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Karo Murat vs Bernard Hopkins – 19. Oktober Atlantic-City

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Jetzt ist endlich alles in „Sack und Tüten“ – dem Pflichtkampf zwischen IBF-Weltmeister Hopkins und dem Wahlberliner Karo Murat steht nichts mehr im Wege. Nachdem die Visum-Probleme von Murat erledigt sind, weswegen der erste Termin am 13. Juli in New York nach hinten verschoben werden musste, steht nun fest, dass Beide am 19. Oktober in Atlantic-City aufeinander treffen werden. Ein Touristen-Visum wäre sicher aufzutreiben gewesen, aber da es sich beim Profiboxen um „Arbeit“ handelt, war ein Arbeitsvisum nötig, was scheinbar nicht so schnell zu bekommen war.

Für Murat geht damit eine lange „Arbeitspause“ zu Ende. Seit seinem letzten Kampf gegen den Georgier Sandro Siproshvili ist schon mehr als ein Jahr vergangen. Auf jeden Fall freut sich Murat auf diesen Kampf gegen einen der legendärsten aktiven Boxer und ist zuversichtlich, dass sich am 19. Oktober herausstellen wird, wer an diesem Tag der bessere Boxer ist.

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Manuel Charr vs TBA – 28. September Manchester

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Es dürfte nur ein kleiner Trost für Manuel Charr sein, aber zumindest wird er bei der gleichen Veranstaltung in Manchester boxen wie sein Wunschgegner David Haye, der bei dieser Gelegenheit auf seinen Landsmann Tyson Fury trifft. Der ursprünglich für diesen Sommer vorgesehene Kampf zwischen Haye und Charr wurde abgesagt, weil Haye bekannt gab, sich im Training verletzt zu haben. Man kann allerdings auch vermuten, dass ihm diese Verletzung sehr gelegen kam, weil sich das Interesse in England für einen Kampf gegen Charr in Grenzen hielt. Es ist nun mal der Ehrlichkeit geschuldet, wenn man davon ausgeht, dass sich ein Kampf der beiden besten Schwergewichtler des Landes besser vermarkten lässt, als ein Kampf eines Engländers gegen einen Manuel Charr, den in England nicht so viele Boxfans kennen. Das Charr nun die Gelegenheit bekommt in Manchester anzutreten, ist zwar nur ein kleines Trostpflaster, aber zumindest hat er einen Kampf vor großem britischem Publikum und er wird dadurch auch auf der Insel seinen Bekanntheitsgrad erhöhen.

Noch ist unbekannt, gegen wen Manuel Charr kämpfen wird. Dabei gibt es 2 grundsätzliche Möglichkeiten. Zum einen kann es sein, dass er sich einmal mehr selber um einen Gegner kümmern muss um überhaupt zu boxen, so in etwa wie in seinen letzten Kämpfen gegen Airich, Saglam und Mazikin. Wenn das so ist, wird Charr jemanden aus dem gleichen Leistungssegment finden müssen, der einen Namen hat und bezahlbar ist. Die für ihn bessere Variante wäre allerdings, wenn die Veranstalter ihm einen Gegner stellen und den auch aus ihren Mitteln bezahlen, der zumindest auch in England bekannt ist. Da gäbe es zum Beispiel Sam Sexton, John McDermott oder Michael Sprott um nur einige aus England zu nennen. International gesehen, sollte es noch leichter sein für einen guten Fight zu sorgen.

Um es mal etwas drastisch, aber ehrlich so empfunden darzustellen: Man hat Manuel Charr von britischer Seite her mit dem Kampf/Nicht-Kampf gegen Haye verschaukelt. Da sollte es doch jetzt zumindest drin sein, dass er einen guten Gegner und einen guten Kampf bekommt, den Veranstalter Eddie Hearn (Matchroom Boxing) doch sicher auftreiben kann. Selbst wenn es kein Brite ist, dann doch wenigstens ein würdiger Herausforderer im Kampf um den WBC-International Silbertitel. Gute Gegner würde es sicher jede Menge geben und wenn man Charr wenigstens mit einem guten Fight entschädigen will, dann gibt es viele Möglichkeiten. Wie gesagt – wenn man will.


