Google – Werbung:

Felix Sturm vs Darren Barker – Es geht um die Wurst

sturm vs barker1

In 2 Tagen geht es in der Stuttgarter Porsche-Arena im Hauptkampf zwischen Sturm und Barker um den IBF-Titel im Mittelgewicht, die „Wurst“ die Sturm dem britischen Titelträger vom Brot nehmen will. Es ist also an der Zeit, zu diesem Kampf den üblichen Klugscheiss-Modus anzuwerfen und mal zu überlegen was dabei alles rauskommen kann. Der 31-jährige Barker aus London hat bisher erst eine Niederlage auf der Uhr, 2011 gegen Sergio Martinez. Ansonsten konnte er in 26 Kämpfen überzeugen, 16 mal davon sogar vorzeitig. Es ist also kein Gegner, den Sturm mal einfach so „wegmachen“ kann.

Unter der IBF-Aufsicht von Lindsey Tucker und mit Mark Nelson (zuletzt Boytsov vs Leapai) als 3. Mann im Ring wird es zu einem Fight kommen, auf den Felix Sturm und seine Fans so heiß sind wie schon lange nicht mehr. Nach dem WBA-Titelverlust und dem vorläufig verunglückten Versuch IBF-Herausforder zu werden, hat sich durch eine undurchsichtige Dopingangelegenheit doch noch die Möglichkeit ergeben um den IBF-Titel zu boxen. Allerdings nicht wie ursprünglich gedacht gegen Daniel Geale sondern gegen Darren Barker, der mit einer knappen Entscheidung Titelträger Geale im August besiegen konnte.

sturm

Foto: Devad Handanovic

Für Felix Sturm besteht nun die Chance, sich wieder einen WM-Titel zu holen. In letzter Zeit waren sicherlich weder Sturm, sein Management noch der Sender und Geldgeber SAT1 so recht glücklich mit dem, was da so insgesamt ablief. Nach zweifelhaftem Sieg gegen Macklin, einem Draw gegen Murray, einer Top-Leistung gegen Zbik, der Niederlage gegen Geale, einem verspielten Kampf (der dann zum „no-contest“ erklärt wurde) gegen Sam Soliman und einem Gegner der wie eine gebratene Taube geflogen kam (Predrag Radosevic), ist es nun an der Zeit, dass Sturm im Ring Farbe bekennt, sich und seinen Fans beweist und das er noch lange nicht abzuschreiben ist. Jetzt, genau jetzt in diesem Kampf wird sich erweisen, ob Sturm noch einmal an seinen Biss früherer Zeiten anknüpfen und eine Top-Leistung abrufen kann.

Das Barker schlagbar ist, hat nicht nur Martinez bewiesen. Im Kampf gegen Geale musste er auch runter und angezählt werden, nachdem ihm Geale einen passgenauen Lebertreffer versetzt hatte. Das Sturm auch einen Gegner in arge Bedrängnis bringen kann, hat er schon mehr als einmal bewiesen. Im Kampf gegen Soliman hatte er 2x das KO in den Fäusten, glaubte allerdings genug getan zu haben und hat Soliman laufen lassen. Das wird Sturm sicher nicht noch einmal passieren. Der Kampf zwischen Sturm und Barker steht von den Voreinschätzungen her vielleicht 50:50. Es wird weder einen Heim- noch einen Weltmeisterbonus geben. Diesmal wird in allen Belangen auf jeden Fall ganz genau hingeschaut. Sturm ist sich auf jeden Fall seiner Lage bewusst und wird alle Register ziehen um sich einen eindeutigen Sieg und damit wieder einen WM-Titel zu holen. Sturm steht unter Zugzwang. Er muss Barker die Wurst vom Brot nehmen. Er braucht diesen Kampf und diesen Sieg wie keinen anderen vorher, wenn er weiter in Reihe 1 des Mittelgewichts eine Rolle spielen will.

Alexander Alekseev beendet Profikarriere und wird Promoter

alekseev

Foto: Leif Magnusson

Der in Hamburg lebende Cruisergewichtler Alexander Alekseev beendet ab sofort seine aktive Profiboxkarriere und übernimmt als Promoter die Leitung vom bisherigen ECB-Boxteam in Hamburg. Erol Ceylan, der dieses Team aufgebaut und zum Erfolg geführt hat, übergibt damit den Staffelstab an einen Boxprofi, der seine ganze eigene Erfahrung mit in das Geschäft einbringt.

