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Abdusalamov vs Perez – Abdusalamov angeblich im Koma

Mike Perez vs. Magomed Abdusalamov

Dieser Kampf wurde mit Spannung erwartet, weil beide Boxer bisher ungeschlagen sind und eine echte Ringschlacht der beiden Schwergewichtler zu erwarten war. Der Kampfausgang scheint nun allerdings zur Nebensache zu werden, denn eine bisher unbestätigte Meldung von „boxen-heute“ sagt aus, dass dem nach Punkten unterlegenen Magumed Abdusalamov nach dem Kampf ein Blutgerinsel aus dem Kopf entfernt werden musste. Dieser Eingriff erschien zunächst als Routine, doch im Verlauf des heutigen Tages habe sich der Gesundheitszustand von Abdusalamov drastisch verschlechtert und er sei in ein künstliches Koma versetzt worden. Man kann nur hoffen, dass es den Ärzten gelingt, den Gesundheitszustand zu stabilisieren und diese bedrohliche Lage zu entschärfen.

Aus Rücksicht auf diese traurige Entwicklung wollen wir weitestgehend auf eine Bewertung des Kampfes verzichten und stellen nur fest, dass der bisher in jedem seiner 18 Kämpfe vorzeitig erfolgreiche Abdusalamov in dem Kubaner einen Gegner hatte, der diese Serie souverän beendete und Abdusalamov bestenfalls 2 – 3 von 10 Runden überließ.

Wir als Redaktion von „x-boxen-plus“ wünschen Magomed Abdusalamov alles Gute und hoffen auf eine schnelle und vollständige Genesung.

Hier der Kampf:

YouTube Preview Image

Gennady Golovkin siegt mit brillianter Glanzvorstellung – Der ganze Kampf

Gennady-Golovkin-Curtis-Stevens

Man kann es nicht anders sagen: Gennady Golovkin hat wieder einmal mit einer Top-Leistung seine WM-Titel nach Version WBA und IBO verteidigt und konnte dabei aufzeigen, dass er sich nicht von rüden Anfeindungen seines Gegners im Vorfeld beeindrucken lässt. Curtis Stevens zeigte sich unter anderem als Totengräber von „GGG“. Wer da heute Nacht sang- und klanglos beerdigt wurde, kann jeder der es bisher nicht sehen konnte, in dem unten stehenden Video verfolgen.

Während die Runde 1 noch relativ ausgeglichen verlief und beide von Beginn an ihren Siegeswillen deutlich machten, kam es gegen Ende von Runde 2 bereits zu einer krachenden Linken von Golovkin an den Kopf des Herausforderers, die ihn sofort „fällte“ wie vom Blitz getroffen. Stevens (man kann es nicht anders sagen) machte kreisrunde Augen und dicke Backen, war schwer angeschlagen und hatte nach dem Anzählen große Mühe die restlichen Sekunden bis zum Ende der Runde durchzustehen.
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Gennady Golovkin vs Curtis Stevens – Wer gewinnt den Kampf?

golov

Der Umgangston im Vorfeld dieser für wichtigen Begegnung war äußert ruppig und beleidigend. Besonders von der Seite des Herausforderers hat man kein Blatt vor den Mund genommen um von vorn herein der klare Favorit dieser hochklassigen Begegnung sein wird. Der Kampf zwischen WBA- und IBO-Weltmeister Gennady “GGG” Golovkin (27-0, 24 KO-Siege) vs. Curtis “Kryptonite” Stevens (25-3, 18 KO-Siege) ist heute Nacht live im deutschen Fernsehen auf Sat.1 ab 2:50 Uhr zu sehen. Wie bei Übertragungen aus den USA üblich, ist mit dem Hauptkampf sicher etwas später zu rechnen und man kann hoffen auch etwas von den anderen Kämpfen dieser Veranstaltung in New Yorker Madison Square Garden sehen zu können.