Dereck Chisora vs Malik Scott – Der Kampf

Dereck Chisora v Malik Scott - Heavyweight Fight

Was für eine Entscheidung dieses Ringrichters! Das ist der Satz, der von diesem Kampf hängen bleiben wird. Nach einem beinahe ausgeglichenem Auftakt des Kampfes kam Chisora immer deutlicher auf und man konnte erkennen, dass Scott einfach die Erfahrung fehlt, gegen gute Gegner zu boxen. Es sah in den Runden 5 und 6 schon beinahe so aus, als hätte er schon da keine Lust mehr und Chisora wurde zum Hauptakteur des Kampfes. Es erfolgte ein Niederschlag durch Chisora aus der Nahdistanz. Scott ging runter und beim Auszählen brach der Ringrichter eigentlich den Kampf schon bei 9 ab – Scott war zwar oben, aber der Ref hatte offenbar Zweifel an der weiteren Kampffähigkeit des Amerikaners.

Für alle Boxfans, die es gestern Abend verpasst haben hier noch einmal der volle Kampf:

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Der BDB und die lästigen Regeln

Ein Beitrag unseres Gastautors Uwe Betker:

Der BDB hat Geschichte geschrieben. Erst hat er den prestigeträchtigsten deutschen Titel, nämlich den des Deutschen Meisters im Schwergewicht, einfach verschenkt. Der Bund Deutscher Berufsboxer ist hingegangen und hat Michael Wallisch (11 Kämpfe, 11 Siege, 8 durch KO) einfach den Titel zugeschanzt. Zwar widerspricht eine solche Art der Vergabe eines Deutschen Meister Titels dem Regelwerk. Der BDB-Präsident Thomas Pütz setzte sich aber dennoch einfach per Vorstandsbeschluss darüber hinweg.

Das alleine ist schon ein historischer Tiefpunkt. Aber es kommt noch sehr viel schlimmer. In der ersten regulären Titelverteidigung des quasi Super Champions Wallisch sanktionierte der eingetragene Verein mit dem Sitz in Berlin einen gewissen Alexander Kahl (29 Kämpfe, 18 Siege, 16 durch KO, 10 Niederlagen, 9 durch KO, 1 Unentschieden) als Herausforderer. Zunächst mal stand Kahl in der unabhängigen deutschen Rangliste nur auf Position 17. Und dann hat er sich für die deutsche Meisterschaft doch tatsächlich dadurch qualifiziert, dass er in seinen letzten beiden Kämpfen bereits in der ersten Runde KO gegangen ist. Muss man noch erwähnen, dass er erwartungsgemäß auch gegen Wallisch nach 47 Sekunden KO ging?
Soweit, so skandalös. Aber es geht noch schlimmer. Denn in der ersten von seinen KO Niederlagen in der ersten Runde, in seinem Kampf gegen Christian Hammer am 30.02.2012, war Kahl gedopt. Der BDB hat ihn dafür aber wohl nicht gesperrt. Am 15.09.2012, also sechs Monate später, boxte Kahl jedenfalls in Basel, Schweiz gegen Arnold Gjergjaj. Dort hatte er, meinen Informationen gemäß, eine gültige BDB Lizenz. Erst als er dort erneut durch die Dopingkontrolle fiel, hat ihn der BDB offenbar bis zum 08. Mai 2013 gesperrt. Weiterlesen

