Google – Werbung:

Februar 2018
M D M D F S S
« Jan    
 1234
567891011
12131415161718
19202122232425
262728  
72h-Sale_160x600
160x600_Wide_Skyscraper.jpg
Der Hein Gericke Deal des Tages. Bis zu -75%, aber nur von 20-22 Uhr
160x600 Fallschirm Tandem
Damen Allgemein 160x600
Motorradbekleidung und Zubehör shoppen bei Hein Gericke
maxdome - Deutschlands größte Online-Videothek

Klitschko vs Povetkin – Full Fight

klitschko vs povetkin michaelsterlingeaton com

Foto: http://michaelsterlingeaton.com/

Zu diesem mehr oder weniger Gewürge, Geclinche, Geklammer und Gedrücke als Boxkamnpf sollte sich jeder selbst sein Bild machen. Zweifelsfrei ist Wladimir Klitschko einer der besten Boxer aller Zeiten und er wird nicht umsonst Dr.Steelhammer genannt. Die Spuren im Gesicht von Alexander Povetkin sprechen eine eindeutige Sprache. Man muss sich allerdings spätestens jetzt fragen, ob Dr. Clinchko nicht angebrachter wäre.

YouTube Preview Image

Klitschko vs Povetkin – Wer gewinnt das WBA-Duell?

Wladimir_Klitschko_vs._Alexander_Povetkin_Fight

Wenn sich am 5. Oktober Wladimir Klitschko und Alexander Povetkin in Moskau gegenüber stehen und der WBA-Superchamp gegen den regulären WBA-Champ seine Gürtel verteidigen will, geht es auch um die Titel der Verbände IBF, WBO und IBO. Man kann davon ausgehen, dass dieser lange erwartete Kampf wohl der bedeutendste der letzten Jahre zumindest im Schwergewicht sein wird. Es geht also in der höchsten Gewichtsklasse des Boxsports um die wichtigsten „Kronjuwelen“. In den letzten Jahren gab bereits mehrere Anläufe zu diesem Spitzenkampf der beiden Ex-Olymipiasieger, doch leider kam es immer wieder zu Hinderungsgründen, die diesen Kampf jedes mal aufs Neue in die Ferne schoben. Diesmal ist alles perfekt. Man hat sich finanziell und auf den Austragungsort geeinigt, die Frage der Dopingkontrollen ist geklärt, die TV-Übertragungen sind geregelt, es ist niemand im finsteren Wald über eine Wurzel gestolpert und gestorben ist auch keiner der mittelbar Beteiligten.

Wie vor jedem bedeutenden Kampf, ist man dazu geneigt eine Prognose abzugeben. Bei dieser Begegnung scheint je nach Blickpunkt jedes Resultat möglich. Im Schwergewicht greift natürlich die genau so altbekannte wie abgedroschene Meinung, dass ein einziger Schlag die Entscheidung bringen kann. Zumindest hier besteht schon mal Chancengleichheit. Gelingt es einem der Beiden, einen entscheidenden Treffer zu landen und womöglich wenn nötig konsequent nachzusetzen, ist der Kampf zu Ende. Hier steht es also rein theoretisch 50:50. Wladimir Klitschko musste es in bisher 63 Kämpfen 3 mal erleben, dass er das reguläre Kampfende nicht „erlebte“. Allerdings ist seine letzte KO-Niederlage bereits fast 10 Jahre her. Der in bisher 26 Kämpfen unbesiegte Povetkin kennt diese Erfahrung nicht. Damit wären wir schon bei dem nächsten Punkt. Es spielt zwar nicht immer die entscheidende Rolle, aber WBA-Superchamp Klitschko stand mehr als doppelt so oft im Ring wie Povetkin und geht dabei im Punkt Kampferprobtheit weit in Führung. Will man das überhaupt bewerten, steht es hier mindestens 80:20 für Klitschko.

