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Kallia Kourouni – Griechische Boxerin bringt Farbe in den Ring

Fotos: Kallia Kourouni privat

Am 3. Dezember stand in der Ufgauhalle Karlsruhe auch Frauenboxen auf dem Programm. Die Griechin Kallia Kourouni aus Athen kämpfte gegen Irma Balijagic Adler aus Sarajevo Bosnien / Herzegowina. Dabei ging es um den vakanten WIBF-Gürtel im Superfedergewicht. Nach 10 hart umkämpften Runden gab es ein Punkturteil: 96:94 und 2x 97:93 für „Pink Tyson“ aus Griechenland. Was sich nach dem Kampf herausstellte: Kallia Kourouni boxte ab der 2. Runde unter starken Schmerzen. Sie musste die Auslage wechseln. Der Grund: Sie hatte sich bereits früh in diesem WM Kampf die Speiche am rechten Unterarm gebrochen. Trotzdem boxte sie weiter und nutzte ihre Chance, WIBF-Weltmeisterin zu werden.

Jetzt, nach einigen Wochen war Gelegenheit mit ihr über ihre Zukunftspläne zu sprechen. Sie hat in der nächsten Zeit viel vor und hoch gesteckte Ziele.

Kallia, wie lange bist du schon Boxerin?

Ich habe 2010 mit Boxen und Kickboxen angefangen und beide Kampfsportarten gleichzeitig ausgeübt.

Gab es eine Amateurkarriere?

Ich bin seit 2010 mit dem Kampfsport beschäftigt und wurde 2014 Boxprofi. Es gab Amateurkämpfe. Ich habe an der griechischen Amateurboxmeisterschaft teilgenommen und diesen Wettbewerb gewonnen. Ich war Panhellenic-Champion und wurde in das griechische und zypriotische National Boxing Team aufgenommen. Bei vielen internationalen AIBA Veranstaltungen habe ich Goldmedaillien gewonnen. Auch im Kickboxen war ich erfolgreich. Ich habe 50 Kämpfe absolviert und 49 davon gewonnen. Im Jahr 2012 gewann ich sogar einen Kickbox-Weltmeisterschaftskampf in den USA.

Dein Kampfname „Pink Tyson“ und dein “Hello Kitty“ Outfit sind auffallend anders, als das was man von anderen Boxern kennt. Welche Bedeutung hat das und willst Du damit womöglich deine Gegnerinnen verwirren?

Meinen Kampfnamen habe ich bekommen, als ich zu ersten mal in einem Sparring getestet wurde. Ich versuche immer meine Gegnerinnen in der Nahdistanz mit Haken einzudecken und wenn möglich durch KO zu schlagen. Zu „Hello Kitty“: Ich bin nun einmal ein Mädchen, liebe die Farbe pink und die „Hello Kitty“-Toys. Aber ich kämpfe wie ein Mann. Die Farbe, dass Outfit und die Spielzeuge sollen den Mädchen, die mit dem Boxen beginnen wollen und ihren Eltern die Angst vor dem Boxsport nehmen. Meine Fans sind immer gespannt auf meine Kleidung, wenn ich in den Ring gehe. Es amüsiert mich, wenn meine Gegnerinnen manchmal denken, dass sie mich nicht ernst nehmen brauchen. Sie merken dann spätestens im Ring, ich bin kein kleines Mädchen, das zum Spielen gekommen ist. Sie ändern ihre Meinung sehr schnell.

Wie stark ist das Frauenboxen in deiner Heimat Griechenland entwickelt?

Profiboxen macht im allgemeinen eine langsame Entwicklung in Griechenland. Es gibt Fortschritte und wir haben im Allgemeinen auch gute Athleten. Natürlich hat in Griechenland auch das Frauenboxen seine Zukunft. Erfolgreich sind vor allem MMA-Kämpferinnen. Allerdings verkauft das Frauenboxen sich auch über das Aussehen der Frauen. Vor Allem, wenn sie so schön sind wie ich … (lacht).

