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Lucas Browne und Fres Oquendo kämpfen um den regulären WBA-Titel

Bildmontage: Youtube-Clip

Nachdem der bisherige reguläre WBA-Weltmeister Ruslan Chagaev seine Karriere beendet hat, ist der Weg für andere Boxer frei. Die Vorgeschichte zum Kampf zwischen Browne und Oqendo ist reichlich verworren. Das hat die WBA aber nicht davon abhalten können, den Titel zwischen diesen Beiden ausboxen zu lassen. Der Kampf soll in den nächsten 3 Monaten stattfinden.

Browne vs Oqendo

Eigentlich sollte es ein Rematch zwischen Chagaev und Oqendo geben. Chagaev hatte den Kampf und damit den regulären WBA-Titel in Juni 2014 gegen Oqendo gewonnen. Der Amerikaner fiel außerdem durch den Drogentest. Trotzdem erstritt er bei der WBA ein Rematch. In der Zwischenzeit verteidigte Chagaev den Gürtel gegen Francesco Pianeta. Gegen den nächsten Herausforderer Lucas Browne ging er in Runde 10 TKO. Brownes Freude über den Sieg und WBA-Titel war aber nur von kurzer Dauer. Auch bei ihm wurde anschließend eine verbotene Substanz in der Dopingprobe gefunden.

Der Sieg von Lucas Browne über Ruslan Chagaev blieb in den Boxrec-Listen stehen. Browne bekam aber von der WBA den Titel nicht zuerkannt, sondern kassierte eine vergleichsweise milde Strafe von 6 Monaten Sperre wegen des Dopingvergehens. Browne streitet bis Heute ab, gedopt zu haben. Die bei ihm gefundene Substanz sei ein Mittel zur Gewichtsreduzierung und zu leistungssteigernden Dopingzwecken gar nicht relevant. Soweit, so gut oder auch nicht gut.

Ruslan Chagaev hat inzwischen sein Karriereende (offiziell wegen einer langwierigen Augenverletzung) erklärt. Fres Oqendo besteht auf seinem Titelkampf. Lucas Browne hat seine Sperre hinter sich und wird nach Willen des Verbandes als Gegner von Oqendo erneut um den WBA-Gürtel kämpfen.

Der vorläufige Verlierer in dieser Angelegenheit ist Luiz Ortiz. Der Kubaner ist Nr. 1 des WBA Rankings und WBA-Interim-Champ. Er wäre nach bisherigen Gepflogenheiten kampflos zum neuen regulären Champ aufgestiegen. Nach Willen des Verbandes muss er sich nun in Geduld üben und wird weiter auf seine Titelchance warten müssen. Er sollte am 17. September gegen den Russen Alexander Ustinov kämpfen (Undercard von Alvarez ve Smith) und sich seinen Interim Titel scheinbar noch einmal verdienen. Dieser Kampf ist von der Card verschwunden. Die Sieger aus Oqendo/Browne und Ortiz/Ustinov sollten dann bis zum 30. Januar 2017 um den regulären WBA-Titel kämpfen. Wann und ob überhaupt der Kampf zwischen Ortiz und Ustinov kommt, liegt im nebeligen Bereich. Man kann darauf gespannt sein, was die WBA sich nun für Spielchen einfallen lässt, um zu einem neuen regulären Schwergewichtsweltmeister zu kommen.

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