Neben einem vielleicht sogar in jeder Runde möglichen vorzeitigen Ende durch einen KO-Sieg wird eine Einschätzung, wie ein Punkturteil aussehen könnte, den meisten Raum für Spekulationen. Wie beide ihren Kampf gestalten werden ist zwar in etwa bekannt, aber wie erfolgreich jeder mit seiner Linie sein wird, steht völlig offen. Klitschko wird wie immer hauptsächlich seinen Jab nutzen um sich Povetkin vom Leibe zu halten. Mit zunehmender Kampfdauer wird er seine Rechte einsetzen um seinen Gegner zu zermürben. Wenn Klitschkos Schlaghand geflogen kommt und richtig sitzt, zeigt das verheerende Wirkung. Darüber ist sich auch Povetkin im klaren. Er hat in Interviews gesagt, dass er auf jeden Fall von Beginn an versuchen wird am Jab vorbei zu kommen und sein Glück in der Halb- oder Nahdistanz versuchen will. Diese Theorie scheint logisch und folgerichtig. Wie er das umsetzen will, wird man erst während des Kampfes sehen können. Bei diesem Kampf wird kaum einer der Beiden auf Zeit spielen oder Runden verschenken. Es ist davon auszugehen, dass beide von Beginn an darauf achten, zählbares bei den Punktrichtern abzuliefern. Bei Klitschko kann man von einem „gewusst wie“ ausgehen. Bei Povetkin nur von einem „vielleicht“ und einem „versuchen wollen”, weil er einfach noch nicht so viele starke Gegner geboxt hat, woraus man etwas ableiten könnte. Deshalb gibt es hier einen Vorteil für Klitschko von mindestens 70:30.

www.medionshop.de

Die Leistung und Aufmerksamkeit des Ringrichters kann in diesem Kampf ebenfalls von Bedeutung sein. Beide Boxer neigen zu Eigenheiten, die in der Vergangenheit nicht immer entsprechend „gewürdigt“ wurden. Klitschko lässt auch gerne mal seine Führhand regelwidrig stehen ohne zu schlagen. Bei Povetkin war gerade im Kampf gegen Marco Huck zu sehen, dass er all zu oft „abtaucht“. Gerade das würde Klitschko besonders gefallen, weil er dafür bekannt ist sich bei jeder sich bietenden Gelegenheit auf seinen Gegner drauf zu legen, nachdem er ihn runter gedrückt hat. Kommt ihm Povetkin mit seinen Bewegungen dabei entgegen, ist das eine direkte Einladung für Klitschko, sich auf dem Rücken Povetkins auszuruhen. Hier laufen also Beide Gefahr, im Wiederholungsfall von einem hart durchgreifenden Ringrichter einen Punktabzug zu kassieren, der unterm Strich womöglich kampfentscheidend sein kann. Wird der Kampf nach Punkten sehr eng, liegt ein durch Punktabzug bedingtes Draw in der Luft. Nicht auszumalen, was dann los wäre. Ein zweiter Kampf ? Geht man davon aus wie lange es gedauert hat, bis dieser Kampf zustande gekommen ist, dann vielleicht im Jahre 2016? Man weiß es nicht.

Insgesamt liegen die Chancen-Vorteile vielleicht bei Wladimir Klitschko. Was am 5. Oktober tatsächlich passiert, kann man natürlich nicht voraus sagen. Gewinnt Klitschko, lässt er sich natürlich verdientermaßen als Held feiern. Nicht anders als Povetkin, wenn ihm der Sieg und damit die Wachablösung im Schwergewicht gelingen sollte. Fraglich ist allerdings, was danach kommen wird. Wladimir Klitschko würde sich nicht lange ausruhen können, weil die nächsten Titelverteidigungen in den anderen Verbänden anstehen. Bei Povetkin kann man sich nicht sicher sein, ob er die ganze Titelsammlung überhaupt behalten und verteidigen will. Im Falle einer Niederlage Klitschkos spielt sicher auch noch eine Rolle, ob dann nicht vielleicht sogar Vitali Klischko versuchen wird, in einem Mega-Kampf um alle Schwergewichtskronen die Niederlage seines Bruder zu rächen um dann als einer der angesehensten Schwergewichtler aller Zeiten in den Ruhestand zu gehen.

In Deutschland wird RTL den Kampf am Abend des 5. Oktober live übertragen. Die Sendung beginnt ab 20:15 Uhr, der Kampf ab 21:15 Uhr.

Halbschwergewicht – wer ist Klassenbester?

Sergey-Kovalev-2160373Nach zuletzt einigen besonders herausragenden Leistungen einiger Boxer im Halbschwergewicht ist es vielleicht mal ganz interessant darüber nachzudenken, wer der beste Kämpfer dieser Gewichtsklasse ist. Laut Boxrec wird das Ranking von Bernard Hopkins angeführt, der mit seinen 48 Jahren noch einmal den Altersrekord gebrochen hat, was einen Weltmeisterschaftssieg und Titelgewinn anbelangt. Sein eindeutiger Punktsieg im März gegen Travoris Cloud brachte ihm noch einmal einen WM-Gürtel der IBF ein. Auch in der „Fightnews“-Liste ist Hopkins ganz oben zu finden. Auf den nächsten Plätzen spielen bei Boxrec und Fightnews folgende Namen die führenden Rollen: Adonis Stevenson, Sergey Kovalev, Lucian Bute, Tony Bellew, Julio Cesar Chavez jr, Jean Pascal und zumindest bei Fightnews ist auch noch Beibut Shumenov in den Top 6 zu finden. Insgesamt haben wir also 8 Namen, die im Moment die Spitze dieser Gewichtsklasse darstellen.

