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Eva Voraberger sichert sich WBC-Gürtel im Bantamgewicht

Am vergangenen Samstag kam es in der Wiener Neustadt zum mit Spannung erwarteten Rematch zwischen der Österreicherin Eva Voraberger und der Serbin Nina Radovanovic. Beide Boxerinnen kämpften bereits im Mai 2015 gegen einander. Damals entschied die Serbin den Kampf durch SD nach Punkten für sich. Voraberger wollte diese Niederlage nicht auf sich sitzen lassen und wollte unbedingt einen zweiten Kampf.

Bei dieser Neuauflage wurde nicht im Superfliegen- sondern im Bantamgewicht gekämpft und es ging dabei um den WBC Interim Titel. Es gab wieder einen Punktsieg. Allerdings war es diesmal eine SD-Entscheidung zu Gunsten von Eva Voraberger. Der Kampf ging mit 98:91 und 95:94 für Voraberger und 95:94 für Radovanovic mehrheitlich an die Östereicherin.

Besonders schön und sauber ging es dabei nicht zu. Man kann auch nicht sagen, dass Voraberger einen Heimvorteil genießen konnte. Eher im Gegenteil: In fast jeder Runde teilte die Gastboxerin im Eifer des Gefechts Hinterkopfschläge aus. Erst in Runde 10 gab es dafür vom Ringrichter endlich einen Punktabzug. Letztendlich veränderte das ein in der Luft liegendes Unentschieden in einen Sieg von Eva Voraberger. Die Serbin erkannte ihre Niederlage an und entschuldigte sich nach dem Kampf sogar noch für ihren unsauberen Kampfstil.

Für Eva Voraberger bedeutet dieser Sieg so Einiges: Immerhin kann sie als Interim-Weltmeisterin die gegenwärtige Weltmeisterin Mariana Juarez aus Mexiko heraus fordern. Sollte Juarez wie angekündigt in die nächst höhere Gewichtsklasse aufsteigen, würde Voraberger den „richtigen“ Titel sogar kampflos „erben“. Sie hat allerdings keinerlei Berührungsängste und würde jederzeit auch in Mexiko gegen Juarez antreten.

In einem IBF-Titelkampf bezwang der Münchner Toni Kraft den in Rheinland-Pfalz lebenden Kasachen Vasilij Sarbayev nach Punkten. Kraft darf sich jetzt „IBF East/West Europe“ Titelträger nennen. Was auch immer das zu bedeuten hat: Es kann nur eine Zwischenstation für Kraft sein, der 25-jährige Halbschwergewichtler ist noch lange nicht da, wo er hin will.

In weiteren Frauenkämpfen dieser Veranstaltung besiegte Maja Milenkovic ihre Gegnerin Dendi Fleis nach Punkten. Doris Köhler holte ebenfralls über 6 Runden einen Punktsieg gegen Michaela Reitbauer. Weitere Siege gab es für Markus Kurta, Dennis Dauti und Thomas Postenrieder.

Ein besonderes Lob geht an den österreichischen Sender ORF, der dieses heimische Event nach 20 Jahren österreichischer Boxsport-Abstinenz im TV gezeigt hat.

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