriner steht auch in den Rankings der anderen Verbände gut da und hätte dort gewiss bessere Chancen, als gegen Kovalev. Diese Erkenntnis ist sicher unbeliebt und unpopulär, entspricht aber den momentanen Gegebenheiten. Ein Kampf um den WBA-Titel gegen den Kasachen Beibut Shumenov wäre sicherlich aussichtsreicher, als sich bei einem WBO-Kampf gegen Kovalev womöglich den KO seines Lebens zu holen. Weiterlesen

Dampf-Hammer verteidigt WBO-Titel gegen Larsen

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Foto: Leif Magnusson

Die gestrige ECB-Veranstaltung in Galati/Rumänien hatte es in sich. Das muss man den Veranstaltern schon lassen, obwohl man das sowohl anerkennend als auch skeptisch sehen kann. Der Hauptkampf zwischen Christian Hammer und Leif Larsen endete mit einem krachenden KO-Sieg für Christian Hammer in Runde 7, nachdem Larsen bereits gegen Ende von Runde 6 angeschlagen war und mit dem Ringboden Bekanntschaft gemacht hatte.

Was war geschehen? Wie konnte es soweit kommen? Hier wurde sehr deutlich, dass man es sich als Boxer nicht leisten sollte, praktisch ohne Deckung boxen zu wollen, wenn man die dazu gehörigen Meidbewegungen mit dem Oberkörper einfach nicht einmal ansatzweise drauf hat. In den ersten Runden sah es noch so aus, als wäre Larsen körperlich allein durch mehr Masse und Größe überlegen. Doch Hammer boxte wesentlich effektiver und traf präziser. Es dauerte zwar ein paar Runden, aber schließlich konnte Hammer sich durchsetzen und Larsen gegen Ende des 6. Durchgangs zu Boden schicken. Damit war das Ende des Kampfes eingeläutet und nur die Pausenglocke konnte Larsen noch retten. In Runde 7 setzte Hammer erneut seinen „Dampf-Hammer“ ein und streckte Larsen mit einer krachenden Rechten zu Boden. Damit war der WBO-Europameistertitel eindrucksvoll genug verteidigt und Leif Larsen zum 2. Mal in Folge besiegt. Allerdings muss man dazu auch sagen, dass Christian Hammer seine Aufgabe besser gelöst hat, als das ehemalige kubanische Jahrhunderttalent Odlanier Solis, der sich mit Larsen über volle 12 Runden herumquälte und den Zuschauern eine jämmerliche Vorstellung bot. Hammer hat gestern gezeigt, wie man den Norweger besiegt und sich damit nach jetzt 7 Siegen in Folge für höhere Aufgaben empfohlen. Ob es noch zu einer großen Weltkarriere reicht weiß man nicht, aber auf europäischer Ebene steht er zu Recht mit seinem WBO-Meistergürtel in der ersten Reihe. Weiterlesen

Ina Menzer vs Gouda Dailydaite – Der Countdown läuft

Menzer wiegen

Keine 10 Stunden mehr und der Abschiedskampfabend von Ina Menzer beginnt. Die Fightcard ist um den Hauptkampf herum zu einem Event angewachsen, das sich sehen lassen kann. Neben allerhand anderen sportlichen Darbietungen, besonders Amateurkämpfen der „Faustkämpfer Mönchengladbach“ und einem ansprechenden Unterhaltungsprogramm wird es durchweg sehenswerte Profi-Boxkämpfe geben.

Danach werden alte Bekannte aus Universum-Zeiten wie Dimitri Sartison und Vitali Tajbert werden auch junge Nachwuchsboxer ihr Bestes geben um das Publikum zu unterhalten. Hier ist besonders der Berliner „Baron“ Domenic von Chrzanowski zu nennen, der im Supermittelgewicht eine gute Vorstellung geben will. Leider haben 2 attraktive Gegner nacheinander abgesagt, doch zum Glück ist der Tscheche Roman Vanicky kurzfristig eingesprungen und am gestrigen Abend noch rechtzeitig in Mönchengladbach eingetroffen.

Beim Abschiedskampf zwischen Ina Menzer und Goda Dailydaite geht es um nicht weniger als 3 Titel. Es wird der vakante WM-Gürtel der WIBA und der Interim-Gürtel der WBF ausgeboxt. Als „Sahnehäubchen“ hat der Verband WIBF beschlossen, erstmals den „Super-Champ-Titel“ zu vergeben. Weiterlesen

Ehsan Maudodi boxt im September bei der Deutschen Meisterschaft

maudodi

Foto: TSV Haar
Von links: Mirwais Maudodi, Trainer Helmut Felixberger, Ehsan Maudodi

Ein Beitrag unseres Gastautoren Uwe Betker:

Und immer wieder schickt ihr mir Briefe,
in denen ihr, dick unterstrichen, schreibt:
“Herr Betker, wo bleibt das Positive?”
Ja, weiß der Teufel, wo das bleibt.

(frei nach Kurt Tucholsky)

Es gibt Positives zu vermelden! Ehsan Maudodi, der Bayerische Meister im Schwergewicht und Deutsche Meister der U21, boxt im September bei der Deutschen Meisterschaft der Elite in Oldenburg. Ehsan Maudodi ist, wie ich ihn einschätze, ein sehr vielversprechender deutscher Schwergewichtler.

© Uwe Betker/www.box-blog.de

Anmerkung der Redaktion: Hier etwas mehr über den jungen Boxer. (Klick)

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