Vor einiger Zeit gab es im Supermittelgewicht die Idee, ein „Super-SixTurnier“ zu veranstalten. Angeschoben wurde das Ganze damals von Sauerland-Boxpromotion. Kurzzeitig war auch davon die Rede, etwas ähnliches im Cruisergewicht auf die Beine zu stellen. In beiden Gewichtsklassen schien der Sauerland-Boxstall recht gut aufgestellt zu sein. Die Resultate sind bekannt. Arthur Abraham, den viele seiner Fans aufgrund seiner vielen siegreichen Kämpfe im Mittelgewicht schon nach seinem ersten Kampf gegen Taylor als Turniersieger sahen, wurde von den anderen Teilnehmern regelrecht vorgeführt und verlor 3 von 4 Kämpfen in diesem Turnier. Seit dem kämpft er zwar weiter im Supermittel, konnte aber bisher nicht an seine Erfolge im Mittelgewicht anknüpfen, obwohl er einiges getan hat um seinen Boxstil zu verbessern. Sieger wurde Andre Ward, was sicher nicht gerade zur Erheiterung des Sauerland-Boxstalls beigetragen hat, weil nicht mal ein Sauerlandboxer im Finale boxte.

Da die oben genannten Halbschwergewichtler kein Super-Six ausboxen werden um festzustellen wer der absolut Beste ist, bleibt neben tatsächlich stattfindenden Kämpfen nur die graue Theorie, verbunden mit ein paar natürlich immer etwas hinkenden Queervergleichen.

Boxing: Tavoris Cloud vs Bernard HopkinsShumenov ist unverständlicher seit über einem Jahr nicht aktiv. Zu seiner momentanen Leistungsfähigkeit kann man daher nicht viel sagen. Mit gerade mal 14 Profikämpfen ist er WBA- und IBA-Weltmeister, doch starke Gegner sucht man in seinem bisherigen Kampfrekord vergebens. Am 23. November wird er in Macau auf der Paquiao/Rios-Undercard seine Titel verteidigen. Sein Gegner, der Slowake Tamas Kovas ist in 24 Kämpfen ungeschlagen, aber dennoch ein relativ unbeschriebenes Blatt und wohl eher das, was man einen „gepushten“ Boxer nennt. Seinen WBO-Europameistertitel gewann er jedenfalls nur durch einen Betrug bei der Urteilsfindung. Bei dieser Gegnerwahl kann man wohl Shumenov getrost aus der Auswahl der besten Halbschwergewichtler raus lassen. Weiterlesen

Dereck Chisora – Titelverteidigung am 30. November

Chisora fahne

„I will make my first defence of my European title on 30th November. Whoever I have in front of me on November 30th is getting destroyed !“ – so lässt der frisch gebackene EBU-Europameister auf seiner Facebook–Seite verlauten.

Er will also bereits im November seinen Titel verteidigen. Egal welcher Gegner ihm dann gegenüber steht – er macht bereits jetzt die Ansage, dass er ihn zerstören will. Offenbar hat der „Del Boy“ zur Zeit einen „Lauf“. Nach 3 Niederlagen in Folge gegen Robert Helenius, Vitali Klitschko und David Haye in den Jahren 2011/12 gelang Chisora ein Comeback in die erste Reihe des Schwergewichts. Mit Siegen über Avila, den ungeschlagenen Scott und zuletzt über Edmund Gerber und dem damit verbundenen EBU-Europameistertitel, meldete er sich zumindest bei Boxrec in den Top 10 zurück.

