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„Blaue Flecke für gute Zwecke“ – Boxevent in Ludwigsburg

hück kampf krasniqi

Foto: “Pforzheimer Zeitung”

Zu einem vollen Erfolg mit sehenswerten Boxkämpfen für „den guten Zweck“ mauserte sich gestern Abend des Event von Promoter Bernd Michaelis Michaelis und Uwe Hück. Die im Vorfeld bei den Boxfans nur teilweise „angekommene“ Veranstaltung löste bei den Zuschauern dann doch mehr Respekt und Zuspruch aus, als man eigentlich erwarten konnte. Die Hauptkämpfe waren auf ran.de per Livestream in guter Qualität zu sehen und man muss sagen, dass da allerhand geboten wurde. Dieses Event stand anderen in dieser Größenordnung in nichts nach und wurde für viele Boxsportfreunde, die den Abend per Stream verfolgten, ebenfalls überraschend von einer ganzen Anzahl prominenter Gäste aus der Sport- und Showbranche besucht.

Für eine Schrecksekunde oder besser gesagt eine bange Minute sorgte Erkan Teper, der seinen Gegner, den Briten Martin Rogan mit einer blitzsauberen Aktion bereits in Runde 1 besiegen konnte. Nach kurzem Abtasten nutzte Teper die erste Gelegenheit um Rogan derart zu überraschen, dass der gar nicht mehr dazu kam seine Deckung hoch zu nehmen. So kassierte Rogan einige harte Treffer an den Kopf und fiel um. Damit war der Kampf schon genau so schnell zu Ende wie der letzte Kampf Tepers gegen Michael Sprott in Basel. Mit diesem Sieg kletterte Erkan Teper in der Boxrec-Liste auf Platz 1 in Deutschland und auf Platz 15 in der internationalen Wertung.

Einen Kampf über 6 Runden bestritten die Ludwigsburgerin „Boxlady“ Özlem Sahin und Italienerin Maria Tabbuso, die den Frauenboxfans sicher hinreichend bekannt ist. Schließlich stand sie schon unter anderem mit Regina Halmich, Victoria Milo, Stefania Bianchini und Nadia Raoui im Ring. Die nur 1,53m große Sahin kämpfte gegen die 12 cm „höhere“ Dame aus Rom einen sehr eindrucksvollen selbstsicheren Stil und das nicht ohne Grund. Sie wollte in ihrer Heimatstadt Fans und Freunde überzeugen – was ihr auch gelang. Zwei der drei Punktrichter hatten dann auch Sahin vorne, einer will ein 57:57 gesehen haben. Scheinbar war dessen Wahrnehmung eine ganz andere, als für jeden anderen Zuschauer der den Kampf gesehen hat. Mehr als 2 Runden konnte man der Italienerin eigentlich nicht geben. Weiterlesen

Tua vs Ustinov – Pressekonferenz und Wiegen

david tua 4

Bedingt durch die 12 Stunden Zeitverschiebung fällt nach der mitteleuropäischen Zeit bereits morgen am frühen Vormittag die Entscheidung zwischen „David“ und „Goliath“ – wenn man das mit Blick auf die Größenverhältnisse der beiden Boxer mal so sagen darf. Abgesehen von 24 cm Körperhöhe muss man sich zwangsläufig fragen, was man von diesem Kampf erwarten kann. Worum geht es dabei eigentlich? Offiziell kämpfen der Weißrusse Ustinov und der Neuseeländer Tua um den „Pan-Afrika“- Titel der WBA. Soweit so gut. Man hätte vielleicht besser einen passenderen Titel wählen können, aber der war wohl gerade frei. Zuletzt boxten Timur Ibragimov (Uzbekistan) und Wisemann Dlomo (Südafrika) im Juni 2012 um diesen Gürtel. Ibragimov gewann, verteidigte aber nicht. Letztendlich werden aber Titel und Gürtel nebensächlich sein. Es geht einfach nur darum, wer von beiden Boxern in der nächsten Zeit wieder als interessanterer Gegner gilt und wer im Falle seiner Niederlage einen Schritt in Richtung „Versenkung“ machen wird.