Neben Golovkin vs Stevens wird Ola Afolabi gegen den Polen Lukasz Janik um den vakanten IBO-Titel im Cruisergewicht kämpfen. Ein weiterer Höhepunkt ist der Kampf zwischen den beiden ungeschlagenen Schwergewichtlern Magomed Abdusalamov und Mike Perez. Hier wird es um den WBC-USA -Titel gehen. Beide sind zwar als Russe und Kubaner keine gebürtigen US-Amerikaner, aber dieser Titel wird so ausgeboxt, wie man es in Deutschland von internationalen deutschen Meisterschaften her kennt. Weiterlesen

Petkos Fight Gala – Gelungener Kampfabend mit Hindernissen

petkovic1Jeder der gestern Abend auf Eurosport die Kämpfe verfolgt hat, konnte nicht wissen, wie hektisch kurz vor Beginn der Veranstaltung alles ablief. Grund für den Wirbel war wohl, dass einige der angereisten Boxer recht spät am Veranstaltungsort eingetroffen waren und die sich daraus ergebende Eile beim Nachwiegen, letzten Kampfvorbereitungen usw. wohl so auswirkten, dass der Aufsicht führende Verband BDB etwas die Übersicht verlieren musste. Aber dazu später mehr.

Ohne jeden Zweifel waren Alexander Petkovic und Juan Carlos Gomez die beiden großen Namen der Veranstaltung, aus die sich das Hauptaugenmerk der Zuschauer konzentrierte. Sowohl „Petko“, der seinen GBU-WM-Titel Chupaki Chipindi aus Tansania mit einem KO in Runde 4 verteidigte, als auch Gomez der nach über einem Jahr Ringpause erstaunlich schlank in den Ring kam und in seinem Kampf gegen den Bosnier Adnan Buharalija durch TKO 2 siegte, hatten zugegebenermaßen nicht die allerschwersten Gegner gewählt. Für Gomez war es nach über 10 Jahren eine Rückkehr in eine Gewichtsregion, die man ihm eigentlich gar nicht mehr zugetraut hätte. Er will künftig wieder im Cruisergewicht boxen. Hält er sein Vorhaben durch, kann man sicherlich von ihm noch einige gute Kämpfe erwarten. Mit Firat Arslan ist ein Beispiel gegeben, dass man als Cruiser auch noch Ü40 erfolgreich in der Weltspitze mitboxen kann. Gomez hatte für sein Comeback sicher nicht den schwersten Gegner, aber man war angenehm überrascht, dass er so viel Gewicht verloren und damit die Disziplin gezeigt hat, die ihm manche Boxfans vielleicht gar nicht mehr zugetraut haben. Weiterlesen

Ehsan Maudodi, ein deutscher Schwergewichtler

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Ehsan Maudodi (rechts)

Ein Beitrag unseres Gastautors Uwe Betker:

Es ist schon ein sehr seltener Anblick einen deutschen Boxer im Ring nach dem Kampf salutieren zu sehen. Ehsan Maudodi macht dies und es passt zu dem viel versprechenden deutscher Schwergewichtler. Er ist 21 Jahre alt und ist sehr zielstrebig. Sein Ziel ist es ein guter Schwergewichtler zu werden. Er boxt noch als Amateur, aber er hat bereits mehrfach mit Profis Sparring gemacht.
Am 22.04.1992 wurde Ehsan Maudodi in Kabul geboren. Mit einem Jahr kam er dann nach Moskau. Bis zu seinem fünften Lebensjahr wuchs er in Russland auf. Sein Vater, der an einer Hochschule in Moskau studiert hatte, war ein hochrangiger General und seine Mutter Hausfrau. Nach seiner Pensionierung zog er mit seiner Familie nach Deutschland. Die Familie besteht aus Eltern, 4 Brüder, zwei sind älter als Ehsan und eine ältere Schwester. Mit 14 begann er mit dem Boxen beim TSV Haar in München. Er folgte seinen älteren Brüdern. „Boxen hat mich immer schon angezogen. Ich habe beim TSV Haar angefangen zu Boxen.“ Zwei seiner Brüder, Hansgerd und Mirwais Maudodi, boxen noch beim TSV Haar.

