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Boxen: Profiboxer Michael Eifert weiß, wie Erfolg geht!

Text: Welf Wacker
Bild: Julia Kosarev

Michael Eifert

Michael Eifert ist ein sympathisch dreinblickender, junger Mann. Er ist 1,81m groß, durchtrainiert und hat ein charmantes Lächeln. Würde man ihm in einer alltäglichen Situation begegnen, käme man vermutlich nicht auf die Idee, dass er den ein oder anderen schon einmal mit seinen Fäusten zu Boden geschickt hat. Im Ring und nur dort bearbeitet er seine Gegner mit Schlägen und Hieben, die sie das Fürchten lehrt. Der hochgewachsene Athlet ist im Kampfsport beheimatet. Er ist ein knallharter Boxer. In eine brenzlige Situation außerhalb des Rings, wie beispielsweise eine Schlägerei in der Diskothek, auf dem Schulhof oder sonst wo, sei er jedoch noch nie verwickelt gewesen, sagt er stolz. Proletengehabe liege ihm vollkommen fern und grundsätzlich respektiere er jeden Menschen gleichermaßen. Grundsätzlich lässt er seine Fäuste nur im Ring schwingen.

Eifert 2

Die erste Lektion

Der im Allgäu aufgewachsene Sachse aus Bautzen entdeckte den Boxsport schon sehr früh für sich. Rein zufällig, aus einer Laune heraus entschloss er sich zusammen mit einem damaligen Jugendfreund dazu an einem Probetraining in den Hallen des hiesigen Boxvereins des BC Kaufbeuren teilzunehmen. „Mit elf Jahren bin ich mit einem Jugendfreund zum Boxen gegangen. Wir wollten das mal ausprobieren und schauen, wie das halt so ist.“, erinnert sich der Profi heute.

Mehr als nur ein Sport

Schnell war klar, dass das Boxen für ihn mehr als nur ein Sport ist. Sport ist nicht gleich Sport und so entwickelte sich das anfängliche, unkoordinierte „Rumgeboxe“ schnell zu einer Leidenschaft, die er rasch zu seiner Lebenseinstellung erklärte. Nachdem er Wladimir, einen der Klitschkobrüder, in einer Liveübertragung des RTL, hatte kämpfen sehen, stand für ihn fest, dass er genauso werden wollte wie er. Er nahm ihn sich zum Vorbild und trainierte fleißig auf seinen ersten Kampf hin, den er kaum erwarten konnte.

Schläge austeilen – Schläge kassieren

Letzteren konnte er für sich entscheiden. Spätestens ab diesem Zeitpunkt hatte er nur ein Ziel vor Augen: er wollte seinem Idol nacheifern und hatte vor Profiboxer zu werden. Fest davon überzeugt, dass er später einmal damit sein Geld verdienen kann, begann er sein Trainingsprogramm zu optimieren. Sein zweiter Kampf ließ nicht lange auf sich warten und selbstbewusst stieg er in den Ring. Er wusste nicht wie ihm geschah. Zwar konnte er viele Schläge austeilen, allerdings nicht so viele, wie er einstecken musste. Am Ende des Kampfes musste er sich seinem übermächtigen Gegner geschlagen geben, der ihn nach allen Regeln der Kunst geschlagen hatte. Vielleicht war ihm ein Fehler unterlaufen, den er so nicht wiederholen wollte. Er hatte seinen Gegner unterschätzt, denn es war ganz offensichtlich, dass er ihm zu diesem Zeitpunkt sowohl körperlich als auch technisch nichts entgegenzusetzen gehabt hatte. Michael war ihm noch nicht gewachsen gewesen und das hatte er zu akzeptieren.

Aus 1% Talent und 99% Fleiß werden Sieger geformt

Doch selbst diese bittere Niederlage hielt ihn nicht davon ab weiterzumachen. Er wollte es nun erst recht allen beweisen und zeigen, dass er das Zeug dazu hat, ein Profi zu werden. Anstatt die bittere Niederlage zu verdrängen und kein Wort mehr darüber zu verlieren, ließ er den Kampf vor seinem geistigen Auge wieder und immer wieder Revue passieren. Er analysierte seine Schwächen und trainierte nur umso härter. Er stemmte Gewichte und machte Liegestützen bis der Bizeps glühte. Nein, er ließ keine Gelegenheit aus, im Freien seine Runden zu drehen, schnappte sich das Springseil, feuerte gezielte Rechts-Links Kombinationen gegen den Punchingball bis die Fäuste rauchten oder zog mehrere Bahnen im Schwimmbecken bis die Arme schmerzten. Mit viel Fleiß, Disziplin und einem eisernen Willen startete er sein Comeback. Das Motto von damals: Aus einem Prozent Talent und 99 Prozent Fleiß werden Gewinner geformt, hat sich tief in sein Innerstes gebrannt.