Sowohl Tua als auch Ustinov sind in der Weltspitze des Schwergewichts nicht unbedingt die besten Vertreter der ersten Garde. Die besten Zeiten von „Kultboxer“ David „Tuaman“ Tua liegen 10 Jahre zurück. Seine WM – Kämpfe gegen Lennox Lewis (2000) und Chris Byrd (2001) gingen nach Punkten verloren. Es reichte noch zum NABF-Titel gegen Fres Oquendo (2002), einem KO 1-Sieg gegen Michael Moorer (2002) und ein Unentschieden gegen Hasim Rahman (2003). Danach kamen keine besonderen Kämpfe mehr, weil Tua mit seinem Management zerstritten war. Nach 2 Jahren Kampfpause gab es zwar siegreiche Kämpfe, aber Tua kam nie wieder bis in die erste Reihe des Schwergewichts zurück und konnte zuletzt auch nicht gegen einen Boxer wie Monte Barrett überzeugen, der bereits 2009 von Alexander Ustinov im Kampf um den WBA-International nach Punkten geschlagen wurde. Weiterlesen

Nikki Adler vs Zane Brige III – WBC-WM im Supermittelgewicht

Zane Brige

Zane Brige

Oh nein! Nicht schon wieder! … das sind auf jeden Fall die ersten Reaktionen von jedem aufmerksamen Boxfan, wenn er liest, dass Nikki Adler ausgerechnet gegen Zane Brige um den WBC-WM-Titel kämpfen wird. Schließlich absolvierten sie schon einen Kampf Anfang 2011 und zuletzt boxten beide Supermittelgewichtlerinnen im Mai in Wolgodansk um die WBF-WM. Jetzt schon wieder eine WM gegen die gleiche Gegnerin zu boxen, ist eigentlich nach allen Regeln des guten Geschmacks ein absolutes no-go. Das wird erst einmal jeder so sehen und scheinbar zu Recht gewisse Vorbehalte gegen diese Kampfpaarung haben. Eine 3. Begegnung und dann auch noch in einem 2. aufeinander folgenden WM-Kampf – das hat auf jeden Fall eine faden Beigeschmack und ist vollkommen ungewöhnlich, wenn man das Boxen ernst nehmen will. Soweit der erste Eindruck.

Die alles bewegende Frage ist jetzt: Was hat die Veranstalter dazu bewogen, die beiden Boxerinnen trotz all der berechtigten Vorbehalte zum dritten mal gegeneinander boxen lassen zu wollen? Was hat man sich dabei gedacht? Will man die Zuschauer für ein bisschen dumm verkaufen oder vielleicht auch damit rechnen, dass man sowas klammheimlich irgendwo in Russland durchziehen kann, ohne das „der Rest der Welt“ etwas davon mitbekommt? Soll hier etwa Nikki Adler ihren 4. WM-Titel auf eine möglichst leichte Art fast geschenkt kriegen? Antworten auf diese Fragen kann man nur bekommen, wenn man sich mit den einzelnen Tatsachen beschäftigt. Gegen mehrfache Begegnungen der gleichen Boxer/innen ist normalerweise nicht viel einzuwenden, solange es dem Karriereaufbau dient oder die vorherigen Kämpfe so knapp waren, dass man unbedingt ein Rematch und eine klare Entscheidung sehen will. Es gibt auch Beispiele, wo solche Begegnungen tatsächlich auf eine Zuschauerveräppelung hinaus laufen. Wenn dann solche Veranstaltungen obendrein auch noch ohne Aufsicht führenden Boxverband durchgezogen werden, ist das Rummelboxen – mehr nicht. Aber genau das will man hier absolut vermeiden. Weiterlesen

Jessica Chavez vs Aurely Mucino – Ein geschenktes Unentschieden

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Wieder einmal ein Urteil, dass mit Fragezeichen zu versehen ist. Im Kampf um den WBC-Silberbelt im Halbfliegengewicht gab es gestern in Mexiko ein Unentschieden zwischen Titelträgerin Jessica Chavez und Arely Mucino. Beobachter des Kampfes gingen dabei eigentlich von einem Sieg Mucinos aus, weil sie bereits in der Anfangsphase des Kampfes getreu ihrem Kampfnamen „Maschinengewehr“ wie ein solches pausenlos eine Salve nach der anderen abfeuerte.

