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Johannes Passehl

The Battle of Gladiators III – Heute Abend Live-Stream

Wer heute Abend die spannenden Kämpfe in Karlsruhe nicht verpassen will, kann live im Internet dabei sein.

http://www.baden-tv.com/web-tv

battle 3

Universum-Chef Kluch in Haft – Das endgültige Aus für den ehemaligen Universum-Boxstall ?

Universum-Box-PromotionDie Nachrichten der letzten Tage lassen auf nichts Gutes für die Reste des einst traditionsreichen und international angesehenen Haus „Universum – Boxpromotion“ schließen. Seit dem Ende der Zusammenarbeit zwischen dem Vorbesitzer Klaus-Peter Kohl und dem ZDF, dem Verkauf an den Deutsch-Kasachen Waldemar Kluch und dessen undurchsichtigem Geschäftsgebaren ging es trotz einiger weniger Veranstaltungen und immer wieder neuen Beteuerungen stetig bergab. Kluch hatte das Unternehmen vom Kohl kaufen wollen und es wurde eine Kaufsumme von 1,5 Mio € vereinbart. Die Summe wurde allerdings nicht vollständig beglichen. Ob und wie hoch das Unternehmen damals schon verschuldet und dieser Kaufpreis gerechtfertigt war, lässt sich nur schwer nachvollziehen. Wie damals verlautete, habe man eigentlich nur das Unternehmen, also den Namen „Universum“ verkauft. Zuvor hatte Kohl bereits sämtlichen Universum-Angestellten gekündigt und die alte Trainingshalle in Wandsbek aufgegeben um alle laufenden Kosten zu stoppen. Kohl selbst blieb als Berater nur lose mit seinem Ex-Boximperium verbunden. Völlig undurchsichtig war damals auch, ob die unter Vertrag stehenden Boxer und damit das eigentliche „Kapital“ von Universum noch an ihn persönlich oder das Unternehmen Universum gebunden waren. Als der Name Waldemar Kluch zum ersten mal in diesem Zusammenhang in den Medien auftauchte, war von gewaltigen Investitionen die Rede, die er tätigen wolle und man konnte tatsächlich glauben, dass es nun mir neuem Kapital steil aufwärts gehen würde. Doch von Alledem erfüllte sich nichts. Bis auf ein paar kleinere Veranstaltungen um seine Boxer in Bewegung und den Ranglisten zu halten geschah eigentlich nichts bewegendes. Im Gegenteil: Boxern wurden ihre Börsen vorenthalten und wer auch immer eine Gelegenheit fand, dass sinkende Schiff zu verlassen, nutzte die auch. Bis jetzt noch verbliebene Boxer warten ab, was jetzt geschieht, bzw. beschäftigen bereits Gerichte um aus diesen Verträgen heraus zu kommen.

Waldemar Kluch

Waldemar Kluch

Vor einigen Wochen wurde verkündet, dass Kluch und Kohl sich nun endlich außergerichtlich geeinigt hätten und die anstehende Versteigerung des DIMA-Sportcenters damit abgewendet wurde. Ob diese Einigung freiwillig zustande gekommen und ob tatsächlich alles erledigt ist – daran kann man jetzt zweifeln. Offenbar hat Waldemar Kluch erhebliche Druck auf Klaus-Peter Kohl ausgeübt. Laut einem Bericht der „Bergedorfer Zeitung“ soll es erpresserische Anrufe mit Gewaltandrohung von Kluch an Kohl gegeben haben. Besonders „helle“: Auch per SMS wurde gedroht. Alles über eine russische SIM-Card. Das entsprechende Telefon mit SIM-Card wurden bei einer Hausdurchsuchung in Kluchs Schlafzimmer sichergestellt. Scheinbar war sich Herr Kluch sicher, trickreich gehandelt zu haben. Kluch wurde vom Landeskriminalamt eindeutig als der Absender der SMS ausgemacht. Damit ist zumindest der Tatbestand der räuberischen Erpressung erwiesen. Aber das ist nicht das einzige, was man Kluch zur Last legt. Offenbar steckt er auch als Auftraggeber hinter einem tätlichen Angriff auf einen Freund und Berater von Denis Boytsov, Gagik Kachatryan. Der Ex-Boxer betreibt inzwischen ein Schuhhandelsgeschäft und kümmert sich ein wenig um Boytsovs Steuerangelegenheiten. Offenbar hat es Kluch besonders auf die Palme getrieben, dass Boytsov sich vor Gericht das Recht erstritten hatte, seinem Beruf nachzugehen und bei einer Veranstaltung zu boxen, ohne dabei an Universum gebunden zu sein. Bei diesem Kampf im Februar half Gagik Kachatryan bei der Organisation, was ihm vor einigen Wochen offenbar zum Verhängnis wurde. Er wurde von 2 Osteuropäern überfallen und mit Schlägen auf den Kopf verletzt. Nach seinen Angaben wurde er von Angreifern mit einem mit Stoff umwickelten Baseballschläger drangsaliert, was zu erheblichen Platzwunden am Kopf führte. Im Zusammenhang mit der Festnahme von Kluch wird auch in dieser Angelegenheit ermittelt. Darüber hinaus wurden einige Wohnungen und das DIMA-Sportcenter nach weiteren Beweisen durchsucht. In 2 Anwaltskanzleien wurden Papiere und Dokumente freiwillig heraus gegeben, wodurch sich eine Durchsuchung erübrigte.

