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Jack Culcay TKO-Sieger in Potsdam – Jetzt winkt Ausscheidungskampf um WM-Titel

Eine Pressemitteilung von Wolfgang Wycisk:

Chapeau AGON! Am Samstag feierte die „AGON Sports & Events GmbH und Co. KG“ in der Potsdamer MBS Arena ihre Prämiere als Gastgeber eines Box-Events. Der Fernsehsender RBB übertrug ab 22 Uhr die Kämpfe live.

Chef des im Oktober 2017 gegründeten Boxstalls ist Ingo Volckmann, ein Unternehmer der sein Geld mit Hotels verdient, auf Mallorca lebt und den Fußball-Club Atletico Baleares sein Eigen nennt.

Neben dem Wiking Box-Team ist AGON nun der zweite große Player, der aus Berlin kommt.

Volckmann rekrutierte für sein Management ausschließlich Profis: Hagen Döring ist der Sportdirektor und Thorsten Schmitz der Chefcoach des Teams. Weiterhin wird Volckmann vom Gütersloher Juristen Dr. Horst-Peter Strickroth beraten. Strickroth ist ebenfalls ein ausgezeichneter Box-Experte.

Einer der ersten Athleten, die Volckmann unter Vertrag nahm war Jack Culcay (24/12-3-0). Der Darmstädter wechselte Anfang des Jahres vom Team Sauerland zu dem Berliner Boxstall. Nun bereiten die „AGONAUTEN“ Golden Jack auf einen WM-Kampf vor.

In Potsdam kämpfte der 32jährige Mittelgewichtler gegen Rafael Bejaran (25/11-2-1) um den IBF International Titel. Dem Sieger winkte der Eleminator um die WM-Krone. Vor dem Kampf lag Culcay auf Platz 14 der Weltbestenliste BOXREC, Bejaran auf Platz 48. Culcay hatte Schwierigkeiten in den Kampf zu finden. Sicherlich war er der technisch Bessere, boxte mit guter Raumaufteilung und sah auch Bejarans sträflich hängende Linke, die dem Dominikaner später zum Verhängnis werden sollte.

Culcay fehlten im ersten Kampfabschnitt die Verbindung zum Gegner und damit der Fluss und die Aggressivität in seinen Angriffen. Ab Mitte des Kampfes lief es rund. Jetzt schlug Culcay präzise über Bejarans hängende Linke. In Runde zehn war Schluss. Nach einer harten Links-Rechts Kombination warf Bejarans Ecke das Handtuch.

Fazit: Golden Jack muss sich in dem nun anstehenden WM-Ausscheidungskampf steigern, denn nun wartet schweres Kaliber auf ihn.

Einer der das Zeug dazu hat, innerhalb ganz kurzer Zeit in das TOP Ranking des Halbschwergewichts aufzusteigen, ist Fabian Thiemke. Erst im Mai wechselte der mehrfache Deutsche- und zweifache Europameister von den Amateuren zu den Profis. Die beim Deutschen Boxverband fehlende Perspektive bot ihm AGON. Volckmann und Döring gaben ihm eine Lehrstelle und zeigten Wege auf, um die sportlichen und beruflichen Ambitionen des 18jährigen in Einklang zu bringen. Thiemke will Weltmeister werden und nach seinem knackigen Debüt gegen Hans Christian Dulz (3/1-2-0) gibt es keinen Zweifel, dass ihm das gelingen könnte. Nach 1:20 min in er ersten Runde war Schluss. Thiemke zog seinen linken Jab zum Kopf setzte mit Rechts nach und haute einen linken Haken an den Kopf des bereits fallenden Dulz.

Auch AGONs junger Mittelgewichtler Adam Amkhadov gehört zu denen, die es schon sehr bald mit den Großen aufnehmen könnten. Der gebürtige Bielefelder ist, wie Thiemke, 18 Jahre alt, bestritt, wie Thiemke, in Potsdam seinen ersten Kampf und wie, bei Thiemke, kam das Aus für seinen Gegner in der ersten Runde. Der Ungar Balazs Zavecz (1-1-0) konnte Amkhadovs Einzelschläge nicht parieren. Eine wunderschöne Kopf-Körper-Kombinationen war dann für Zavecz zu viel des Guten. Er schaffte es nicht mehr in seine Ecke.

Ebenfalls im Lineup stand Tyron Zeuge, der nach seiner WM-Niederlage gegen Rocky Fielding einen Achtrunder gegen den in der Weltrangliste auf Platz 330 geführten Cheikh Dioum (11/8-2-1) bestritt. Zeuge will sich wieder für eine WM-Chance in Position bringen und der Fight gegen den Senegalesen war dafür als erster Schritt gedacht. Der 26 Jahre alte Schützling von Jürgen Brähmer unterschätzte die Nehmerqualitäten des Senegalesen, denn der von allen erwartete KO kam erst im letzten Durchgang.

Die weiteren Kämpfe:

Mittel: Slawa Spomer, Heilbronn TKO Rd. 1 gegen Jan Salamacha Bytom, Polen
Mittel: Björn Schicke, Berlin Pts über Achilles Szabó, Ungarn
Halbmittel: Haro Matevosyan, Berlin Pts über Okatavian Gratii, Moldawien
Supermittel: Florian Sparrakowski, Stuttgart KO Rd. 3 über Lukasz Kuc, Polen

Translator:
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