Bis auf den Weltverband WBO sucht man ihn allerdings im Ranking der anderen Verbände vergebens. Nach seinen Vorstellungen möchte er ja gerne so schnell es geht wieder um einen WM-Titel gegen „einen Klitschko“ boxen. So pauschal wie er mit dieser Vorstellung daher kommt, so unmöglich erscheint das Ganze auch. Gegen Vitali Klitschko hat er bereits gekämpft und nach Punkten verloren. Um gegen Wladimir Klischko boxen zu können, muss der entweder freiwillig gegen ihn verteidigen oder er muss sich in einem der Verbände zum Pflichtherausforderer qualifizieren. Da allerdings hat er schlechte Karten, weil noch in dieser Woche der Kampf zwischen Klischko und Povetkin ansteht und falls Wladimir Klitschko gewinnt demnächst auch eine IBF-Verteidigung gegen Pulev kommen muss. Bei der WBO zeichnet sich auch eine Pflichtverteidigung ab, weil die letzte schon 3 Jahre her ist. Hier steht bereits Denis Botsov in den Startlöchern, der demnächst einen Eliminator boxen muss um sich zum Pflichtherausforder zu quailifizieren. Weiterlesen

Und noch mal: Der BDB und die Regeln

Ein Beitrag unseres Gastautors Uwe Betker:

In der September Ausgabe von “The Ring” findet sich ein schöner Artikel über Daniel Geale (31 Kämpfe, 29 Siege, 15 durch KO, 2 Niederlagen) mit dem Titel “Admirable Champion” (auf Deutsch: “Ein zu bewundernder Champion”). Geale kam nach Deutschland und boxte am 01.09.2012 gegen Felix Sturm. Er nahm Sturm den “Super Champion” Titel der WBA weg, den er ja bekanntlich nach deren Statuten gar nicht tragen durfte. Er gewann den Kampf durch Mehrheitsentscheidung. Da zwar für den “Super Champion” Sturm immer ein Gürtel hochgehalten wurde, der Titel jedoch praktisch nicht existierte, bekam Geale dann folglich auch keinen Titel von der World Boxing Association. So weit, so gut.
Interessant an dem Artikel war, was Geale dem Autor Daniel Lane dann noch erzählte, nämlich, dass er die deutsche Boxkommission alarmierte, weil er beim Abkleben der Schnürung der Handschuhe bemerkt hatte, dass man ihm 8 statt 10 Unzen Handschuhe gegeben hatte. Geale, ganz fairer Sportsmann, wollte diesen Vorteil für sich nicht nutzen. Womit wir wieder beim BDB, dem Bund Deutscher Berufsboxer sind, der Aufsicht führte.

Nach dem Wiegen findet das sogenannte Rules Meeting, das Regeltreffen, statt. Die Offiziellen und Vertreter der Boxer treffen sich, um noch einmal die wichtigsten Regeln eines Titelkampfes zu besprechen. Auf einem Tisch liegen die Handschuhe, zwei Paar für jeden Boxer. Ein Vertreter des Aufsicht führenden Verbandes, im Falle von Sturm vs. Geale der BDB, kontrolliert die Handschuhe. Hiernach sucht die Seite des Titelverteidigers ein Paar aus, dann der Herausforderer. Der Vertreter des Verbandes markiert die Handschuhe und nimmt sie dann an sich. Dies sind die Handschuhe für den Titelkampf. Danach gibt es einen weiteren Durchlauf, der die Ersatzhandschuhe festlegt.

Nun frage ich mich, was eigentlich daran so schwierig sein soll, Handschuhe zu kontrollieren? Man muss doch nur mit der Hand hineinschlüpfen, um zu kontrollieren ob die Dämpfung vorhanden ist. Man muss darauf achten, dass keine Nähte offen sind oder etwas anderes da ist, das zu Verletzungen führen kann. Und dann muss man noch, im Falle von Sturm vs. Geale, zwei Kreise übereinander, die eine 8 darstellen, von einem Strich mit einem größeren Kreis, der 10, unterscheiden.

Sollte die Geschichte von Geale wahr sein, dann kann man sich mehrere Möglichkeiten vorstellen, was hier passiert sein könnte. Entweder kann der Vertreter des Verbandes keine 8 von einer 10 unterscheiden. Oder er wusste nicht, welches Gewicht die Handschuhe haben müssen. Hier könnte man natürlich fragen, warum er sich nicht vorab im Regelwerk informiert hat. Oder dem Herrn sind die Regeln einfach vollkommen egal, weil man sich sowieso nur nach Lust und Laune an die Regeln hält. – Hier möchte ich daran erinnern, dass der BDB eine Deutsche Meisterschaft sanktionierte, bei der der Herausforderer noch von der EBU, der European Boxing Union, gesperrt war. – Oder der Vertreter ist überfordert mit der Vielzahl seiner Aufgaben. Oder er schafft es einfach nicht, das Wenige, was da zu tun ist, ordentlich zu machen. Oder, oder, oder …
Wer sich Fotos anschaut vom Kampf Sturm vs. Geale wird auf dem Klebeband, das die Schnürung verklebt, die drei Buchstaben BDB lesen können. Die Buchstaben sind schön groß, deutlich und schwarz. Hier hat sich offenbar jemand Mühe gegeben. Schön.