Benjamin Simon – Neue Wege

benni simonNachdem sich „Iron Ben“ mit einem „stand-by“-Kampf im Boxgeschehen zurück gemeldet hat, steht nun die Frage nach dem weiteren Karriereweg im Fokus. Etwa ein Jahr nach der Trennung von seinem letzten Management, ist es nun an der Zeit alles Alte und Vergangene hinter sich zu lassen und neue Wege zu suchen. Selbstverständlich steht Benjamin Simon bei seinem Vorhaben, mit seiner Boxkarriere weiter voran zu kommen, vor den gleichen Problemen wie andere Boxer auch, wenn es darum geht an Kämpfe zu kommen, die ihn weiter voran bringen. Kämpfe gegen sog. Aufbaugegner hat er bereits zur Genüge geleistet und kann auf einen sehr guten Kampfrekord von 24(23)-1(0)-0 verweisen. Zu seinen weiteren Vorhaben befragt, ergab sich folgendes Gespräch:

boxenplus: Benny, du hast fast ein Jahr nach deiner Trennung vom alten Management wieder mit dem Boxen angefangen. Wie soll es in Zukunft weiter gehen?

Benjamin Simon: Ich habe eigentlich nie aufgehört zu boxen, also zumindest habe ich auch ohne Promoter weiter trainiert und mich fit gehalten. Der Kampf jetzt in Neuruppin war als offizielles Lebenszeichen gedacht um nicht aus der Boxrec-Liste zu verschwinden. Ich bin jetzt, nachdem soweit alles aus der Vergangenheit geregelt ist, bereit meine Boxkarriere wieder ernsthaft aufzunehmen und gerade dabei, alle Möglichkeiten in Richtung Zukunft zu sortieren. Als jetzt freier Boxer würde mich sehr gerne einem neuen guten Team anschließen, wo ich eine Perspektive sehe und nicht nur gegen einfache Gegner um Titel boxe, mit denen ich nichts anfangen kann und die mich nicht wirklich vorwärts bringen.

boxenplus: Wie war es für dich, nach fast einem Jahr endlich wieder einmal vor Publikum zu boxen?

Benjamin Simon: Das war natürlich fantastisch, auch wenn ich gegen den Gegner nicht das zeigen konnte, was ich drauf habe. Aber an dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei all denen bedanken, die mir geholfen und diesen Kampf möglich gemacht haben. Mein besonderer Dank geht an den Veranstalter Enrico Schütze und an das ganze PSP Team. Es war eine 1A Veranstaltung und alles war bestens organisiert. Saubere Veranstaltungen in dieser Zusammenarbeit der Beteiligten mit dem BDF haben Zukunft. Weiterlesen

Chisora vs Scott – Der Countdown läuft

chisora vs scott

Nur noch wenige Stunden und der Kampf zwischen Dereck Chisora und Malik Scott beginnt in der Wembley Arena London. Um diese Veranstaltung weiter aufzuwerten, wurden die beiden wichtigsten Kämpfe zu Titelkämpfen.

Sowohl bei dem Kampf zwischen Gary O`Sullivan und Billy Joe Saunders (Mittelgewicht), als auch im Kampf Dereck Chisora gegen Malik Scott (Schwergewicht) geht es um den jeweils vakanten Titel „WBO-International“. Bereits in seinem Kampf gegen David Haye kämpfte Chisora um diesen Gürtel.

Beide Hauptkämpfe versprechen einiges an Brisanz und sind völlig ergebnisoffen. Der Mittelgewichtskampf findet zwischen 2 noch ungeschlagenen Gegnern statt und bei Chisora vs Scott kann man davon ausgehen, dass dieser Kampf zukunftsweisend ist. Auch hier fällt es schwer einen Favoriten auszumachen.

Wer live dabei sein will, sollte ab 21:00 Uhr im Internet auf boxingguru.eu sein Glück versuchen und hoffen, dass der Stream hält.