Er machte die Mittlere Reife und begann eine Ausbildung als Groß- und Außenhandelskaufmann. Diese brach er nach 1,5 Jahren ab. Zurzeit arbeitet er Vollzeit bei dem Sportwetten Anbieter Bet3000. Der Besitzer von Bet3000 ist der Boxenthusiast Simon Springer. Springer engagiert sich im Bereich Fußball. Er war aber auch schon eine zeitlang Hauptsponsor von Felix Sturm. Springer gibt Maudodi die Möglichkeit viel Zeit mit dem Boxen zu verbringen.
Zurzeit wird Maudodi von Levent Cukur trainiert. Cukur absolvierte als Amateur 200 Kämpfe, von denen er nur 40 verlor. Er war mehrfach türkischer Meister, Nationalstaffelboxer und Bayrischer Meister. Von 1998 bis 2002 war er bei Universum Box-Promotion unter Vertrag. Er gewann alle seine 12 Kämpfe. Dabei wurde er Internationaler Deutscher Meister und Weltmeister der WBF (World Boxing Federation), einem kleinen Weltverband, im Leichtgewicht. „Ich trainiere im Moment in München bei Levent Cukur. Er sagt, wenn es mit meiner boxerischen Entwicklung so weiter geht, werde ich einer der besten Schwergewichtler in Deutschland.“ Weiterlesen

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Originalgemälde „ HÜCK“ (Pastellkreide) von VIRO Ideen – Auftraggeber : Conny Constantin 1 Replik auf Canvas / Keilrahmen (von allen Künstlern und Boxern handsigniert) Format : 120 x 170 cm , wird am Veranstaltungsabend (M.H.P. – Arena , Ludwigsburg am 16.November 2013 ) meistbietend versteigert. 100 Kunstdrucke vom oben genannten Gemälde werden verkauft ( je. 25.- Euro) Der Gesamterlös wird an die „SOS Kinderdörfer“ und an die „Lernstiftung HÜCK“ weitergeleitet. Bestellungen und Gebote können ab sofort abgegeben werden. Anfangsgebot 1.000.- Euro , von ANDREAS HERCHER IMMOBILIEN MANAGEMENT (Nürnberg)

Arthur Abraham, die Ehre und Robert Stieglitz

Ein Beitrag unseres Gastautors Uwe Betker:

„Ich möchte gern noch einmal gegen Andre Direll, Carl Froch und Andre Ward boxen. Doch zuerst kommt Robert Stieglitz. Ich will meinen Gürtel zurück. Es geht um die Ehre.“ Mit diesen Worten begründet Ex-Weltmeister Arthur Abraham (41 Kämpfe, 37 Siege, 28 durch KO, 4 Niederlagen, 1 durch KO), dass er unbedingt den WBO Weltmeister im Super Mittelgewicht Robert Stieglitz (48 Kämpfe, 45 Siege, 26 durch KO, 3 Niederlagen, 2 durch KO) boxen will.
Ich muss dazu sagen, mich überfordert diese Äußerung von Abraham. Nun passiert es mir relativ häufig, dass ich mich überfordert fühle, wenn Menschen von „Ehre“ sprechen. Zu schwierig und vielschichtig ist der Begriff. Wikipedia ist auch wenig hilfreich: „Zusammengefasst kann man Ehre als sozialen Zwang begreifen, den man als Bestandteil seiner eigenen Persönlichkeit begreift und verteidigt.“ Meiner Erfahrung nach wird der Begriff Ehre aber häufig angeführt, um etwas Anderes zu verschleiern.

