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Denis Boytsov – Geburtstag im Kreise der Familie

Am 14. Februar hat der ehemalige Schwergewichtsboxer Denis Boytsov seinen 32. Geburtstag im Kreise seiner Familie verbracht. Er befindet sich in einer deutschen Reha-Klinik und wird dort fortlaufend therapiert. Nach Meinung der Ärzte besteht die Hoffnung, dass sich sein Zustand weiterhin stabilisiert und langsam verbessern kann.

Denis Boytsov galt lange Zeit als einer der besten Nachwuchs-Schwergewichtler. Er hatte sich mit Hilfe des Sauerland-Boxstalls hochgearbeitet und für einen Titelfight gegen Wladimir Klitschko qualifiziert. Um ihn bis dahin beschäftigt zu halten, stieg er am 23. November 2013 gegen den Australier Alex Lepai in den Ring. Boytsov war bis dahin in 33 Kämpfen ungeschlagen und im Vorfeld dachte wohl kaum Jemand, dass sich das im 34. Kampf ändern würde. Offenbar hatte man den hoch motivierten Australier völlig unterschätzt und Boytsov ging schlecht vorbereitet in diesen Kampf. Boytsov musste 2x zu Boden und verlor den Kampf mit 98:90 und 2x 96:92. Leapai „erbte“ das Herausforderungsrecht und unterlag später gegen Klitschko durch TKO 5. Boytsov stand danach noch 3x im Ring und gewann diese Kämpfe.

In der Nacht vom 2. auf den 3. Mai 2015 sollte sich das Schicksal von Boytsov zum Schlechten wenden. Er wurde von einem U-Bahnfahrer im Gleisbett liegend zwischen den Berliner Bahnhöfen Bismarckstraße und Wilmersdorfer Straße gefunden. Man fand ihn dort mit einem zertrümmerten Schädel und es war nicht klar, ob er das überleben würde. Nach 7 Wochen Koma zeigte er beim Aufwachen keinerlei Reaktionen und er befand sich in einem abwesenden Dämmerzustand. Um es anschaulich zu sagen: Er schwebte zwischen Himmel und Erde, zwischen lebendig und lebendig tot. Die Fortschritte bei seiner Genesung zogen sich hin. Hier ein „Zwischenbericht“ des „Hamburger Abendblatt“ von April 2016, ein Jahr nach dem Vorfall, der die Welt des Denis Boytsov für immer veränderte: (Klick)

Die genauen Umstände, die Boytsov in diese Lage brachten, sind nach wie vor nicht genau bekannt. Das Boytsov nie wieder boxen wird, spielt nur eine Nebenrolle. Seine Familie und Freunde geben die Hoffnung auf Besserung nicht auf. Er erkennt seine Frau und kennt auch seine zum Zeitpunkt seiner Verletzung noch nicht geborene Tochter. Sein gesundheitlicher Zustand erinnert an Eduard Gutknecht. Beide haben wegen schwersten Kopfverletzungen ihr Leben lang mit den Folgen zu kämpfen.

Man kann Denis Boysov und seiner kleinen Familie nur wünschen, dass sein Zustand besser werden kann. Auch wenn Nichts wieder so sein wird, wie es einmal war.

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