Zuletzt unterlag Alekseev im IBF-Weltmeisterschaftskampf gegen Weltmeister Hernandez. Auch bei einem möglichen Titelgewinn stand bereits fest, dass Alekseev seine Karriere beendet. Was Erol Ceylan dazu bewogen hat sich aus dem Boxgeschäft zurück zu ziehen, ist nicht bekannt. Allerdings ist Ceylan auch auf anderen Geschäftsfeldern tätig und wird sich vielleicht mehr darauf konzentrieren wollen.

Auf jeden Fall wünschen wir Alexander Alekseev viel Glück und Erfolg bei seiner neuen Tätigkeit und hoffen, dass er mit „seinen“ Boxern und Mitstreitern den Zuschauern und Boxfans viele gute Events bieten wird.

Yesica Bopp vs Ana Fernandez – 6. Dezember WBO- und WBA-Titelkampf

bopp boxsack1Zu ihrem 5. Kampf in diesem Jahr wird die argentinische Doppelweltmeisterin Yesica Bopp am 6. Dezember in Concordia (ARG) antreten. Gegnerin ist diesmal die mittlerweile 40-jährige Ana Fernandez, gegen die sie schon einmal 2008 gekämpft hat. Damals ging es um den Interimstitel der WBA und Bopp war in 10 Runden nach Punkten mit einer Wertung von 100:90, 100:88 und 100:91 deutlich überlegen. Es gibt kaum einen Grund zu der Annahme, dass es diesmal viel anders sein wird, wenn es um die Verteidigung ihrer beiden WM-Titel geht.

Die Frage, die sich den Boxfans nun stellt, ist vielleicht weshalb es unbedingt sein muss, dass beide Boxerinnen noch einmal gegeneinander kämpfen. Das lässt sich ganz einfach dadurch beantworten, weil es dort in Argentinien genau die gleichen Probleme im Boxsport gibt wie hier in Europa und überall auf der Welt, wenn man keine spendablen Sponsoren auf seiner Seite hat. Selbst mit WM-Titeln ist es schwierig, als Boxerin Geld zu verdienen und ohne dicken TV-Vertrag ist man wie überall von Sponsoren und Eintrittsgeldern abhängig. Big Fights zu organisieren und zu bezahlen fällt auch dort schwer. Warum deshalb nicht eine bezahlbare Gegnerin buchen und den Leuten das bieten was sie sehen wollen? Das Boxen lebt auch dort von der Show. Yesica Bopp hat in Argentinien eine riesige Fangemeinde und genau denen wird sie die Show bieten, für die sie gerne eine Eintrittskarte bezahlen. Sie dient, natürlich nicht ganz uneigennützig, als Zugpferd für diese Veranstaltung und „ernährt“ damit sich selbst, ihre Gegnerin und 10 andere Boxer, die bei dieser Veranstaltung weitere Kämpfe bestreiten werden.

Wladimir Klitschko – WBO-WM gegen Alex Leapai

leapai1

Foto: Klaus Frevert (Boxfotograf.de)

Der australische Boxer Alex Laepai wird der nächste Herausforderer von WBO-Weltmeister Wladimir Klitschko. So lautet der Beschluss der WBO, nachdem Leapai den bisherigen Pflichtherausforderer Denis Boytsov überraschend nach Punkten schlagen konnte. Mit dieser indiskutablen Leistung hat sich Boytsov in den Ranglisten nach unten katapultiert – Leapai nach oben.

Weltmeister Klitschko dürfte sich über diese Entwicklung freuen. Nach über 3 Jahren, in denen es keine Pflichtverteidigung gab, kommt nun mit Leapai wieder ein Gegner, den er eigentlich nicht zu fürchten braucht. Wenn Klitschko seinen WBO-Titel gegen ihn verteidigt, wird ihm zwar im Ring ein Boxer mit großem Kämpferherz gegenüber stehen, aber seine Mittel sind beschränkt. Leapai ist ausrechenbar und kann Wladimir Klitschko nicht wirklich gefährden. Man wird das übliche Bild sehen wie immer. Klitschko hält sich seinen Gegner mit dem Jab vom Leibe. Kommt der doch mal in seine Nähe, hebt er die Arme und der Kopf landet im Schwitzkasten.