Schauen wir uns aber die Aussage von Abraham einmal genauer an:
Abraham behauptet, wieder gegen Andre Direll (22 Kämpfe, 21 Siege, 14 durch KO, 1 Niederlage) boxen zu wollen. Er hatte am 27.03.2010 gegen ihn durch Disqualifikation verloren. Boxerisch hatte Direll ihn geradezu vorgeführt. Als er dann aber in der elften Runde auf dem nassen Boden in der Ringecke von Abraham ausrutsche und auf dem Boden saß, holte Abraham aus und schlug ihm einen rechten Schwinger an den Kopf. Damals gab es schon einige, die Abraham die Absicht unterstellten, einer verheerenden Punktniederlage durch Disqualifikation entgehen zu wollen.
Nun will Abraham, nach eigenem Bekunden, auch noch gegen Carl Froch (33 Kämpfe, 31 Siege, 22 durch KO, 2 Niederlagen), den WBA und IBF Weltmeister antreten, der immerhin als der zurzeit beste Super Mittelgewichtler gilt. Abraham hat am 27.11.2010 schon gegen ihn geboxt, und er hatte nicht den Hauch einer Chance. Zwei Punktrichter gaben Froch jede einzelne Runde. Einer gab Abraham immerhin noch eine Runde.
Weiter steht noch Andre Ward auf der Wunschliste von Abraham. Ward (26 Kämpfe, 26 Siege, 14 durch KO) ist WBC und WBA Superchampion im Supermittelgewicht. Auch er deklassierte Abraham, als er am 14.05.2011 gegen ihn boxte. Abraham behauptet also, er wolle irgendwann noch einmal ausgerechnet gegen die drei Boxer antreten, die ihn so dermaßen deklassiert haben.
Aber er besteht darauf, erst gegen Stieglitz boxen zu wollen. Das begündet er damit, dass er „seinen Gürtel“ zurückhaben will. Das hört sich zunächst zwar gut an. Es kommt mir aber doch recht merkwürdig vor. Abraham hat besagten WBO Gürtel schließlich nur ein einziges Mal erfolgreich verteidigt. Dementsprechend dürfte seine emotionale Bindung an dieses Stück Leder mit dem vergoldeten Blech doch nicht ganz so groß sein. Sollte er seinen nächsten Kampf gewinnen, woran niemand zweifelt, hat er den WBO Intercontinental Gürtel schon länger. Den IBF Gürtel im Mittelgewicht hatte er dreieinhalb Jahre lang.

Wieso soll jetzt also ausgerechnet der WBO Titel sein Gürtel sein und die Niederlage gegen Stieglitz ihm an die Ehre gehen?
Vielleicht finden wir die Antwort in der Art und Weise der Niederlagen begründet. Gegen Andre Direll, Carl Froch und Andre Ward verlor er entweder durch Punkte oder durch Disqualifikation. Gegen Stieglitz verlor er durch Aufgabe. Laut Augen- und Ohrenzeugen kam er zurück in seine Ecke und sagte zu seinem Trainer Ulli Wegner: „Ich will nicht mehr!“ Hiernach befand man seinen Cut für so gefährlich, dass der Kampf abgebrochen werden musste. Womöglich geht Abraham ja seine Aufgabe an die Ehre. Damit weiß ich aber immer noch nicht genau, was er damit gesagt haben will.

© Uwe Betker/www.box-blog.de

Kunstversteigerung für einen sozialen Zweck

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CHARITY BOXEN !!!
Replika „LUAN“ – A.P.
von VIRO , auf Canvas / Keilrahmen
Format : ca. 120 x 170 cm
(von allen Künstlern und Boxern handsigniert)
wird am Veranstaltungsabend
(M.H.P. – Arena , Ludwigsburg am 16.November 2013 ) meistbietend versteigert.

Der Gesamterlös wird an die „SOS Kinderdörfer“ und
an die „Lernstiftung HÜCK“ weitergeleitet.
Bestellungen und Gebote können ab sofort abgegeben werden.
Anfangsgebot 500.- Euro ,
von ANDREAS HUBERTI
OLDTIMER – Galerie (Düsseldorf)