Nach 8 ausgeglichenen Runden gehörten die letzten beiden Runden eindeutig Arely Mucino, die ihre Gegnerin mit pausenlosem Trommelfeuer zermürbt hatte und das Geschehen im Ring nun vollständig beherrschte. Wie mitgeteilt wurde, war es ein enger Kampf, bei dem jedoch die Runden 9 und 10 die Entscheidung hätten bringen müssen. Mucino war „Herrin und Meisterin“ im Ring, während von Chavez nicht mehr viel kam.

Als das Urteil verkündet wurde, meinte die Mehrzahl der Zuschauer einen anderen Kampf als die Punktrichter gesehen zu haben. Durch das Urteil war mit Wertungen von 96:94, 95:95 und 94:96 keine Siegerin zu ermitteln, obwohl man eigentlich an Mucinos Sieg kaum hätte zweifeln können. Wie es aussieht, war das ein Geschenk an Jessica Chavez, die bereits am 1. Juni diesen Jahres einen etwas merkwürdigen Punktsieg über Yesica Bopp für sich verbuchen konnte und dabei Bopp die erste Niederlage ihrer Profikarriere beibrachte. Bopp schien das allerdings wenig zu beeindrucken, weil es ja nicht um ihre Titel ging und kommentierte diese Niederlage nur mit „das ist Mexiko!“. Diese mal traf dieses Schicksal eben 2 Mexikanerinnen, wobei „das Schicksal“ oder „Fortuna“ einmal mehr zugunsten von Jessica Chavez entschied. Weiterlesen

Blaue Flecke für soziale Zwecke

hück vs krasniqi

Ein Beitrag unseres Gastautors Uwe Betker:

Wenn an 16. November in Ludwigsburg die Fäuste fliegen, tun sie das für gute Zwecke. Der Gewinn und die Spenden dieses Abends gehen je zur Hälfte an die Lern-Stiftung Hück in Pforzheim und an die Weltorganisation der SOS-Kinderdörfer. Hauptkampf des Abends ist das Aufeinandertreffen von Uwe Hück und Luan Krasniqi im Schwergewicht. Der Ex- Europameister Krasniqi macht kein Comeback, sondern er stellt sich in einem Boxkampf Uwe Hück, dem Konzern-Betriebsratsvorsitzenden und stellv. Aufsichtsratsvorsitzenden der Porsche AG, der auch zweifacher Europameister im Thaiboxen ist. Hück engagiert sich für die von ihm gegründete Lern-Stiftung Hück, die sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen helfen soll. Für Kinder steigt er und Krasniqi in den Ring.