Man kann dem WBO-Weltmeister eigentlich nur gratulieren. Diesmal kann er nicht einmal für eine miese Gegnerwahl kritisiert werden. Den machbaren Gegner bekommt er gleich frei Haus von der WBO. Aber man kann auch Leapai gratulieren. Er bekommt einen großen Pay-Day und wohl die Börse seines Lebens. Da das, was die Zuschauer sehen wollen sowieso kaum noch eine Rolle zu spielen scheint, reiht sich dieser kommende Kampf schon von vorn herein unter 08/15 ein.

Granit Shala – Der Tausendsassa

granit shalaEin Beitrag unseres Gastautors Uwe Betker:

Wenn es so etwas gibt wie die Inkarnation eines Tausendsassa, eines Alleskönners, gibt, dann ist das wohl Granit Shala. Der aus dem Kosovo stammende Essener besitzt zwei Restaurants und Pizzerien. Er arbeitet zwölf Stunden am Tag. Außerdem ist er mit seinen 27 Jahren der jüngste Boxpromoter Europas. Drei Veranstaltungen hat er schon auf die Beine gestellt und die nächste ist für Anfang 2014 geplant. Und als wäre das nicht schon genug Arbeit, steigt er auch noch am 07. Dezember erstmalig selbst als Profiboxer in den Ring.

Das letzte Mal stand er vor sieben Jahren im Ring, damals noch als Amateur. Er boxte für Tus Syke bei Bremen. Im Fliegen-, Bantam- und Federgewicht absolvierte er insgesamt 31 Kämpfe, von denen er 29 für sich entscheiden konnte. Er war 14, als er zum Boxen kam. Er wartetet auf einen Freund, der boxte. Und weil das Warten zu langweilig war, trainierte er mit. Wenn man ihn fragt, warum er jetzt als Profi in den Ring steigen will, antwortet er: „Wenn ich andere boxen sehe, merke ich, wie gut ich bin.“ Das will er nun beweisen. Dafür geht er sieben Tage die Wochen nach der Arbeit trainieren. Auf sein Profidebüt hat er sich neun Wochen lang vorbereitet. Dabei hat er 13 Kilo abgenommen. Weiterlesen

Nikki Adler sagt DANKE !

Nach dem Kampf, der ihr den 4. WM-Titel im Supermittelgewicht einbrachte, ist es für Nikki Adler Zeit, sich bei allen ihren Unterstützern zu bedanken. Sie schreibt auf Facebook:

nikki sieg pokal

Es ist jetzt Zeit um DANKE zu sagen…!! 

Vielen Dank an mein ganzes TEAM das eine Klasse Arbeitet geleistet hat vor und nach dem Kampf, das ich einer meiner größten Träume erfüllen konnte:

PROMOTER ITS-PROMOTION (Wjatscheslaw Tschibisow), MANAGEMENT CPN (Nadine Vogelmann), beide Trainer Thomy Wiedemann und Bernd Fernengel, Pressesprecherin Jule Schutz, Kroatischer Pressesprecher Željko Matić, Doktor Mark Dorfmüller, Physiotherapeut Alexander Arndt 

Auch ein großer Dank an meine Sponsoren und Partner:

Restaurant Posthorn Neu-Ulm, Berkut, Schwabengarage Neu-Ulm,DONAUPHYSIOTHERAPIE, HAMMER Sport, Devin Sancakli Photography, SHS Sicherheitsservice GmbH, Rehaplus..

Dankeschön auch an meine Familie die mich auf meinem ganzen WEG gefördert und unterstützt hat, ohne die hätte ich es niemals bis dahin geschafft. (Dani Sahne)

Last but not least:
VIELEN VIELEN DANK an meine Freunde und FANS die an mich glauben und mich auf meinem Weg unterstützen!

Nikki Adler vs Zane Brige – WBC-WM im Supermittelgewicht

nikki grozny 5Auch aus Sicht von boxenplus.de ist es an der Zeit, einmal kurze Rückschau auf den letzten Kampf von Nikki Adler und Zane Brige in Grozny zu halten. Unabhängig vom Team Adler und der ITS-Promotion war mit Boxmanager Rainer Gottwald jemand vor Ort, der als Repräsentant der GBU einen Kampf zu beaufsichtigen hatte und der die Redaktion von boxenplus.de mit einigen Hintergrundinformationen versorgte. Erstmal erwies sich die Anreise nach Grozny als etwas beschwerlich. Um dort hin zu kommen, ging es erst einmal von Frankfurt/Main nach Moskau. Von dort aus nach ein paar Stunden Aufenthalt per Inlandsflug weiter um dann noch per Bus weiter nach Grozny zu gelangen. Die Gegend um Grozny war vor Jahren Schauplatz von kriegerischen Auseinandersetzungen und es sind noch nicht alle Spuren davon beseitigt. Der Wiederaufbau von Grozny selbst ist weitgehend abgeschlossen und es gibt auch neue hochmoderne Sportstätten und Hotels.