Du hast in einem 8. Profikampf den WIBF-Titel im Superfedergewicht gewonnen. Es gab einen Punktsieg gegen Irma Balijagic Adler für dich. Wie schwer war dieser Kampf für dich?

Irma ist eine sehr gute und erfahrene Boxerin. Ich stand in der 2. Runde vor dem Problem, dass ich große Schmerzen im rechten Arm hatte und die Auslage wechseln und mich hauptsächlich auf meine Linke verlassen musste. Das war natürlich anders, als ich es bisher trainiert habe. Aber ich habe durchgehalten und den Kampf gewonnen. Es stellte sich nach dem Kampf heraus, dass die Speiche des rechten Unterarms gebrochen war.

Könntest du dir vorstellen, auch in benachbarten Gewichtsklassen zu boxen?

Ja, wenn die Herausforderung stimmt und es sich lohnt, dann ja. Aber das sind Dinge, die ich meinem Manager Rainer Gottwald überlasse. Er ist bestens informiert und setzt sich für seine Boxer ein.

Eigentlich sollte es einen Kampf gegen Ramona Kühne geben. Sie ist verletzt und konnte nicht antreten. Der WIBF-Titel wurde vakant. Kommt der Kampf zwischen dir und Ramona Kühne im nächsten Jahr?

Sie war nach dem Kampf gegen Irma Adler im Ring und wir haben gemeinsam angekündigt, dass wir im Frühjahr 2017 um 3 Titel (WIBF, WBO und GBU) boxen werden. Meine Motivation ist riesig, ich bin die Beste und werde es beweisen. Ich respektiere Ramona Kühne, aber sie wird diesen Tag lange nicht vergessen.

Die einzige Niederlage in deiner Profikarriere gab es in der Schweiz gegen Viviane Obenauf. Willst du zu diesem Kampf etwas sagen?

Damals war Viviane Obenauf die Heimboxerin und hatte auch deutlich einen Heimvorteil. Ich habe diesen Kampf gewonnen, wurde aber um meinen Sieg betrogen. Ich wollte ein Revanche in einem Monat, was die Schweizer abgelehnt haben. Ich würde mich freuen, noch einmal gegen sie zu boxen. Diesmal werde ich sie deutlich schlagen. Niemand beraubt mich ungestraft.

Was sind deine nächsten Ziele?

Wie gesagt, auf den Kampf gegen Ramona Kühne ist jetzt mein Fokus gerichtet. Sollte der Kampf knapp ausgehen, gibt es auch eine Rückkampfklausel. Ich will gewinnen und die 3 Titel zu mir holen. Danach würde ich sehr gerne gegen Cecilia Braekhus kämpfen. Wir kennen uns bereits. Ich habe vor einigen Jahren mit ihr Sparring gemacht. Ich war für eine Woche gebucht. Daraus wurden dann fast 3 Wochen. Ich schätze sie als gute Athletin. Allerdings hat sie den schlimmsten Charakter, den ich jemals bei einer Boxerin erlebt habe. Sie ist sehr eingebildet. Es gab nicht einmal ein freundliches „Hallo“ von ihr. Für diesen Kampf würde ich in eine beliebige Gewichtsklasse wechseln. Ich möchte sie bestrafen.

Wie lange willst du Boxerin bleiben?

Ich habe mir keine Grenze gesetzt und könnte auch weiter aktiv bleiben, auch als Mutter. Erst wenn ich merke, dass Alles negativ für mich ausgeht, höre ich auf.

Danke an Kallia Kourouni für dieses Interwiev. Es bleibt nur, ihr viel Erfolg beim Erreichen ihrer hoch gesteckten Ziele zu wünschen. Spätestens im Frühjahr 2017 werden wir sie gegen Ramona Kühne um 3 WM-Titel boxen sehen. Das hoffentlich live auf SAT1.

Translator:
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