Es wäre ungerecht, über den sportlichen Wert des Charity-Boxens die Nase zu rümpfen. Zumal das Vorprogramm einige absolute Leckerbissen für Boxfans bereithält. Die ersten vier Kämpfe stehen unter dem Motto: Die Jungen Wilden – Nachwuchs-Profiboxer – die Stars von übermorgen. Hier sind der 21jährige Cruisergewichtler Tobias Voss (3 Kämpfe, 3 Siege, 1 durch KO) der vom K1 und Thaiboxen kommt, der 25jährige Halbschergewichtler Arijan Sherifi (2 Kämpfe, 2 Siege) und der 23jährige belgische Halbschwergewichtler Marc De Bonte (3 Kämpfe, 3 Siege, 2 durch KO) der vom Kickboxen kommt. Alle drei Boxer sind mir unbekannt, aber sie hören sich viel versprechend an. Den Hauptkampf der Jungen Wilden bestreitet im Schwergewicht der 25jährige Franz Rill (3 Kämpfe, 3 Siege, 2 durch KO). Dieser relativ unerfahrene Profiboxer bekommt es mit Fabio Tuiach (28 Kämpfe, 25 Siege, 15 durch KO, 3 Niederlagen, 2 durch KO) zu tun. Was eine gute und aber auch mutige Kampfansetzung ist.
Der zweite Teil der Vorkämpfe stehet unter dem Mott: Die Stars von Morgen. Hier tritt als Erstes der ungeschlagene Timo Schwarzkopf (12 Kämpfe, 12 Siege, 7 durch KO) gegen Junior Witters (49 Kämpfe, 41 Siege, 22 durch KO, 6 Niederlagen, 1 durch KO, 2 Unentschieden) im Weltregewicht an. Witter „the Hitter“ war einer der dominierenden Persönlichkeiten des Junior Weltergewichts Ende des letzten Jahrzehnts. Im Jahr 2000 unterlag er dem großen Zab Judah in einem IBF WM Kampf nach Punkten. 2002 wurde er Britischer Meister und Commonwealth Meister. Ein Jahr später wurde er Europameister und schlug er die guten Salvatore Battaglia und Andriy Kotelnik. Am 15.09.2006 wurde er durch einen Punktsieg gegen DeMarcus Corley Weltmeister der WBC. Seinen Titel verteidigte er zweimal erfolgreich, wobei er am 07.09.2007 Vivian Harris in der siebten Runde KO schlug. Jener Harris der Oktay Urkal zweimal in Deutschland besiegt hatte. Am 10.05.2008 verlor er seinen Titel gegen seht starken Timothy Bradley, der zurzeit als bestes Weltergewichtler gilt. Es folgten weitere Niederlagen, u. a. gegen Davon Alexander, um den WBC Titel, den heutigen IBF Champion im Weltergewicht, Von seinen letzten fünf Kämpfen konnte er vier gewinnen.

Für Schwarzkopf spricht, dass Witter seinen letzten Kampf, der mehr als ein Jahr zurück liegt verloren hatte und dass er ungeschlagen ist. Witter boxt sehr offen und lässt seine Linke tief hängen, Mit seinen 39 Jahren dürften seine Reflexe nicht mehr so gut sein wie früher, wodurch er anfälliger ist. Für Witter spricht die Erfahrung und seine Fähigkeit Schläge zu absorbieren. Ich muss gestehen, dass ich diese Kampfansetzung vom Management von Schwarzkopf für sehr mutig halte. Der Kampf könnte ein Jahr zu früh für Schwarzkopf kommen. Wenn er jedoch gewinnt, ist er schon in naher Zukunft bereit einen WM Kampf zu machen. Weiterlesen

Robert Stieglitz – Der WBO Weltmeister wurde zum Ehrenbotschafter Magdeburgs ernannt

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Fotos: SES / Peter Gerke

Laut einer Pressemitteilung auf der Internetseite sesboxing.de wurde Robert Stieglitz für seine Erfolge als Sportler geehrt, weil seine Erfolge immer auch im Zusammenhang mit Magdeburg stehen und so der internationale Bekanntheitsgrad der Stadt gefördert wurde und wird. Wörtlich heißt es:

„Der Magdeburger WBO-Weltmeister Robert Stieglitz wurde heute vom Stadtrat der sachsen-anhaltischen Landeshauptstadt zum Ehrenbotschafter ernannt. Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper zeichnete den Sportler vom SES-Boxteam vor allen Fraktionen im Rathaus mit Ehrenbotschafter-Urkunde aus. Der Box-Profi ist damit der 11. Ehrenbotschafter Magdeburgs und erst der zweite Sportler, der diese Würdigung erhielt. „Mit der Ernennung von Robert Stieglitz zum Ehrenbotschafter der Landeshauptstadt Magdeburg werden seine nationalen und internationalen Erfolge als Profiboxer und dem damit verbundenen Wirken für den Bekanntheitsgrad der Landeshauptstadt Magdeburg gewürdigt. Als jahrelanger WBO-Weltmeister im Super-Mittelgewicht, mit seinen insgesamt 49 Profikämpfen im In- und Ausland sowie dem wachsenden medialen Interesse hat er Magdeburg als Stadt des Spitzensports vor einem Millionenpublikum weiter bekannt gemacht“, sagte der Oberbürgermeister.

