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Frau Dr. Theiss und Mladen Steko rudern zurück

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Foto: ovb-Heimatzeitung

Nach der für sie im ersten Moment nicht zu fassenden Niederlage gegen die Russin Olga Stawrowa und in dem Zusammenhang einigen verbalen Ausrutschern danach, haben sowohl Frau Dr. Christine Theiss als auch ihr Trainer Mladen Steko gemerkt, dass sie sich etwas im Ton vergriffen haben. Man sagt zwar immer, dass unter Stress gewöhnlich die Wahrheit unverblümt heraus kommt, wie jemand wirklich denkt, aber im Zusammenhang mit der WM-Niederlage von Theiss kam da wohl einiges etwas zu heftig. Manche Dinge muss man sicher nachsehen und kann gerade rücken, was gerade zu rücken geht.

Allerdings bleibt einiges Gesagte trotzdem unverständlich. Offenbar war das Gefühl, verloren zu haben völlig neu und deshalb war der Umgang damit nach 22 Siegen in den ersten Momenten nicht gerade von hellstem Geist erfüllt. Theiss bezeichnete ihre Gegnerin als „Schafsgesicht“ – oha, heftig. Gemeint sein sollte eine andere Umschreibung, auf die sie angeblich in der ersten Aufregung nicht kam. Stawrowa sein ein „Wolf im Schafspelz“ – also harmlos wirkend, aber gefährlich. Nun ja, Frau Theiss, gerade noch mal die Kurve gekriegt.

Ein wenig heftiger waren allerdings die ersten Äußerungen von Trainer Steko, der scheinbar noch schlechter mit dem Punkturteil umgehen konnte als Theiss. Nach der Niederlage von Christine Theiss bezeichnete er das Urteil als „Witz” und bemängelte obendrein, dass kein deutscher Punktrichter im Kampfgericht saß. Diesen Auftritt hat Steko jetzt im Nachhinein bedauert. „Das war unsportlich von mir, ich war so in den Emotionen gefangen, dass ich Schmarrn geredet habe, dafür will ich mich entschuldigen. Ich hätte spätestens nach dem Cut den Kampf stoppen sollen.” – Wie wahr Herr Steko. Es war im Übrigen auch kein Russe als Punktrichter vertreten, der Frau Dr. Theiss hätte übellaunig schaden wollen. Grundsätzlich untermauert Letzteres aber den Verdacht der Vorteilgewährung – das kann nicht im Sinne von gerechter Urteilsbildung sein und stellt die Punktrichter unter Generalverdacht.

Man kann davon ausgehen, dass nun alle Aufgeregtheiten beseitigt sind und man sich in München Gedanken macht, wie man den Titel auf legalem Wege in einem überzeugenden Kampf wieder zurück bekommt. Das wird sicher nur dann funktionieren, wenn sich Frau Dr. Theiss wieder mehr dem Training widmet, als anderen Dingen.

Fritz Sdunek – Energiemangel oder Altersmilde ?

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Beobachtet man die Siegquote der Sdunek-Schützlinge in letzter Zeit, kommt man nicht umhin festzustellen, dass die gewünschten Erfolge ausbleiben. Hat es einen bestimmten Grund oder ist diese Pechsträhne ein Zufall? Sdunek ist selbst Boxer gewesen, diplomierter Sportlehrer und seit Jahrzehnten Boxtrainer. Er war als Trainer im Amateurbereich angestellt und hatte seine besten Zeiten als Trainer bei „Universum“, ebenfalls in einem Angestelltenverhältnis. Im Herbst 2009 zog er sich aus gesundheitlichen Gründen etwas zurück und beendete im Februar 2010 sein Angestelltenverhältnis bei „Universum“. Er beschränkte sich darauf zumindest dem Namen nach oder besser gesagt „auf dem Papier“ Vitali Klitschko und Felix Sturm zu trainieren. Diese Tätigkeit beschränkt sich allerdings hauptsächlich auf den „Feinschliff“ kurz vor und die Betreuung bei einem Kampf. In diesem Jahr kamen das Training von Jack Culcay und Ola Afolabi dazu. Mittlerweile ist er 66 Jahre alt und könnte seinen wohlverdienten Ruhestand genießen.