(C) Uwe Betker/www.box-blog.de


Alexander Usyk unterschreibt bei den Klitschkos Profivertrag

Alexander Usyk  (3)

Mit dieser Vertragsverpflichtung hat K2 (Klitschko-Brüder) wohl den bisher besten Deal eingefädelt. Der Ukrainer Alexander Usyk kann auf sehr gute Erfolge als Amateur und Olympiateilnehmer verweisen. Wie Wladimir Klitschko, ist der 26-jährige Olympiasieger im Boxen, allerdings in der Klasse bis 91 kg. Folgerichtig wird er auch seinen ersten Profikampf im Cruisergewicht absolvieren. Dieser Kampf über 4 Runden findet am 9. November in Kiew statt.

Usyk selbst sagt zu seinem bevorstehenden Profidebüt, dass er bereits die USA und England besucht hat (scheinbar um als Profi unter Vertrag zu kommen) aber die Klitschko-Brüder (K2) haben ihm das beste Angebot gemacht. Er sei jetzt stolz darauf, seinen Erfolg mit seinen Landsleuten zu teilen. Er wolle trotzdem bald nach Amerika gehen um dort Champion zu werden.

Vital Klitschko äußerte sich zuversichtlich, dass Usyk mit seiner Begeisterung für das Boxen und seiner Zielstrebigkeit in Zukunft WM-Kämpfe bestreiten wird. Man werde in Zukunft die ukrainische Hymne öfter zu hören bekommen und darauf sei man besonders stolz. Weiterlesen

Denis Boytsov – Kampfabsage wegen Verletzung

Denis_Boytsov_-_pose_-_Arquivo

Wie heute auf der Seite vom Sauerland-Boxstall bekannt gegeben wurde, muss Denis Boytsov wegen einer Knieverletzung für die nächsten 3 Wochen pausieren. Damit fällt auch der Kampf gegen den Australier Alex Leapai am 26. Oktober in Oldenburg erst einmal ins Wasser. Boytsov sollte ursprünglich in England gegen Dereck Chisora antreten, was man sich scheinbar bei Sauerland noch einmal überlegt hat und lieber Edmund Gerber nach England schickte. Dann gab es einen geplanten Einsatz bei der Veranstaltung in Stuttgart, wo Marco Huck ebenfalls verletzt absagen musste.

Sauerland – Geschäftsführer Chris Meyer bezeichnete das als „natürlich sehr unglücklich“ und traf damit wohl „des Pudels Kern“. Nachdem Boytsov in den letzten beiden Jahren wegen ungeklärter Vertragsverhältnisse nach der Insolvenz von „Universum“ und wegen Handverletzungen schon viel Zeit verschenken musste, kommt nun wieder eine ungewollte Zwangspause. Weiterlesen

Dereck Chisora vs Edmund Gerber – Der Kampf

chisora_a1_2678399b

Man hat es geahnt, man hat es gewusst – der Kampfausgang zwischen Chisora und Gerber war vorhersehbar. Was nicht vorhersehbar war, ist einzig und allein die Tatsache, dass es Gerber absolut nicht gelungen ist, seine vorher von ihm selbst angegebene Marschroute zu halten. Er sagte doch so selbstsicher, dass er mit Beweglichkeit und Schlagstärke aufwarten will. Und was kam davon? Nicht viel von dem was er angekündigt hat. Seine Analyse vor dem Kampf, wie man Chisora beikommen könnte, war durchaus richtig, aber die Umsetzung dessen kam einfach nicht zu Stande.

Wenn man den Kampf ansieht, ist nur ansatzweise etwas davon zu entdecken. Eher das Gegenteil war der Fall. Bis auf wenige gute Treffer konnte Gerber den Briten nicht beeindrucken und selbst in Runde 4 kann man nicht sicher sein, ob Chisora tatsächlich so heftig angeklingelt gewesen sein soll, wie manche Beobachter es gesehen haben wollen.