Hier zur Einstimmung noch ein Interview mit Chisora und Scott:

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Yesica Bopp vs Anastasia Toktaulova – Full Fight

bopp toktaulovaIn diesem WM-Kampf am Freitag Abend konnte Yesica Bopp nach ihrer überraschenden Niederlage gegen die Mexikanerin Chavez einmal mehr das heimische Publikum überzeugen. Zwar blieben absolut spektakuläre Runden aus, aber Bopp konnte durch eine wohldurchdachtes Konzept aufzeigen, dass sie nicht umsonst Weltmeisterin ist. In jeder Runde bot sich ein Kampf auf Augenhöhe. Toktaulova stellte einmal mehr von Anfang bis Ende dieser Begegnung ihre boxerische Klasse unter Beweis.

Jedoch gelang es „Tuti“ Bopp in jeder Runde mit einigen besseren Aktionen und besseren Treffern die Punktrichter von sich zu überzeugen, was dann auch das Ergebnis von 3x 100:90 erklärt. Wer jedoch an diesem Ergebnis ablesen will, dass Toktaulova gnadenlos unterlegen war, der irrt sich gewaltig. Wer den Kampfverlauf sieht, erkennt zwar deutlich die Überlegenheit von Doppelweltmeisterin Bopp, muss aber auch zugeben, dass Toktaulova ihre Börse redlich verdient hat.

Hier der Kampf:

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Robert Stieglitz – Viel Wind um den nächsten Gegner

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Nachdem Robert Stieglitz seinen WBO-WM-Gürtel in einem vereinbarten Rematch von Arthur Abraham zurück erobert und zuletzt gegen den Japaner Yuzo Kiyota souverän verteidigt hat, werden überall Stimmen laut, wer nun der nächste Gegner sein will. Selbstverständlich ist das Sauerland-Team an einem 3. Kampf gegen Stieglitz interessiert und auch von den Abraham-Fans haben nach dem 2. Kampf noch nicht alle realisiert, dass das Kapitel „WBO-Weltmeisterschaft“ im „Buche des Abraham“ mit dem verlorenen Rückkampf erst einmal abgeschlossen ist. Man könnte sich auch direkt fragen, wie man überhaupt auf den Gedanken kommt, dass Stieglitz solange gegen Abraham kämpfen muss, bis der Titel irgendwann einmal endgültig von SES zu Sauerland gewechselt ist. Lustig auch der Gedanke, dass Team Sauerland und Arthur Abraham „ihren“ Titel zurück wollen. Stieglitz trägt den Gürtel immerhin seit 2009, somit ist es sein Titel, den er zurück nach Magdeburg geholt hat.

Wie die Internetseite „Boxen-Heute“ meldet, findet in der letzten August-Woche in Budapest ein Weltkongress der WBO statt, wo festgelegt werden soll, wer der nächste Herausforderer von Stieglitz sein soll. Schaut man in die Rankings, steht im Moment der Brite George Groves an erster Stelle. Der hat allerdings andere Pläne, als gegen Stieglitz zu kämpfen und es wird eher zu einem rein britischen Duell zwischen ihm und Carl Froch kommen, als zu einer Pflichtherausforderung gegen Stieglitz. Die nächsten folgenden im Ranking vor Abraham sind James DeGeale und Lucian Bute. Geht es also nur nach den Rankings würde die WBO zwischen diesen Beiden entscheiden.

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Erst an Position 4 kommt Arthur Abraham, der sich nun durch einen Kampf gegen die Nr. 7, Willbeforce Shihepo, der eigentlich ein „No-Name“ ist und von dem auch keiner weiß, was der an dieser Position zu suchen hat, auf direktem Wege nach nur diesem einen Kampf zum Pflichtherausforderer qualifizieren möchte. Man kann gespannt sein, wie die WBO das sieht. Gelingt dieses Ansinnen, ist das vielleicht für die Beteiligten finanziell interessant, aber außer hoch begeisterten Abraham-Fans könnte man das kaum jemand erklären.

