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Boxen in der Kunst: Egon Schiele „Der Kämpfer“

Ein Beitrag von Uwe Betker:

Er starb 1918 mit nur 28 Jahren. Als ob er es geahnt hätte, lebte er sein kurzes Leben sehr schnell und sehr intensiv. Mit 16 Jahren wurde er an der Akademie der Künste in Wien aufgenommen. Mit 18 Jahren hatte er seine ersten Ausstellungen. Mit 19 Jahren wurde er bereits im gleichen Atemzug mit Oscar Kokoschka und Gustav Klimt genannt. Die Rede ist von Egon Schiele.

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Egon Leo Adolf Ludwig Schiele (12. Juni 1890 in Tulln an der Donau, Niederösterreich – 31. Oktober 1918 in Wien) war ein österreichischer Maler des Expressionismus. Er ist einer der bedeutendsten bildenden Künstler der Wiener Moderne. Die Werke von Schiele sind besonders kraftvoll und heute so modern wie vor 100 Jahren, nicht zuletzt aufgrund seines Themas.

Das Werk von Schiele kreist um den menschlichen Körper. Er bildete Körper ab, ohne sie zu bewerten. Dabei ging er sehr viel weiter als seine Zeitgenossen. Er wurde zwar für die Verbreitung unsittlicher Zeichnungen verurteilt, aber seine Ankläger und Richter konnten oder wollten Schiele nicht sehen, bzw. verstehen. Sie sahen und verstanden nicht, dass es bei den Bildern von Schiele nicht um Nacktheit im erotischen Sinne geht, sondern um Wahrhaftigkeit und Entblößung.

Auf den Bildern von Schiele sind häufig nackte Menschen zu sehen. Der Betrachter wird bei ihnen jedoch nicht zum Voyeur. Vielmehr wird er zu jemandem, der den menschlichen Körper beiderlei Geschlechts und unterschiedlichen Alters mit seinen Augen erforscht. Er entblößt seine Modelle nicht einfach, sondern nimmt ihnen die meisten Requisiten. Die Nackten stehen auf unsichtbarem Boden, Sitzen auf unsichtbaren Stühlen und liegen auf unsichtbaren Betten. Nichts soll den Blick ablenken.

Gerade in der heutigen Zeit, die schon nachgerade besessen ist vom Wahn vereinheitlichter Schönheit und von der Vorstellung einer Jugend, die nicht vergeht, sind Schieles Bilder in besonderem Maße aktuell. All dies interessiert den Maler nicht – für ihn ist es das Individuum, das zählt. Kategorien von Schönheit und Hässlichkeit laufen ins Leere. Schiele wertet nicht. Er bildet nur ab, analysiert und konfrontiert den Betrachter mit seinem eigenen, besetzten, Blick auf das Nackte.

Auch das 1913 entstandene Bild „der Kämpfer“ zeigt einen nackten Mann. Der Blick trifft ihn seitlich, etwas von oben. Der Kämpfer schaut über seine linke Schulter. Sein Körper ist mit ins Grünliche gehenden Brauntönen und in Schwarz und Rot modelliert. Er sieht eher knochig als muskulös aus. Sein Gesicht und seine Physiognomie erinnern an die Selbstportraits von Schiele. Seine sichtbare linke Hand ist offen. Es sieht so aus, als ob er gerade eine Faust machen will oder einen unsichtbaren Gegenstand hält. „Der Kämpfer“ von Schiele könnte sehr gut ein Boxer sein. Bemerkenswert ist, dass der nackte Mann verletzlich aussieht und sein Mund, durch das Rot der Lippen, fast weiblich wirkt.

Es ist nicht anzunehmen, dass Schiele sich besonders für Boxen interessiert hat, zumal das Boxen in Österreich und Deutschland erst nach dem Ersten Weltkrieg populär wurde. Mir persönlich erscheint es aber doch plausibel, den Kämpfer von Schiele als Boxer zu interpretieren.
© Uwe Betker

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