So kam was kommen musste. Edmund Gerber war ein dankbarer, weil viel zu unbeweglicher Abnehmer für Chisoras Schläge, der seinen Gegner wahlweise mit Körper- oder Kopftreffern eindeckt, wie es ihm beliebte. Da waren weder ausreichende Meidbewegungen zu sehen, noch könnte man Gerber „nachsagen“, dass er beweglich auf den Beinen war. Warum hat er nicht wenigstens versucht, Distanz zum Gegner aufzubauen und lang zu boxen um den zermürbenden Schlägen Chisoras zu entgehen? Das Ergebnis war, dass es am Schluss so aussah, als würde er sich nur seine Prügel abholen – um es mal deutlich zu sagen. Das Eingreifen vom Ref war richtig, weil Gerber einfach keine Anstalten mehr machte, diesen Kampf gewinnen zu können oder zu wollen. Weiterlesen

Dereck Chisora vs Edmund Gerber – Kampf um den EBU-Titel

chisora vs gerber wiegenSiegessicher und zuversichtlich ist Edmund Gerber laut einem Interview auf der Sauerland-Seite nach England gereist. Es geht heute Abend gegen keinen geringeren, als Dereck Chisora um den EBU-Europameistertitel. Eigentlich sollte Denis Boytsov in dieses Gefecht gehen, aber das hat man sich wohl noch einmal überlegt und man schickt statt dessen Edmund Gerber in diesen Titelkampf. Beim gestrigen Wiegen ist Edmund Gerber etwas schwerer als Chisora, doch dass wird keinen Ausschlag geben. Gerber betont in dem Interview, dass er keinen Gegner mehr unterschätzen will.

Das ist bis dahin schon mal eine gute Erkenntnis. Zu seinem Gegner fällt ihm ein, dass er besonders durch sein Verhalten auffällt und sich medienwirksam mit „Ballyhoo“ in Szene setzt. Chisora solle sich ihm gegenüber solche Dinge wie gegen die Klitschkos nicht erlauben. Wie er Chisora begegnen will, sagt er ebenfalls: Er will Chisora mit der eigenen Schlagkraft und Lockerheit beeindrucken. Soweit – so gut.

Im Gegensatz dazu sagt Chisora, dass Gerber überhaupt kein Gegner für ihn ist und verkündet schon seit dem Bekanntwerden des Kampfes, dass er Gerber eindeutig besiegen will um sich für einen neuen WM-Kampf gegen einen der Klitschkos zu empfehlen. Also nichts Neues, weil genau das mindestens 25 andere Schwergewichtler auch wollen, nicht weil sie sich unbedingt für geeignet oder besonders qualifiziert halten, sondern weil sie sehen, wer als Klitschko-Gegner in letzter Zeit angetreten ist. Allerdings ist Wladimir Klitschko erst einmal mit Pflichtverteidigungen ausgebucht und bei Vitali Klitschko ist fraglich, ob er überhaupt in den Ring zurück kehren wird. Weiterlesen

Ist das Profiboxen in Deutschland nur zweitklassig?

Ein Beitrag von unserem Gastautor Uwe Betker:

Die englischsprachigen Boxzeitschriften bringen alle paar Jahre Sonderhefte oder Listen mit den 100 besten Kämpfen heraus, wie jetzt Boxing News aus England. Auch im Internet sind solche Listen zu finden. Diese Bestenlisten unterscheiden sich meist nur in Details. Da liegt zum einen daran, dass es relativ viele Kämpfe gibt, die unstrittig zu den besten aller Zeiten gehören: Marvin Hagler vs. Thomas Hearns, The Rumble in the Jungle, Archie Moore vs. Yvonne Durell, The Thrilla in Manila, Aaaron Pryor vs. Alexis Arguello und ähnliche. Hinzu kommt, dass auch wohl einige Journalisten voneinander abschreiben.
Ein Aspekt der aktuellen Bestenliste ist interessant: Nur ein einziger Kampf mit deutscher Beteiligung ist in der Liste zu finden, nämlich Max Schmeling vs. Joe Louis I. Dieser Kampf fand auch nicht in Deutschland, sondern in New York statt. Kein einziger Profiboxkampf, der in Deutschland ausgetragen wurde, fand also seinen Weg in eine der Listen mit den besten Kämpfen aller Zeiten. Weiterlesen

Translator:

Höffner - Wo Wohnen wenig kostest!

BOXENplus auf Facebook

MEDIONshop

Archive

maxdome - Deutschlands größte Online-Videothek
www.HelloFresh.at
Ballon 300x250
www.hagebau.de
Sportsshoes.com DE 1
Hard & Heavy Tickets bei www.eventim.de