Auch andere ins Spiel gebrachte Optionen, nach denen Robert Stieglitz gegen Andre Ward oder Carl Froch kämpfen sollte, sind nicht real. Froch hat alles Andere im Sinn als einen Kampf um den WBO-Titel und Andre Ward sollte vorläufig gar nicht in der Diskussion sein, weil er gegenwärtig eine langwierige Armverletzung ausheilen lässt und selbst wenn er ins Boxgeschehen zurück kehrt, zuerst einmal gegen den dann amtierenden WBC-Weltmeister antreten wird um seinen Titel zurück zu bekommen.

Es bleibt also abzuwarten, wie die WBO entscheidet. Letztendlich wird bei der Auswahl eines Pflichtherausforderers auch die finanzielle Seite eine Rolle spielen. Hier passiert vielleicht einmal mehr genau das, was gerade im Boxsport überdeutlich ist. Es wird nach dem finanziellen Gewinn entschieden und nicht nach dem sportlichen Reiz. Der weitaus größere Reiz liegt vielleicht in einem Kampf zwischen Stieglitz und Lucian Bute oder einem ehemaligen Gegner Abrahams: Andre Dirrell. Das wären echte und interessante Herausforderungen. Damit wäre ein 3. Kampf gegen Abraham nicht ausgeschlossen, aber warum muss es unbedingt jetzt sein?

Jean Nicolas Proschek und seine unbezahlten Schulden bei Ria Ramnarine

Ein Beitrag unseres Gastautors Uwe Betker:

Vor nicht allzu langer Zeit noch rief mich Jean Nicolas Proschek – oder einfach Nic Proschek – mit der Bitte an, meinen Artikel „Jean Nicolas Proschek im Circus Maximus“ doch aus dem Netz zu entfernen. Für die, die den Artikel nicht gelesen haben sollten: Darin geht es darum, wie Jean Nicolas Proschek mit seiner Promotionfirma Circus Maximus bankrott gegangen ist und eine Veranstaltung nicht stattgefunden hat. Auf eben dieser Veranstaltung hätte István Szili (17 Kämpfe, 17 Siege, 7 durch KO) um den WBO Intercontinental Titel im Mittelgewicht und Özlem Sahin (15 Kämpfe, 14 Siege, 5 durch KO, 1 Unentschieden) gegen Ria Ramnarine (22 Kämpfe, 15 Siege, 2 durch KO, 6 Niederlagen, 2 durch KO, 1 Unentschieden) um die WIBF und der GBU Weltmeisterschaft im Strohgewicht boxen sollen. Weiterlesen

Carlota Hansen – Beste Junioren Weltergewichtlerin Europas

Woher kommt Europas beste Boxerin im Weltergewicht der Jugend? Kaum zu glauben: Aber sie kommt aus Hamburg! Und wer ist die junge Dame? Carlota Hansen, die sich in Keszthely/Ungarn zur EU Meisterin krönte.

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Die kurzfristige Möglichkeit, an der von der EUBC organisierten Meisterschaft teilzunehmen, ergab sich nach Carlotas Sieg bei der DM in Straubing. Sofort machte sich die 17 Jährige auf den Weg an den fernen Plattensee, um den DBV in Ungarn zu vertreten. Als einzige Vertreterin des HABV repräsentierte Carlota auch die Hansestadt und enttäusche nicht. Mit zwei souveränen Siegen konnte die Schülerin ihren bisher wichtigsten Titel erobern – Ihr 20. Sieg, nämlich der im Finale, war zugleich auch ihr Bedeutendster.

Im Verlauf des Turniers konnte Carlota mit flinker Beinarbeit, schöner Technik und cleverem Boxen überzeugen. „Sie hört gut und setzt die Dinge, die man ihr sagt, schnell um!“, so Frauen-Bundestrainer Roland Kubath, der zusammen mit DBV Cheftrainer Michael Bastian in ihrer Ecke stand.

Jetzt folgt erst einmal ein erholsamer Urlaub. Anschließend wird Carlota sofort wieder ins Training einsteigen. Schließlich warten noch mehrere große Turniere (U.a. in der Schweiz und Stralsund) sowie die WM im September.

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