Vom Amateur zu „Mike“ Eifert Diesel, dem Profi

Heute wird der 22-Jährige unlängst als ein aufstrebendes Boxtalent in der Gewichtsklasse des Halbschwergewichts gehandelt. Der Weg dorthin war nicht leicht, doch aufgrund seiner herausragenden Leistungen im Amateurbereich konnte er sich seinen ersten Profivertrag sichern. Mittlerweile steht er bei SES-Boxing unter Vertrag und bereitet sich intensiv auf einen möglichen Kampf um die Weltmeisterschaft vor. Den Traum von seinem ersten Profititel möchte er sich noch dieses Jahr erfüllen. Seit seinem Debüt im Profibereich am 02.06.2018 und insgesamt sechs bestrittenen Kämpfen ist „Mike“ Eifert, auch unter dem Kampfnamen „Diesel“ bekannt, ungeschlagen. Auch wenn ihm sein Kampfname ursprünglich von seinem Trainer Ali Celik gegeben wurde, trägt er ihn noch heute voller Stolz. Er passt zu ihm wie die Faust auf das Auge des Gegners. Auf Nachfrage erinnert sich der Profi, dass sein Trainer ihm den Namen verpasste, weil er immer heiß war, sein Motor immer auf Hochtouren lief und er sein Ziel nie aus den Augen verloren hat. Wenn die anderen ihre Sachen zusammenpackten, legte er noch eine Trainingseinheit ein. Er war es, der zumeist erst als letzter die Halle verließ.

Michael Eifert als Personal Trainer

Seine Einstellung hat er sich beibehalten und lässt sich auch in der Zeit von Covid-19 Ausgangsbeschränkungen und Maskenpflicht nicht davon abhalten, seinen Traum zu leben. Sein Erfolgsgeheimnis lässt sich im Wesentlichen auf die Kernformel: (Wille+Disziplin) x Ehrgeiz² reduzieren. Mit seinem neuen Coachingprogramm will er nun, als Personaltrainer, seine Erfahrungen an andere weitergeben. Sport und körperliche Fitness wirken sich schließlich nicht nur positiv auf die Gesundheit aus, sondern helfen darüber hinaus auch dabei in anderen Lebensbereichen erfolgreich zu sein. Egal ob Schule, Beruf oder Beziehung. Du kannst nur gewinnen. So heißt es in einem alten lateinischen Sprichwort wohl nicht ganz zu Unrecht: „Mens sana in corpore sano“, was in etwa mit: „In einem gesunden Körper herrscht auch ein gesunder Geist“ übersetzt werden kann. Von der Couchpotato zum Athleten in nur wenigen Wochen, das verspricht der durchtrainierte Boxer. Sein Programm richtet sich an Frauen wie Männer gleichermaßen, die sich etwas Gutes tun wollen. Angestrebt wird eine körperliche wie persönliche Weiterentwicklung der Teilnehmer. Neben körperlicher Fitness spielen auch das Finden und Akzeptieren des eigenen Selbst eine entscheidende Rolle. Neben Kraft-, Ausdauer- und Koordinationsübungen werden diverse Motivationstechniken angeboten.

Unter dem Kontaktformular auf seiner Homepage https://www.michaeleifert.de/personal-training/ können Termine vereinbart werden. Eine 60-minütige Trainingseinheit kostet 80,00€. Zusätzlich wird eine Kilometerpauschale von 0,40€ pro gefahrenen Kilometer berechnet, sofern sich das angefahrene Ziel, der vereinbarte Ort des gemeinsamen Workouts, außerhalb eines 10km-Radius von Kempten befindet. Angesichts der aktuellen Situation findet das Training nicht, wie sonst üblich, im Dynamic Gym in Kempten statt, sondern kann nur im Freien absolviert werden. Nun liegt es an dir Champion deines Lebens zu werden!

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