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Oleksandr Usyk schickt Toni Bellew in Rente

Mit einem locker heraus geboxtem, aber knackigen KO in Runde 8 hat der Ukrainer Oleksandr Usyk den Briten Toni Bellew in die Boxer-Rente geschickt. Ort des Geschehens war am Samstag Abend die Manchester – Arena, in der die 21 000 vorwiegend britischen Fans mit ansehen mussten, wie „ihr Mann“ auseinander genommen und dann gekonnt weggehauen wurde. Usyk bewies damit einmal mehr seine boxerische Klasse. Im Cruisergewicht kämpft er einfach in einer anderen Liga, als alle anderen in dieser Gewichtsklasse.

In den ersten 3 Runden sah es fast so aus, als hätte Usyk mit Bellew endlich mal einen Gegner, an dem er zu „knabbern“ hat. Bis auf ein paar wenige Nadelstiche mit der rechten Führhand gab es kaum Zählbares für ihn. Offenbar schloss Bellew daraus, dass er flink genug ist, um Usyks Schlägen mit einen Meidbewegungen zu entgehen. Doch es sollte anders kommen, ganz anders.

Ab dem 4. Durchgang übernahm Usyk das Zepter. Er wich nicht mehr zurück, schnitt Bellew die Wege ab, aber ließ ihm immernoch so viel Luft, dass er sich einigermaßen in Sicherheit wiegen konnte. Usyk hatte Bellew in den ersten 3 Runden gelesen und daraus seine Schlüsse gezogen. Wer Usyks Boxstil kennt, sah deutlich worauf er aus war: Bellew systematisch „langsamer machen“ und ihn für den Abschuss zurecht legen.

Bellew war sich seiner Sache immerhin noch so sicher, dass er fast ohne Deckung kämpfte und mit provozienden Gesten zeigen wollte, dass er die Lage im Griff hat. Vielleicht konnte er damit sein Publikum beeindrucken, Usyk jedenfalls nicht. Der Ukrainer war bereits darauf aus, die kampfentscheienden Lücken zu finden. Aus den Nadelstichen Usyks wurden zunehmend harte Treffer, die ihre Wirkung nicht verfehlten. Das „Aus“ kam dann in Runde 8, als Bellew einen Kopftreffer kassierte, der ihn heftig durchrüttelte. Usyk sah seine Gelegenheit und setzte nach. In wenigen Augenblicken war Bellew vom arrogant provozierenden Bellew nur ein Häufchen Unglück übrig. Ringrichter Terry O`Connor fing an zu zählen, brach dann aber den Kampf ab, weil es sah, dass Bellew nicht mehr fähig war, den Kampf wieder aufzunehmen.

Nach diesem eindrucksvollen WM-Fight überboten sich beide Boxer gegenseitig, dem anderen Respekt zu zollen. Das nicht nur mit Worten, sondern auch mit noblen Gesten, wie man sie nicht oft in Europa oder Amerika zu sehen bekommt. Usyk ging in Bellews Ecke, sprach ein paar Worte und verbeugte sich vor seinem unterlegenen Gegner. Bellew, der ein sehr emotionaler Mesch zu sein scheint, rang um Fassung. Er hatte sich das Ganze bestimmt anders vorgestellt und geht nun nicht als stahlender Held, sondern als geschlagene Großklappe aus dem Ring. Nur nebenbei sei erwähnt, dass seine Niederlage mit fast 5 Millionnen Dollar Börse gemildert wird.

Usyk will in Zukunft im Schwergewicht boxen. Auch die anwesende britische Boxprominenz zollte Usyk Respekt. Man muss sehen, ob er auch in der neuen Gewichtsklasse so dominat sein kann, wie er es im Cruisergewicht war.

Hier der Kampf:

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