Robert Stieglitz bedankte sich nach der Ehrung und sagte vor dem Gremium: „Ohne Magdeburg wäre mein Erfolg nicht möglich gewesen. Den starken Rückhalt habe ich insbesondere im März erlebt, als ich mir meinen WM-Gürtel von Arthur Abraham wiedergeholt habe. Ohne diese Unterstützung wäre ich nicht wieder Weltmeister geworden.““

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Wie in jedem Jahr wird es darüber hinaus auch andere Abstimmungen geben um „Sportler des Jahres“ zu wählen. Eine solche Abstimmung läuft gerade bei der Tageszeitung „Volksstimme“. Auch hier stehen Vertreter des Boxsports von SES-Boxstall Magdeburg zur Wahl. Neben Robert Stieglitz bei den Männern ist bei den Frauen die junge und sympatische Weltmeisterin Christina Hammer in der Vorauswahl vertreten.

Die Sieger dieser Abstimmung werden am 16. November beim Sport-Presseball im Maritim-Hotel Magdeburg bekannt gegeben. Während bei den Männern Robert Stieglitz sicher richtig gute Karten hat, diese Wahl zu gewinnen, dürfte es für Christina Hammer sehr schwer werden sich durchzusetzen, da unter den zur Wahl stehenden auch die in Magdeburg geborene Nadine Kleinert zu finden ist. Deshalb ist es vielleicht für Boxfans gut und wichtig, mit einer Stimmabgabe für Christina Hammer ein bestmögliches Ergebnis für SES-Boxing und den Boxsport insgesamt zu erreichen. Ein Traumergebnis wäre natürlich, wenn sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen Boxer als Sieger geehrt werden könnten.

Wer Robert Stieglitz und Christina Hammer unterstützen möchte, kann seine Stimme hier (klick) abgeben.

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Oleg Maskaev vs Danny Williams – Montagsboxen in Russland

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Obwohl unstrittig sein dürfte, dass sowohl Maskaev als auch besonders Williams ihre besten Zeiten als Boxer weit hinter sich haben dürften, sind ihre in der Boxwelt wohlklingenden Namen für jede Boxveranstaltung immernoch ein Zugpferd. Was da gestern in Krasnodar (RUS) stattfand, war eine gute Mischung aus Aufbau- und Ranglistenkämpfen, die sicher dazu geeignet gewesen wäre, auch an einem Montag für Interesse am Boxsport zu sorgen. Die Veranstaltung war international zu sehen, nur werden die wenigsten Boxfans auf die Idee gekommen sein, an einem Montag eine gute Boxveranstaltung legal und kostenfrei per Internetstream nach hause geliefert zu bekommen.

Hauptkampf und damit Zugpferd der Veranstaltung war natürlich der Kampf zwischen Maskaev und Williams. Doch auch einige der anderen Kämpfe sollten nicht unbeachtet bleiben. Um dem Ganzen etwas meisterschaftliches zu geben, waren zwei der acht Kämpfe sogar WBC-Baltic Titelkämpfe. Neben typischen Aufbaukämpfen gab es auch Begegnungen, die zumindest von den Kampfrekorden her auf Augenhöhe stattfanden. So zum Beispiel den Kampf zwischen Maxim Vlasov und Artem Redko (UKR), den Vlasov durch TKO 6 für sich entscheiden konnte. Mit diesem erneuten Sieg im Rücken empfiehlt sich Vlasov erneut für weitere Kämpfe in den USA. Er wird bereits in 4 Wochen in Kalifornien gegen Maxell Taylor antreten. Vlasov ist beim WBC recht hoch im Ranking und rechnet sich Chancen auf einen baldigen Titelkampf aus. Weiterlesen