Arthur Abraham und Karo Murat – Die lange Boxnacht der ARD

murat abraham

Die beiden Sauerlandboxer Arthur Abraham und Karo Murat werden am 26. Oktober Titelkämpfe bestreiten, die unterschiedlicher nicht sein können. Arthur Abraham will mit einer Verteidigung seines WBO Interconti seine Form unter Beweis stellen und nicht zuletzt durch einen guten Kampf seinen Anspruch auf einen 3. Kampf um die WBO-Weltmeisterschaft gegen Robert Stieglitz untermauern. Nachdem er gegen Wilbeforce Shihepo eine eher durchwachsene Leistung mit einem „Arbeitssieg“ zeigte und dennoch vom Verband WBO zu Pflichtherausforderer erklärt wurde, wird er nun zumindest „moralisch“ und auch seinen Fans gegenüber etwas unter Zugzwang stehen, diesmal eine Glanzleistung abzuliefern. Ein vorzeitiger Sieg gegen den Italiener Giovanni de Carolis sollte das erstrebenswerte Ziel dieses Kampfes für ihn sein. Der 29-jährige Römer ist zu diesem Zweck ein passabler Gegner nach Maß, allerdings nicht unbedingt ein bestelltes Fallobst. Mit einem Kampfrekord von 20(10)-4(1)-0 passt zumindest laut statistischen Werten alles ganz genau. Er ist seit etwa 3 Jahren ungeschlagen, war aber selbst in der Vergangenheit nicht gerade als herausragender KO-Schläger bekannt. Somit sollte dieser Kampf für Abraham sicher zu gewinnen sein, vielleicht sogar überzeugender und glanzvoller als die letzte Begegnung mit dem sehr wehrhaften Shihepo aus Namibia im August.

Bei der Veranstaltung in Oldenburg sind insgesamt 4 Kämpfe über 12 Runden vorgesehen, die alle ihre eigene Brisanz haben. Herausragend wird sicher der Kampf zwischen Jack Culcay und und dem Argentinier Guido Nicolas Pitto werden. Culcay wird alles daran setzen, seinen verlorenen WBA-Interconti zurück zu holen, was allerdings gegen den hoch motivierten Pitto keine leichte Aufgabe wird. Marcos Nader will seinen EBU-Titel gegen den Spanier Luis Crespo verteidigen. Offenbar hat man sich im Mittelgewicht bei Sauerland auf spanische Gegner „eingeschossen“. Man kann gespannt sein, was diesmal dabei raus kommt. Schwierig wird es sicher auch für Robert Woge gegen den seit 5 Jahren ungeschlagenen Anatoly Dudchenko. Der Ukrainer ist gewiss der schwerste Gegner, den Woge jemals vor den Fäusten hatte. Die Sauerland-Boxer Kölling und Zeuge werden weitere Aufbaukämpfe bestreiten. Besonderes Interesse sollte man vielleicht der Sauerland-Neuerwerbung Otto Wallin widmen. Der 22-jährige Schwede wird von Torsten Schmitz trainiert und soll vor allem in der „Nordic Fight Night“ Serie des Sauerlandstalls kämpfen. In 46 Amateurkämpfen war der Rechtsausleger 34 mal erfolgreich und wird nun bereits seinen 3 Profikampf bestreiten.

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Wesentlich schwieriger als die Aufgabe von Arthur Abraham ist das, was Karo Murat vor sich hat. Er kämpft in Atlantic-City gegen Bernard Hopkins um die IBF-Krone im Halbschwergewicht. Allein der Name Bernard Hopkins reicht eigentlich aus um eine gewisse Art von Ehrfurcht zu erzeugen. Hopkins zählt mittlerweile seit 20 Jahren zur Weltspitze im Boxsport und stand in diesen Jahren mit allen die Rang und Namen hatten im Ring. Karo Murat ist Pflichtherausforderer und will natürlich diese große Chance nutzen. Ob er sie nutzen kann, hängt wohl am seidenen Faden. Es wird ein Kampf wie David gegen Goliath, doch wer den Ausgang der Geschichte kennt, sollte zumindest bis zum Kampfende die Hoffnung nicht verlieren und die Daumen fest für Karo Murat drücken. Etwas nachdenklich macht der Umstand, dass Sauerland-Cheftrainer Uli Wegner an diesem Tag lieber bei Abraham in Oldenburg in der Ecke stehen wird, als das er seinen Schützling Karo Murat beim schwersten Kampf seine Karriere in den USA unterstützt. Darüber kann man sicher geteilter Meinung sein. Sollte Murat das fast Unmögliche gelingen, dass er Hopkins schlägt, wird man ihm bei Sauerland ein Denkmal bauen. Sollte er verlieren, wird man ihm womöglich nicht mal mehr einen vertraglichen Sockel gönnen, auf dem er weiter boxen kann. Es ist schließlich nicht zu übersehen, das man bei Sauerland dabei ist auszusortieren.

