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Elina Tissen vs Karina Kopinska – Doppel-WM in Sassenberg

Grafik: Offizielles Kampfplakat

Zu einem ganz besonderen „WM-Kampf“ werden am Samstag bei der „Sassenberger Boxnacht“ Titelverteidigerin Elina Tissen (WIBF und GBU Weltmeisterin im Federgewicht) und die Polin Karina Kopinska zusammentreffen. Geboxt wird im Möbelhaus Brameyer, Sassenberg. Die Veranstaltung wird seit Monaten von Tissens Trainer und Manger Maiki Hundt in seinem halbstündigen Internet-Montags-Monolog angepriesen. Bei diesen „Sendungen“ erklärt Herr Hundt dem Rest der Welt wöchentlich seine Sicht auf aktuelle Boxsportereignisse. Natürlich ist dabei seit Monaten auch jedes mal vom nächsten Kampf seines Schützlings Elina Tissen die Rede.

Soweit ist Alles im grünen Bereich. Doch wehe dem, der sich die Herausforderin in diesem „WM-Kampf“ mal näher anschaut. Der Kampfrekord der Herausforderin sagt Alles. Sie hat 10 geschmeichelte Siege (3 KO) gegen schwache Gegnerinnen zu verzeichnen. Dem stehen 20 Niederlagen gegenüber, die ihr als eingekaufter Verliererin zum „Broterwerb“ dienten. Letzteres ist nicht verwerflich, weil es sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen Kämpfer/innen gibt, die anderen Boxer/innen beim Karriereaufbau behilflich sind. Aber was qualifiziert sie, eine Doppel-WM zu boxen?

Karina Kopinska (BoxRec #44 im Federgewicht) ist eine der typischen Vertreterinnen dieser „Journey-Preisklasse“. Im Jahr 2016 unterlag sie nacheinander Nina Meinke, Viviane Obenauf, Sandra Atanassow und Katie Taylor. Danach folgte 2017 ein „Sieg“ gegen die Ungarin Beata Salgo die mit einer Kampfbilanz von 0-10-0 in den Ring kam. Gestärkt durch diesen Punktsieg über 4 Runden ging es in den nächsten Kampf gegen die Schwedin Patricia Beghult, den sie über 6 Runden nach Punkten verlor. Danach kam wieder ein 4 Runden Kampf gegen Dauerverliererin Beata Salgo. Das reichte aus, um für die nächsten 4 Kämpfe qualifiziert genug zu sein. Sie diente danach in diesem Jahr bereits dem Karriereaufbau von Chantelle Cameron, Beke Bas, Lucie Sedlackova und Katharina Thandertz, gegen die sie jeweils nach Punkten verlor.

Als Kopinska erfuhr, dass sie die Möglichkeit hat, eine “Doppel-WM” gegen Elina Tissen zu boxen, musste natürlich erst einmal schnell noch ein Sieg her. Innerhalb von 2 Tagen wurde ein Sonntags-Kampf organisiert. Die Gegnerin: Marianna Gulyas (14(2)-26(15)-0). In diesem Kampf war die Gegnerin sogar 3x am Boden, schaffte es aber über die vollen 4 Runden. Mit diesem großartigen Sieg ist Karina Kopinska nun qualifiziert genug, um am Samstag eine „Doppel-WM“ gegen Elina Tissen zu boxen. Was dabei ihre Rolle zu sein hat, ist Jedem sonnenklar, der seine Hosen nicht mit der Kneifzange anzieht: Frau Tissen darf zum x-ten mal in Folge eine völlig überforderte Gegnerin “vermöbeln” und nach 10 Runden Höchstleistung im Frauenboxen mit einem glänzenden 3x 100:90 Sieg den Ring verlassen.

Für diesen Hauptkampf in einer Möbelhaus-Veranstaltung müsste es eigentlich Sonderpreise geben. Am Besten wäre es, mindestens 3 „Goldene Himbeeren“ zu verteilen. Die erste an „Doppelweltmeisterin“ Elina Tissen, deren Management ihr seit mehr als 5 Jahren keine halbwegs akzeptable Gegnerin mehr zutraut. Die zweite an Trainer / Manager Maiki Hundt, der glaubt er kann mit seinem frechen und verlogenem Mundwerk jeden verbal überfahren und in den Dreck ziehen, der sich auch nur ansatzweise traut, über die Kämpfe / Gegnerinnen seines Schützlings kritisch zu berichten. Und die 3. Himbeere muss man den Verbänden WIBF und GBU überreichen, die ein solches Mismatch wie diese „Doppel-WM“ zwischen Tissen und Kopinska überhaupt sanktionieren.

Um es einmal klar und deutlich zu sagen: Solche „WM-Kämpfe“ machen das Frauenboxen nicht nur kaputt, sondern auch total lächerlich. Was die betreffenden Verbände über Jahre mit Ideenreichtum und Fleiss aufgebaut haben, wird durch solche Mismatches im Handumdrehen wieder eingerissen und zunichte gemacht. Eine Boxerin, die sich „Doppelweltmeisterin“ nennen lässt, sollte ihre Gürtel gegen wenigstens halbwegs akzeptable Gegnerinnen verteidigen oder es einfach sein lassen, überhaupt noch in den Ring zu steigen. Da helfen auch die frechsten und dreistesten dummen Sprüche und Schönredereien durch einen „Manager“ nichts, wenn ein „WM-Kampf“ von vorn herein eine billig zusammengecastete Show mit vorherbestimmtem Ausgang ist.

Hier mal ein Kampf von Karina Kopiska vom Mai 2017. Sie sah gegen die britische Debütantin Chantelle Cameron schon ab der ersten Runde kein Land und verlor auch jede der folgenden Runden. Genau das Gleiche wird im Kampf gegen Elina Tissen zu erwarten sein.

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