Während er bei Vitrali Klitschko eigentlich nichts wesentliches machen muss, weil der seine eigenes Trainingsprogramm verfolgt und auch mental so stark ist, dass er während eines Kampfes kaum Hilfe braucht, fällt in letzter Zeit auf, dass seine Schützlinge Sturm, Culcay und Afolabi scheinbar seine Anweisungen entweder komplett ignorieren oder einfach nicht umsetzen können.

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In Sturms Kampf gegen den angeblich gedopten Soliman war auffallend, dass Sdunek zwar irgendwann ab der Pause zu Runde 10 davon sprach, dass Sturm aber nun langsam mal was machen muss, aber das geschah mit recht wenig Nachdruck und kam offenbar auch bei Sturm nicht an. Sturm sah sich bereits als Sieger, weil er seinen Gegner 2x in Bedrängnis gebracht hatte. Genau so glaubte auch Jack Culcay an seinen sicheren Sieg und verlor damit seinen WBA-Interconti nach Punkten gegen den emsig schuftenden Pitto. „Golden Jack“ Culcay glaubte, er könne es sich leisten besonders auf Show zu boxen um den Zuschauern was zu bieten, vergaß dabei aber so fleißig zu punkten wie sein Gegner. Was Trainer Sdunek sagt – scheinbar unwichtig. Der Kampf von Afolabi gegen Huck ist der 3. in Folge, wo Sdunek genau sieht was vorgeht, ohne sich bei seinem Boxer so eindringlich verständlich machen, dass der rechtzeitig begreift endlich etwas mehr für seinen Sieg tun zu müssen. Das Resultat war bei allen 3 Kämpfen das gleiche. Eine Niederlage nach der anderen.

Woran liegt es, dass Sdunek während der Kämpfe einfach nicht mehr den richtige Draht zu seinen Boxern hat? Ist er vielleicht alters- oder krankheitsbedingt zu ruhig und milde geworden? Warum kommen seine Ratschläge und Ermahnungen eher zurückhaltend und vorsichtig, beinahe wie von einem väterlichen Freund, statt forsch und aufrüttelnd, wie zum Beispiel wie von Ulli Wegner in gleichen Situationen? Zu gut deutsch: Ist Sdunek seine eigene Energie abhanden gekommen und kann deshalb nicht mehr so motivieren, wie es früher einmal war? Oder liegt es daran, dass er jetzt nicht mehr wie gewohnt angestellter Trainer ist und anderen Angestellten, also seinen Boxern Anweisungen gibt, sondern seine Schützlinge gleichzeitig seine Arbeitgeber sind? Warum ist Sdunek selbst in Situationen, wo eigentlich „die Jacke brennt“ nicht mehr im Stande, überzeugend zu seinen Schützlingen durchzukommen? Oder ist das alles nur eine Verkettung von Zufällen?

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Marco Huck vs Ola Afolabi 3 – Der Kampf – Die Enttäuschung des Jahres?

Olav Afolabi, Marco Huck

Es gab ja in diesem Jahr, obwohl nicht einmal ganz die Hälfte davon herum ist, schon so einige Preise. Der BDB ehrte Robert Stieglitz zum „Boxer des Jahres 2013“ und die EBU ehrte Kubrat Pulev zum „Champion des Jahres“. Sollte sich einer finden, der wissen will was die „Enttäuschung des Jahres“ ist, der kann sich den Kampf zwischen Huck und Afolabi ansehen. Was wurde da nicht alles im Vorfeld an Emotionen reingelegt. Nach zuletzt etwas fragwürdigen Leistungen von Marco Huck und mehr oder minder gerechten Vorwürfen, er habe weder gegen Afolabi noch Arslan überzeugt oder eigentlich verloren, sollte dieser 3. Kampf gegen Ola Afolabi eigentlich endlich Aufschluss geben, wie es um die Leistungsfähigkeit von WBO-Weltmeister Marko Huck bestellt ist.