Die russische Regierung hat sehr viel dafür getan, dass in Grozny wieder Normalität einziehen konnte. Dennoch gibt es sehr hohe Sicherheitsvorkehrungen. Das die Gegend muslimisch geprägt ist, konnte man deutlich daran erkennen, dass unter den Zuschauern fast keine Frauen zu finden waren. So war es für die Boxveranstaltung um so erstaunlicher, dass ausgerechnet 2 Frauen einen WM-Kampf als einen der Höhepunkte der Veranstaltungen absolvierten. In Anwesenheit des schwer bewachten tschetschenischen Präsidenten Ramsan Achmatowitsch Kadyrow boxten Nikki Adler und Zane Brige eine WBC-WM, wie man sie vielleicht noch nie gesehen hatte. Das Publikum bestand fast ausnahmslos aus vollbärtigen Männern, die offenbar ein etwas zwiespältiges Verhältnis zu Frauen und Frauensport hatten. Fakt war auch, dass es in der Halle mehr Fahnen, Plakate und Kalaschnikows gab als Frauen. Folglich waren die ersten Runden auch von einem eher schweigsamen Publikum begleitet.

nikki grozny2Die ersten 8 Runden des Kampfes waren davon geprägt, dass Nikki Adler ihrer Favoritenrolle gerecht wurde und ihre Gegnerin recht gut im Griff hatte. Zane Brige, die diese Reise nicht zum Spaß oder nur wegen der Börse angetreten hatte, gab sich allerdings nicht geschlagen und versuchte ihrerseits in den letzten beiden Runden den Kampf noch zu drehen. Jetzt ließen sich auch die Zuschauer endlich mitreißen, weil sie erkannten, dass das Ganze keine „Vorführung“ sondern echter sportlicher Kampf war. Das Eis war gebrochen und es gab Anfeuerungsrufe für beide Boxerinnen.

Letztendlich endete der Kampf mit einem sicheren Sieg für Nikki Adler, deren Punktevorsprung nicht mehr einholbar war. Nur ein KO hätte noch den Sieg der Augsburgerin verhindern können, doch dazu kam es nicht. Mit einer Wertung von 98:92 und 2x 97:93 ging der Sieg an Nikki Adler, die mit diesem Kampf ihren WBF-Titel verteidigte und den vakanten WBC-Gürtel gewann.

Kritiker dieses 3. Kampfes zwischen Adler und Brige mögen bemängeln, dass die Gegnerin vielleicht „nur“ irgend eine hochgewachsene dicke Lettin ist, die zu hause darauf wartet ab und zu mal boxen zu dürfen um an ein paar Euro zu kommen. Das muss man aber als unzutreffendes Vorurteil abtun. Zane Brige ist voll berufstätig. Sie lebt, arbeitet und trainiert in der Schweiz. Neben ihrer Tätigkeit als Veterinärmedizinerin in einer Tierklinik in Genf trainiert sie fast täglich noch mehre Stunden in einem nahe gelegenem Gym. Sie wollte im 3. Anlauf und bestärkt durch einen neuen Trainer unbedingt den WBC-Titel mit nach hause nehmen. Natürlich wäre es besser gewesen für diesen WM-Kampf eine andere Gegnerin zu finden, aber selbst nach monatelanger Suche war leider keine andere unter den gegebenen Bedingungen akzeptable Gegnerin zu finden.

sieg3 (1)

Während des Aufenthalts in Grozny gab es zwischen Boxmanager Reiner Gottwald und dem Team Adler Vorgespräche über einen möglichen Kampf zwischen Nikki Adler und Maria Lindberg. Es soll um die WM-Titel nach WIBF und GBU gehen. Ob und wie man sich weiter darüber verständigt, ist noch nicht entschieden.

