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Bryant Jennings besiegt Alexander Dimitrenko mit Hilfe des Ringrichters

Besser als erwartet präsentierte sich der Hamburger Alexander Dimnitrenko bei seinem Kampf in Atlantic City gegen den Amerikaner Bryant Jennings. Es sollte über 12 Runden um 2 kleine Titel gehen: Den IBF-International brachte Dimitrenko mit. Der WBO-NABO war vakant. Beide Gürtel gehören jetzt Jennings, der den Kampf mit Hilfe des Ringrichters durch TKO 9 für sich entscheiden konnte.

In der Anfangsphase kämpfte Dimitrenko mit Jennings auf Augenhöhe. Es schien so, als wäre er nicht zum verlieren nach Amerika gekommen. In den ersten 3 Runden machte der gebürtige Krim-Ukrainer einen aufgeweckten Eindruck. In Runde 4 gelang Dimitrenko ein zielgenauer Kopftreffer mit der rechten Hand. Jennings ging zu Boden und wurde angezählt. Ein richtiges Nachsetzen wollte nicht gelingen. Dimitrenko konnte diese Rechte nicht noch einmal so unterbrimgen und der Amerikaner überstand die Krise. Bis dahin konnte man von Dimitrenko positiv überrascht sein.

Zur nächsten Runde kam Jennings wieder fit aus seiner Ecke und schien den Niederschlag verdaut zu haben. Er drückte Dimitrenko in den Rückwärtsgang. In den Runden 5-7 versuchen beide Boxer Druck aufzubauen, aber es gelang keinem von Beiden, diesen Druck lange aufrecht zu halten. Jennings entscheidet die Runden knapp für sich und müsste trotz des Niederschlags in Runde 4 nach Punkten vorne liegen. Bei Dimitrenko schienen sich Konditionsprobleme einzustellen. Die Luft wurde knapp.

Die Runde 8 brachte die Vorentscheidung. Dimitrenko fällt seinem eigenen Schlag hinterher. Ein Schwinger von Jennings fliegt über dem Kopf des fallenden Dimitrenko ohne ihn zu treffen. Es sah wie ein Niederschlag aus, war aber keiner. Dimitrenkos Batterien waren runter. Er liess sich anzählen und machte weiter. Jennings glaube an siene Chance, machte jetzt mehr Druck und es folgte ein weiterer Bodenbesuch. Diesmal war Schlagwirkung im Spiel. Es war deutlich zu sehen, dass Dimitrenko abgebaut hatte. In Runde 9 warten Dimitrenkos Probleme deutlich sichtbar. Jeder Lockerheit war verschwunden, aber er versuchte weiter im Kampfgeschehen zu bleiben.

Das Ende kam dann in Runde 9. Beide Boxer waren konditionell nicht mehr voll auf der Höhe und versuchten mit schweren Einzelhänden, eine vorzeitige Entscheidung herbeizuführen. Als Jennings mit einem Schlag Dimi ein weiteres mal auf den Ringboden beförderte, riss Ringrichter Allan Huggins (USA) die Arme hoch und beendete den Kampf, noch bevor Dimitrenko unten angekommen war. Ob das richtig war, kann man durchaus bezweifeln. Der Ref sicherte mit seiner Entscheidung den Sieg für Jennings. Dimitrenko war nicht der Einzige, der nicht verstand, weshalb der Kampf jetzt vorbei sein sollte. Man hat schon oft genug erlebt, wozo angeschlagene Boxer noch in der Lage sind. Ein satter Koppftreffer wie in Runde 4 hätte gereicht, um Jennings zu kippen. Aber es war dann halt so: TKO 9 Sieg für Bryant Jennings. Mit freundlicher Unterstützung des amerikanischen Ringrichters. Wie der Kampf unter anderen Bedingungen ausgegangen wäre, steht nun in den Sternen. Vielleicht wäre Dimitrenko trotzdem KO gegangen. Vielleicht wäre auch Jennings gekippt. Man wird es nie erfahren.

Trotz der Niederlage muss sich Alexander Dimitrenko nicht für seine Leistung verstecken. Er präsentierte sich besser als erwartet und es hat in Runde 4 nicht viel daran gefehlt, dass er auf die Siegerallee eingebogen wäre.

Hier der Kampf:

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