Will aus seinem Vertrag raus: Denis Boytsov

Will aus seinem Vertrag raus: Denis Boytsov

Für das Boxunternehem „Universum“ und seine Nachfolgefirmen kann das alles unterm Strich nur das völlige „Aus“ bedeuten. Bereit im Sommer letzten Jahres wurde sowohl von einigen Gläubigern, als auch von Kluch selbst für „Universum“ ein Insolvenzantrag gestellt. Kluch sprach damals davon, dass bis dahin unbekannte Verbindlichkeiten in Höhe von 1,5 Mio € aufgetaucht seien. Ob das ein Zufall ist oder nicht – diese Summe entspricht ungefähr dem Betrag, den Kluch Kohl noch schuldete. Nach inoffiziellen Angaben belaufen sich die Schulden des insolventen Unternehmens inzwischen aber auf etwa 4 Mio €. Wesentliche Einzelposten sind dabei: Schadensersatzforderung von Denis Boytsov: ca. 500 000 €, Sebastian Zbik, ausstehende Kampfbörse, ca. 200 000 €, Karoly Balzsay, aussehende Kampfbörse ca. 175 000 €, Firat Arslan, ausstehende Kampfbörse ca. 160 000 €, Dimitri Sartison, ausstehende Kampfbörse ca. 125 000 €, Ruslan Chagaev, ausstehende Kampfbörse ca. 90 000 €, Ina Menzer, aussehende Kampfbörse, ca. 25 000 €, Trainer Michael Timm ca. 60 000 € aus Trainertätigkeit, EC – Boxpromotion, ca. 110 000 €, aus Beteiligungen. Wie man diese Summen jemals begleichen will, bleibt im Dunkeln. Besonders seltsam ist, dass beispielsweise im Fall von Sebastian Zbik die Kampfbörse von Sturm Promotion an Universum für den Kampf Sturm vs Zbik vertragsgerecht gezahlt aber höchstwarscheinlich zweckentfremdet genutzt wurde. Es kann auch gut sein, dass die Summe schlichtweg auf ein Universum-Konto gezahlt wurde, dass in tiefroten Zahlen stand und das Geld nun auf “Nimmerwiedersehen” verschwunden ist.

Was bei dieser ganzen Geschichte am undurchsichtigsten zu sein scheint ist die Tatsache, wie hier mit den Boxern umgegangen wird. Es scheint fast so zu sein, dass hier die ursprünglichen Verträge zwischen den Boxern und Universum/Kohl einfach an nachfolgende Firmen weiter gereicht wurden. Ob das überhaupt rechtes ist, wird sicher noch die Gerichte beschäftigen. Wie im Fall von Denis Boytsov zu sehen ist, kam das Landgericht Hamburg zu dem Schluss, dass er seinen Beruf auch ohne „Universum“ ausüben darf. Offenbar war Waldemar Kluch der Meinung, die Verträge der Boxer könne er nach eigenem Belieben an seine Universum-Nachfolgefirmen, wie die „Nord-Ostseebetriebs GmbH“, die „World International Sport Promotion“ oder gar die „Felix Kluch Boxing“ weiter reichen und die ursprünglich an Universum/Kohl vertraglich gebundenen Boxer seien zu behandeln wie eine Handelsware oder krasser ausgedrückt: Wie Leibeigene über die man wie abhängige Arbeitssklaven nach Gutsherrenart herrschen kann, obendrein noch ohne sie zu bezahlen. Es ist kaum anzunehmen, dass man nach diesen letzten Ereignissen damit rechnen kann, dass dieses „Universum“ noch zu retten wäre. Um es deutlich zu sagen „Universum-Boxpromotion“ wurde von Klaus-Peter Kohl zum Erfolg und bis kurz vor den finanziellen Ruin getrieben. Anschließend wurde es von Kluch übernommen und mit kriminellen Methoden endgültig vor die Wand gefahren. Es ist das „Aus“ für das einst ruhmreiche Unternehmen „Universum“ und nur noch eine Frage der Zeit, bis die rechtliche Aufarbeitung abgeschlossen ist. Bleibt nur zu Hoffen, dass die zuständigen Gerichte möglichst schnell Recht sprechen um den eigentlich Leidtragenden, den Boxern, ihre vollständige Freiheit wieder zu geben.

Huck vs. Afolabi III – 8. Juni Berlin Max-Schmeling-Halle

(Quelle: Sauerland-Event, Boxen.com und Eventim.de. Foto: Sauerland-Event)

huck vs afolabi 3Nächstes wichtiges Box-Highlight in Berlin: Der Entscheidungskampf zwischen WBO-Weltmeister Marco Huck (35-2-1, 25 K.o.´s) und Interims-Titelträger Ola Afolabi (19-2-4, 9 K.o.´s) findet am 8. Juni in der Max-Schmeling-Halle in Berlin statt. “Ich bin froh, dass es jetzt endlich so weit ist. Das wird ein Heimspiel für mich”, freut sich Huck auf die dritte Auflage des mit Spannung erwarteten WM-Fights im Cruisergewicht.