Nikki Adler vs Zane Brige – Offizielle Pressemitteilung

DSC_0080

Ein Beitrag von Pressesprecherin Jule Schutz:

Gegen Zane Brige aus Lettland hieß es nach 10 harten Runden am Ende einmal 98:92 und zweimal 97:93. Das eindeutige Punkteurteil spiegelt die klaren Treffer der deutschen Boxerin wieder, die immer wieder Akzente setzte und den Boxfans weltweit über den Livestream viele Highlights bot und besonders in den ersten sechs Runden eine guten Punktevorsprung holte, den sie nach hinten raus weiter ausbauen konnte.

Dieser Abend war etwas ganz Besonderes und absolut Historisches: Nikki Adler stieg mit dem WBC-Titel nicht nur in die Fußstapfen von Muhammad Ali. Sie war auch Teil einer Premiere, die im Vorfeld in Tschetschenien heiß und kritisch diskutiert wurde: Der erste Frauenboxkampf in einem muslimischen Land. Noch nie zuvor durfte eine Frau in der Öffentlichkeit boxen. Der WM-Kampf fand unter höchsten Sicherheitsbedingungen statt, denn in der ersten Reihe saß der tschetschenische Präsident Ramsan Achmatowitsch Kadyrow: Ein kleiner Durchbruch für alle Frauen, die für ihre Träume kämpfen. Klein, weil kaum eine Frau im Publikum saß, aber dennoch ein großer Fortschritt für das Land. Nikki Adler ist eine Botschafterin für den Boxsport, ein Vorbild für die Frauen in diesem Land und eine Heldin, die für diesen Mut verehrt wird. Bemerkenswert: Die Dinamo-Halle in Grozny war bis zur 9. Runde mucksmäuschen still, aber dann in der 10. Runde, im dramatischen Finale packte es auch die männlichen Fans und sie klatschen und riefen und zollten den Frauen damit auch den verdienten Respekt. Ein Gänsehautmoment – bedenkt man das Rollenverständnis in diesem Land. Nikki Adler genoss es in vollen Zügen: „Es war toll hier in diesem Land zu boxen! Diese Gastfreundschaft und vor allem die Anerkennung für meinen Sport berühren mich und tun gut! Ich habe alles gegeben: Für meinen Traum und für die Frauen in diesem Land.“ 

In den Augen von Nikki Adler strahlt aber nicht nur das Glück, sondern auch die pure Erleichterung: „Es war wirklich ein harter Kampf. Zane schlug sehr hart und machte viel Druck. Sie war wie erwartet eine sehr gefährliche Gegnerin bis zum Schluss.“ Für ihr Ziel ging die vierfache Weltmeisterin wieder einmal über ihre Grenzen: „Ein Traum wurde war, aber geschenkt wurde er mir nicht! Die Vorbereitungszeit ging über drei Monate, der Kampf wurde zweimal verschoben und ich musste mich immer wieder neu motivieren! Das ist ein unglaublicher Kraftakt. Jetzt bin ich erleichtert, dass es geschafft ist und überglücklich!“

DSC_0143

Headcoach Thomy Wiedemann aus dem Neu-Ulmer Mekong ist auch sehr zufrieden mit seiner Boxerin: „Zane Brige hat versucht mit schweren Crosshaken den Kampf vorzeitig zu beenden, aber durch Nikkis gute Beinarbeit und ihren vielen Bewegungen im Oberkörper konnte sie den Kampf für sich entscheiden. Das haben wir immer wieder trainiert und das war der Schlüssel zum Erfolg.“ Athletik-Trainer Bernd Fernengel ergänzt: „Dank ihrer hervorragenden Physis konnte sie einem Druck standhalten, der andere Kämpferinnen in die Knie gezwungen hätte! Ich bin sehr stolz auf sie!“

Nikki Adler vereint nun die vier Titel WBC, WBF, WBU und WIBA. Der neue Stern am Boxhimmel leuchtet strahlend hell und will mehr! Wie geht es weiter? „Es war das beste und schönste Jahr meiner Karriere, aber jetzt möchte ich nur noch eins: Plätzchen backen und alle Leckereien der Weihnachtszeit genießen!“ Drei Monate Diät sind einfach genug. Nach dem Weihnachtsurlaub werden dann gemeinsam mit dem Management ITS-Promotion neue Pläne geschmiedet: Promoter Slawa Tschibisow: „Ich bin begeistert von Nikki. Sie hat ein Kämpferherz und trainiert sehr hart. Als Nummer 1 wird sie wieder auf die Jagd gehen im neuen Jahr: IBF, WBO, WBA – da ist noch viel zu holen! Aber jetzt wird erst einmal gefeiert.“