Abdusalamov vs Perez – Abdusalamov angeblich im Koma

Mike Perez vs. Magomed Abdusalamov

Dieser Kampf wurde mit Spannung erwartet, weil beide Boxer bisher ungeschlagen sind und eine echte Ringschlacht der beiden Schwergewichtler zu erwarten war. Der Kampfausgang scheint nun allerdings zur Nebensache zu werden, denn eine bisher unbestätigte Meldung von „boxen-heute“ sagt aus, dass dem nach Punkten unterlegenen Magumed Abdusalamov nach dem Kampf ein Blutgerinsel aus dem Kopf entfernt werden musste. Dieser Eingriff erschien zunächst als Routine, doch im Verlauf des heutigen Tages habe sich der Gesundheitszustand von Abdusalamov drastisch verschlechtert und er sei in ein künstliches Koma versetzt worden. Man kann nur hoffen, dass es den Ärzten gelingt, den Gesundheitszustand zu stabilisieren und diese bedrohliche Lage zu entschärfen.

Aus Rücksicht auf diese traurige Entwicklung wollen wir weitestgehend auf eine Bewertung des Kampfes verzichten und stellen nur fest, dass der bisher in jedem seiner 18 Kämpfe vorzeitig erfolgreiche Abdusalamov in dem Kubaner einen Gegner hatte, der diese Serie souverän beendete und Abdusalamov bestenfalls 2 – 3 von 10 Runden überließ.

Wir als Redaktion von „x-boxen-plus“ wünschen Magomed Abdusalamov alles Gute und hoffen auf eine schnelle und vollständige Genesung.

Hier der Kampf:

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Gennady Golovkin siegt mit brillianter Glanzvorstellung – Der ganze Kampf

Gennady-Golovkin-Curtis-Stevens

Man kann es nicht anders sagen: Gennady Golovkin hat wieder einmal mit einer Top-Leistung seine WM-Titel nach Version WBA und IBO verteidigt und konnte dabei aufzeigen, dass er sich nicht von rüden Anfeindungen seines Gegners im Vorfeld beeindrucken lässt. Curtis Stevens zeigte sich unter anderem als Totengräber von „GGG“. Wer da heute Nacht sang- und klanglos beerdigt wurde, kann jeder der es bisher nicht sehen konnte, in dem unten stehenden Video verfolgen.

Während die Runde 1 noch relativ ausgeglichen verlief und beide von Beginn an ihren Siegeswillen deutlich machten, kam es gegen Ende von Runde 2 bereits zu einer krachenden Linken von Golovkin an den Kopf des Herausforderers, die ihn sofort „fällte“ wie vom Blitz getroffen. Stevens (man kann es nicht anders sagen) machte kreisrunde Augen und dicke Backen, war schwer angeschlagen und hatte nach dem Anzählen große Mühe die restlichen Sekunden bis zum Ende der Runde durchzustehen.
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Gennady Golovkin vs Curtis Stevens – Wer gewinnt den Kampf?

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Der Umgangston im Vorfeld dieser für wichtigen Begegnung war äußert ruppig und beleidigend. Besonders von der Seite des Herausforderers hat man kein Blatt vor den Mund genommen um von vorn herein der klare Favorit dieser hochklassigen Begegnung sein wird. Der Kampf zwischen WBA- und IBO-Weltmeister Gennady “GGG” Golovkin (27-0, 24 KO-Siege) vs. Curtis “Kryptonite” Stevens (25-3, 18 KO-Siege) ist heute Nacht live im deutschen Fernsehen auf Sat.1 ab 2:50 Uhr zu sehen. Wie bei Übertragungen aus den USA üblich, ist mit dem Hauptkampf sicher etwas später zu rechnen und man kann hoffen auch etwas von den anderen Kämpfen dieser Veranstaltung in New Yorker Madison Square Garden sehen zu können.

Neben Golovkin vs Stevens wird Ola Afolabi gegen den Polen Lukasz Janik um den vakanten IBO-Titel im Cruisergewicht kämpfen. Ein weiterer Höhepunkt ist der Kampf zwischen den beiden ungeschlagenen Schwergewichtlern Magomed Abdusalamov und Mike Perez. Hier wird es um den WBC-USA -Titel gehen. Beide sind zwar als Russe und Kubaner keine gebürtigen US-Amerikaner, aber dieser Titel wird so ausgeboxt, wie man es in Deutschland von internationalen deutschen Meisterschaften her kennt. Weiterlesen

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