In den Wochen vor dem Kampf gab es sowohl von Afolabi als auch von Huck immer wieder in Statements zu hören, dass es nun endlich zur Entscheidung kommen wird. Es gab diverse Umfragen, die mehr oder weniger repräsentativ Afolabi mit einem Punktsieg in Front hatten. Afolabi selber ließ keinen Zweifel daran, wer der bessere Boxer sei. Das ging schon etwas über den üblichen Smalltalk hinaus. Schließlich ging es hier nicht nur um Huck vs Afolabi, sondern um die Frage ob Huck in den letzten Kämpfen bevorteilt wurde und vor allem darum, ob man dieses Bild wieder gerade rücken kann. Weiterlesen

ARD – Kampfabend in Berlin, Liveticker

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Die ersten Kämpfe sind bereits gelaufen. Im ersten Kampf unterlag WBA-Interconti-Titelträger Iago Kalidze aus der Ukraine dem Franzosen mit kongolesischen Wurzel Kelenga durch KO in Runde 1. Da es nicht um seinen Titel ging, hatte der Ukrainer noch mal Glück im Unglück. Im 2. Kampf das Abends kam Enico Kölling endlich zu seinem ersten vorzeitigen Sieg. Gegner war ausgerechnet Armin Dollinger, der mit einer TKO-Niederlage in Runde 5 das Nachsehen hatte. Noel Gevor konnte den Argentinier Juan Manuel Garay in 6 Runden nach Punkten besiegen. Im Moment läuft der Kampf zwischen Gutknecht und Vidal.

Wer den Abend schon vor der TV-Übertragung miterleben will, kann sich per Live-Ticker informieren: (klick)

Falls der Stream steht, kann man auch live im Internet hier folgen: (klick)

Julia Irmen – Verdienter Sieg und WKU-WM-Titel

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Foto: Katja Janiki

Die vom Münchener Steko-Team als Nachfolgerin der Kickboxerin Dr. Chistine Theiss aufgebaute Julia Irmen wurde gestern Abend allen Erwartungen gerecht und siegte in einem Kampf über 5×3 Minuten gegen die Russin Marina Zuewa. Leider war der Kampf nicht in voller Länge auf SAT1 zu sehen und er ist auch in der Mediathek nur in der gekürzten Fassung zu finden. Was man in der ersten und der letzten Runde sehen kann, ist eine überzeugende Julia Irmen, die energisch und zielstrebig kämpft. Zumindest in diesem Programmpunkt des gestrigen Abends im Zirkus Krone scheint die Rechnung also aufgegangen zu sein. Irmen ist wunschgemäß und was man sehen kann auch verdient Weltmeisterin geworden. In einer Nachbetrachtung zu den Kämpfen von Theiss und Irmen kam die neue Weltmeisterin äußerst sympatisch und glaubwürdig rüber, während die entthronte Christine Theiss noch damit beschäftigt war, ihre Niederlage zu verarbeiten. Ein Bericht zum Theiss-Kampf: (klick)

Julia Irmen vs Marina Zuewa (klick)

Huck vs Afolabi – Pressekonferenz und offizielles Wiegen

Die beiden Dauerrivalen Huck und Afolabi bei der Pressekonferenz:

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Wiegen Afolabi:

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Wiegen Huck:

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Hokmi und Buchholz zu WBF-Titelkämpfen in Al Jadida / Marokko

hokmi

Die auch in Deutschland gut bekannte französische Boxerin Nadya Hokmi und der Berliner Cruisergewichtler Lars Buchholz werden am 8. Juni in Marokko um WBF-Titel kämpfen. Hokmi mit einem bisherigen Kampfrekord von 19(9)-6-1 tritt gegen die Mexikanerin Guadelupe Martinez mit einem Kampfrekord von 4(3)-3-0 an. Bei diesem Kampf scheint Hokmi, die auch schon Titelträgerin der WBF im Superfliegengewicht war (Bild oben), von ihrer Erfahrung her die größeren Sieg- und Titelchancen mitzubringen. Wesentlich anders sieht es für Lars Buchholz aus, der gegen den Franzosen Rachid el Hadak um den Interim-Cruisertitel der WBF kämpfen wird. Buchholz hat zwar auf dem Papier die höhere KO-Quote, aber beide in etwa mit ca. 30 Kämpfen die gleiche Erfahrung und sind mit 23 bzw 24 Siegen in etwa gleich stark einzuschätzen.