Statement vom Team Toney

Wir haben das Angebot von Diamond Boy Promotions für einen Kampf am 20. Dezemeber gegen Manuel Charr nicht akzeptiert. James Toney würde den Kampf gerne machen aber aufgrund des Angebotes in falscher Höhe sind wir nicht bereit den Kampf stattfinden zu lassen. Charr´s Promoter sind jetzt am Zug ein neues Angebot zu machen.

Steve Tannenbaum,
Agent von James Toney

SES Boxing – jetzt auch per Livestream erleben

safe_image

Quelle: SES-Boxen

Am 6. Dezember live mit ran.de in den Ring: Die “SES Fight Night“ exklusiv im Live-Stream im Online-Sport-Angebot von ProSiebenSat.1! Die Zusammenfassung der Kämpfe folgt in SAT.1 einen Tag später.

München, den 2. Dezember 2013. Die „SES Fight Night“ in Frankfurt/Oder exklusiv am 6. Dezember auf ran.de: Wenn der Gelsenkirchener Schwergewichtler Francesco Pianeta und die beiden SES-Weltmeisterinnen Ramona Kühne und Christina Hammer als Hauptkämpfer in den Ring steigen, ist das Online-Sport-Angebot von ProSiebenSat.1 Digital live dabei. 

Das Ziel der drei Boxer: Francesco Pianeta will seinen Weg auf eine hohe Weltranglistenposition und eine baldige WM-Chance fortsetzen und die Weltmeisterinnen Ramona Kühne und Christina Hammer wollen ihre WM-Gürtel verteidigen. Box-Begeisterte können bei den sechs Kämpfen ab 19:00 Uhr live im Stream mitfiebern – entweder auf ran.de unter http://www.ran.de/boxen/live/exklusiv-im-livestream-die-ses-fight-night, der ran-App oder MyVideo.de unter http://www.myvideo.de/boxen. Für Fans, die den Kampfabend verpasst haben, gibt es am Tag danach (Sa, 07.12., 01:00-02:00 Uhr) eine einstündige Zusammenfassung der Fight Night in SAT.1. 

Mit dabei sein werden Experte Axel Schulz und der WBO Weltmeister im Supermittelgewicht Robert Stieglitz .

Die Kämpfe in der SES Fight Night in der Übersicht

Die Vorkämpfe:

Felix Lamm (Nordhausen) vs. Jevgenijs Fjodorovs (Lettland) – Weltergewicht (bis 63,5 Kg)
Tom Schwarz (Halle) vs. Edgars Kalnars (Lettland) – Schwergewicht (ab 90,7 Kg)

Deutsche Meisterschaft:

Dennis Robert (Koblenz) vs. Kai Kurzawa (Berlin) – Cruisergewicht

WM (WBO und WBF):

Christina Hammer (Dortmund) vs. Carmen Garcia (Mexiko) – Mittelgewicht (bis 72,5 Kg)

WM (WBO, WIBF, WBF):

Ramona Kühne (Berlin) vs. Renata Dömsödi (Ungarn) – Super Federgewicht (bis 58,9 Kg)

int. Deutsche Meisterschaft:

Francesco Pianeta (Gelsenkirchen) vs. Robert Teuber (Dresden) – Schwergewicht (ab 90,7 Kg)

Alle Kämpfe der SES Fight Night mit den oben genannten Protagonisten werden am 6. Dezember ab 19:00 Uhr im Livestream auf ran.de, der ran-App oder auf auf MyVideo.de gezeigt. Außerdem werden die Kämpfe am 7. Dezember in einer einstündigen Zusammenfassung ab 01:00 Uhr in SAT.1 gezeigt.

Wer in Frankfurt/Oder live dabei sein will, kann gleich hier seine Tickets ordern:


Tickets bei eventim.de

Translator:

Höffner - Wo Wohnen wenig kostest!

BOXENplus auf Facebook

MEDIONshop

Archive

maxdome - Deutschlands größte Online-Videothek
Ballon 300x250
www.hagebau.de
Sportsshoes.com DE 1
Hard & Heavy Tickets bei www.eventim.de