Die ARD wird am Samstag/Sonntag zwischen 22:10 Uhr und 4:00 Uhr eine lange Boxnacht zeigen. Beginnend mit den Kämpfen aus Oldenburg geht es in dieser „langen Nacht“, in der wieder auf Normalzeit umgestellt wird, mit einer Übertragung aus den USA weiter. Höhepunkt wird der Kampf zwischen Hopkins und Murat sein. Es bleibt zu hoffen, dass auch die Kämpfe zwischen Peter Quillin und Gabriel Rosado (WBO-Mittelgewicht) und der Schwergewichtskampf zwischen Deontay Wilder und Nicolai Firtha zu sehen sein werden.

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Pressekonferenz:

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Büsra Bas – Eine junge Boxerin auf Profikurs

büsra sieg

Was am letzten Samstag in Monheim ablief, war für die meisten der Zuschauer und aktiven Teilnehmer eine Kampfsportveranstaltung wie viele andere auch, die überall so stattfinden. Für eine der Teilnehmerinnen war es allerdings etwas ganz Besonderes. Büsra Bas, eine junge Boxerin aus Lemgo, musste zuvor 5 Monate pausieren, weil eine Knieverletzung, die sie sich ausgerechnet im Schulsport geholt hatte, nur durch eine OP behoben werden konnte. Jetzt war natürlich die große Frage, ob alles gut verheilt und Büsra Bas fit genug ist um ihren Weg im Boxsport fortzusetzen.

Bisher hat die Lemgoerin 3 Jahre lang in der Sportschule „TOSA INU“ bei Kai Gutmann trainiert und in letzter Zeit bereits 4 Kämpfe siegreich absolviert. Zwei davon gewann sie sogar vorzeitig. Sie hat zwar noch keine Profilizenz, boxt aber unter Profibedíngungen. Im letzten Jahr hatte sie im September ihren letzten Kampf, weil weitere ausgemachte Kämpfe kurzfristig von den Gegnerinnen abgesagt wurden. Im Januar 2013 fing die neue Vorbereitung an. Auf dem besten Wege sich für neue Kämpfe fit zu machen kam es dann zu der genannten Knieverletzung, die Büsra Bas für volle 5 Monate aus dem Rennen warf. Nach der erfolgreichen OP ging es monatelang nur um Reha, also um die Wiederherstellung ihrer Gesundheit. Ab August konnte erst wieder richtig trainiert werden. Nach über einem Jahr dann endlich wieder ein Kampf.

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Gegnerin in Monheim war die Düsseldorferin Inga Gebert. Die Rechtsauslegerin hatte gegen Büsra Bas mit 3:0 das Nachsehen und damit fiel der gut vorbereiteten jungen Nachwuchsboxerin ein schwerer Stein vom Herzen. Das Knie hatte unter Kampfbedingungen gehalten und die Form für weitere Kämpfe ist erreicht. Jetzt liegt die angepeilte Zukunft als Profiboxerin greifbar nahe, doch zuvor will die 12.-Klässlerin erst einmal ihre Schule beenden. Schon jetzt sind 8-10 Trainingseinheiten pro Woche angesagt und mit dem Erfolg vom letzten Samstag ist die Motivation Profiboxerin zu werden noch mehr gestiegen. Trotz ihrer „nur“ 158 cm Körpergröße will sie im Feder- /Superfedergewicht ihr Glück versuchen, weil sie sich mit diesem Gewicht jetzt am besten fühlt.

Die Redaktion von „x-boxen-plus“ hat sich vorgenommen Büsra Bas auch in Zukunft mit Berichterstattung zu begleiten. Wir werden darüber berichten, ob und wie der weitere Karriereaufbau voran geht. So hoch motivierte Sportlerinnen wie Büsra Bas sind eine Bereicherung für das Frauenboxen und da sind wir gerne von Beginn an dabei. Vielleicht geht es ja irgendwann mal im Profibereich um Meisterehren. Das ist zumindest das hoch gesteckte Ziel.

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