Nadya Hokmi, die wie Rachid el Hadak familiär marokkanischen Wurzeln hat, wollte bereits vor 2 Jahren in Marokko kämpfen, was aufgrund der politisch instabilen Lage bisher nicht möglich war. Der aus Casablanca stammende Promoter Abdillah Rahilou hat diese Kämpfe jetzt organisieren können. Rahilou veranstaltete bereits mehrfach in Rabat, Agadi und Marrakech, wo es auch schon Frauenkämpfe gab. Während man sicher davon ausgehen kann, dass Nadya Hokmi mit dem Titel nach Strassbourg zurück kehren wird, ist der Ausgang des Kampfes zwischen Buchholz und el Hadak völlig offen. Bereits 2011 kämpfte el Hadak in Marrakech gegen den Berliner Rene Hübner und war mit einem überlegenen Punktsieg erfolgreich. Seit dem stand el Hadak nicht mehr im Ring. Will Buchholz diesen Kampf gewinnen, wird er wohl mit einem KO-Sieg auf „Nr. Sicher“ gehen müssen.




Lukas Konecny – Kampfabend in Usti

lukas konecny mit seinen kindern

Trotz Hochwasseralarm wird es in Usti (Tschechien) am 8. Juni einen Kampfabend geben, der sich sehen lassen kann. Lukas Konecny gibt vielen Boxern, die entweder noch in der Aufbauphase sind oder auch denen, die immer als Journeyman eingekauft werden die Gelegenheit, sich zu präsentieren und zu zeigen was sie in fairen Kampfansetzungen gegeneinander drauf haben. Vorgesehen sind 16 Kämpfe a 4 Runden.

Wie Lukas Konecny selbst bestätigte, kann der lange geplante Kampfabend stattfinden, weil das „Hospudka Eden“ in Usti nad Labem an einem etwas erhöht gelegenen Platz liegt und von den Überschwemmungen nicht betroffen ist. Konecny beweist damit auch als Veranstalter, dass er seine Vorhaben durchzieht und sich durch nichts abhalten lässt. Diese Veranstaltung ist in diesem Jahr bereits das 4. Boxevent, das der WBO-Europameister als Promoter durchführt. Offenbar baut Konecny damit seine Erfahrungen als Veranstalter immer weiter aus und wird nach seiner aktiven Zeit als Boxer nahtlos in die Veranstaltertätigkeit wechseln können.

Die Ansetzungen:

Mittelgewicht Vladimir Fecko vs Josef Holub

Schwergewicht Michal Mamula vs TBA

Leichtgewicht Michal Dufek vs Rafal Piotrowski

Halbschwergewicht Josef Obeslo vs Jakub Fischer

Mittelgewicht Matus Babiak vs Radek Tvaruzka

Cruisergewicht David Vicena vs TBA

Cruisergewicht Radek Linka vs TBA

Supermittelgewicht Michal Ludwiczak vs Pavel Weinfurt

Leichtgewicht Jacek Wylezol vs Zsolt Botos

Halbschwergewicht Josef Krivka vs Jakub Faigl

Cruisergewicht Rudolf Murko vs Radek Janousek

Cruisergewicht Martin Horak vs TBA

Cruisergewicht Vojtech Koncitnik vs TBA

Halbweltergewicht Jan Holec vs Petr Gyna

Halbmittelgewicht Milan Ruso vs Petr Arnolt

Leichtgewicht Hana Horakova vs Pavla Votavova

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Marco Huck vs. Ola Afolabi 3

Ein Beitrag unseres Gastautoren Uwe Betker:

Am 08.06.2013 boxt der amtierende Weltmeister der WBO im Cruisergewicht, Marco Huck (38 Kämpfe, 35 Siege, 25 durch KO, 2 Niederlagen, 1 durch KO, 1 Unentschieden), zum dritten Mal gegen Ola Afolabi (25 Kämpfe, 19 Siege, 9 durch KO, 2 Niederlagen, 4 Unentschieden). Man könnte da ja meinen, Muamer Hukic würde besonders gerne gegen Afolabi antreten. Das ist aber sicher nicht so. Er muss – es ist eine Pflichtverteidigung.
Bei dem geplanten Kampf in Berlin treffen die Beiden also zum dritten Mal aufeinander. Am 05.12.2009 gewann Huck in Ludwigsburg den ersten Kampf. Die Punktrichter John Stewart, Manuel Maritxalar und Andre Van Grootenbrue sahen ihn mit 115:113, 115:113 und 116-112 vorne. Schon damals gab es allerdings einige Kritiker, die meinten, der Mann aus Ugao, Serbien hätte nicht gewonnen. Im Rückkampf, am 05.05.2012 in Erfurt, also fast zweieinhalb Jahre später, konnte Huck dann nur ein Unentschieden erreichen. Die Punktrichter Ingo Barrabas, Zoltan Enyedi und Paul Thomas werteten 114:114, 115:113 und 114:114. Das Publikum pfiff Huck und die Punktrichter aus. Vermutlich konnten nur die fanatischsten Huck-Fans damals ernsthaft glauben, Huck hätte sich wirklich ein Unentschieden erkämpft. Weiterlesen

Huck vs Afolabi III – So langsam wird es ernst

Huck_Afolabi_Team

In der Woche vor dem Kampf reihen sich die Pressetermine zur 3. Auflage des Huck-Afolabi-Kampfes aneinander. Am Dienstag gab es ein Pressetraining im Max-Schmeling-Gym. Am Mittwoch die letzte Pressekonferenz im Maritim-Hotel Berlin und am Freitag folgt um 16:00 Uhr das offizielle Wiegen im Maritim „proArte“ Hotel, Friedrichstraße 151. beide Boxer schenken sich beim verbalen Schlagabtausch nichts und sind jeweils mehr denn je von ihrem Sieg überzeugt.

Nachdem bereits in 2 Kämpfen bewiesen wurde, dass auf hohem Niveau geboxt wurde, kann man für die 3. Begegnung eigentlich nur eine Entscheidungsschlacht auf einem noch höherem Level erwarten. Afolabi sei bereit, „Huck vom Käpt`n zum einfachen Soldaten zu degradieren“, während Huck meint, „er geht mir langsam auf die Nerven. Diesmal werde ich ihn endgültig vernichten – ohne Rücksicht auf verluste:“

Um nicht wieder zu einem knappen oder als ungerecht empfundenen Urteil zu kommen, wäre bei der 3. Begegnung ein KO-Sieg nötig um alle Unklarheiten aus dem Weg zu räumen. Im ersten Kampf setzte sich Huck nach Punkten durch. Im 2. Kampf gab es ein umstrittenes Remis, weil Afolabi die Punktrichter scheinbar nicht genügend überzeugen konnte. Mit einer Wertung von 2x 114:114 und 115:113 für Huck blieb es nach einer heißen Schlacht bei einem Unentschieden. Vor allem vielleicht deshalb, weil Afolabi es nicht ganz schaffte, sein hohes Tempo bis zum Schluss durchzuziehen. Diesmal hat er sich mehrere Monate lang auf den Kampf vorbereitet und gibt an, in besserer Form zu sein als je zuvor.

Beide Boxer sind sowohl verbal, als auch im Ring stark im Austeilen. Beide haben bisher auch bewiesen, dass sie stark im Einstecken sind, wenn es im Kampf hart zur Sache geht. Man muss gespannt sein, ob es diesmal einem von beiden gelingt einen vorzeitigen Sieg herbei zu führen und damit eindeutige Verhältnisse zu schaffen. Gibt es wieder eine knappe Punktentscheidung, wird es auch wieder Diskussionen geben. Und sollte diesmal Afolabi knapp nach Punkten siegen, liegt garantiert „Huck vs Afolabi 4“ in der Luft.

Die Begegnungen der Veranstaltung im Überblick:

Cruisergewicht Marco Huck vs Ola Afolabi 12 Runden
Halbschwergewicht Eduard Gutknecht vs Richard Vidal 12 Runden
Halbschwergewicht Robert Woge vs Dariusz Sek 12 Runden
Halbschwergewicht Enrico Koelling vs Armin Dollinger 8 Runden
Supermittelgewicht Tyron Zeuge vs David Sarabia 8 Runden
Cruisergewicht Noel Gevor vs Juan M. Garay 6 Runden

Tickets zum Kampfabend gibts hier:

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