Beide Boxer standen sich zum ersten mal im Dezember 2009 in Ludwigsburg gegenüber. Damals setzte sich der von Ulli Wegner trainierte Titelverteidiger gegen den Briten nach zwölf harten Runden mit 115:113, 115:113 und 116:112 knapp nach Punkten durch. Nach “Käpt´n” Hucks Ausflug ins Schwergewicht im letzten Jahr gegen WBA-Weltmeister Alexander Povetkin und Ola Afolabis erneutem Gewinn der Interims-WM im Cruisergewicht kam es im Mai 2012 in Erfurt zum Rematch zwischen Huck und seinem in London geborenen Herausforderer. Nach zwölf zum Teil dramatischen Runden – am Ende konnten sich beide Widersacher kaum noch auf den Beinen halten – werteten die Punktrichter den Fight unentschieden (114:114, 114:114 und 115:113), so dass Afolabi seinen Pflichtherausforderer-Status beim Weltverband WBO behielt.

WBO-Weltmeister Marco Huck will am 8. Juni allerdings für klare Verhältnisse sorgen. “Ola Afolabi ist zwar ein harter Brocken. Doch noch einmal wird er mir das Leben nicht so schwer machen”, hofft der 28-Jährige und kündigt an: “Ich werde ihn klar schlagen, am liebsten durch K.o.!”

Herausforderer Ola Afolabi wird auf diesen Kampf von Fritz Sdunek vorbereitet. Gegenwärtig sind Sdunek und Afolabi in Zinnowitz auf Usedom im Trainingslager, danach geht die Vorbereitung in Hamburg weiter. Bereits eine Woche vor dem Kampf wird sich Afolabi nach Berlin begeben um sich bei „Berliner Luft“ zu aklimatisieren, bevor es zum 3. Auflage von Huck vs Afolabi kommt.

Tickets ab 21 € sind hier zu bekommen:



Sport Tickets bei www.eventim.de

Suleyman Dag – Herzlichen Glückwunsch…

sulayman dag… zum heutigen 34. Geburtstag. Der in Boxkreisen gut bekannte Aufbaugegner vieler Boxer hat bereits über 50 Kämpfe bestritten und war dabei 41 mal der Unterlegene. Man verwendet oft den Begriff „Journeyman“ für Boxer, deren Aufgabe es ist für andere Boxer bewusst als Verlierer eingekauft zu werden. Zwar ist im Ring immer alles möglich, doch die Rollenverteilung ist klar, wenn ein Journeyman als „Prüfstein“ für einen aufstrebenden Boxer, nach Niederlagen zum Aufbau oder einfach zum Aufbessern des Kampfrekords für andere Boxer angeheuert wird. Das sind nun mal die nüchternen Fakten und ist im Boxsport so üblich. Oftmals ist es so, dass solche Boxer irgendwann erkennen, dass sie es leistungsmäßig nicht nach ganz oben schaffen können. Dennoch können sie im Rampenlicht stehen und sind durch viele kleine Kämpfe bei ebenso kleinen Börsen oftmals mehr beschäftigt, als die „Großen“ des Boxsports. Um einige Beispiele zu nennen: Bruce Oezbek, der gebürtige Türke war immer zur Stelle wenn ein Aufbaugegner gesucht wurde oder einfach jemand in der passenden Gewichtsklasse ausfiel. Auf diesem boxerischen Karriereweg sind auch der 21-jährige Dominik Ameri, der am Samstag in Koblenz gegen Denis Ronert antreten wird und beispielsweise auch der Tscheche Vladimir Fecko, der in bisher 65 Kämpfen 57 mal der Verlierer war. Bei den Frauen fällt einem in diesem Zusammenhang gewiss zuerst der Name der Bulgarin Svetla Taskova ein, die in 38 Kämpfen gegen Alles was in Europa beim Frauenboxen in den unteren Gewichtsklassen Rang und Namen hat im Ring stand und so manchen Kampf nach Punkten verlor, den sie eigentlich gewonnen hätte. Solche Boxer/innen haben oftmals einen volleren Kalender als diejenigen, die ihre Hoffnung auf große Titel noch nicht aufgegeben haben. Jeder Kampf ist natürlich ergebnisoffen und man kann auch nicht von “gekauften Siegen” sprechen, doch ist es eine gängige Praxis, schon mit der Kampfansetzung ein absehbares Urteil voraus zu sehen.

Auch Suleyman Dag wird am Samstag wieder im Ring stehen. Gegner in seinem 52. Profikampf in Koblenz ist diesmal der 18-jährige Antonio Hoffmann, gegen den er bereits im Dezember 2012 in Köln gekämpft hat. Eine Prognose für diesen Kampfausgang wollen wir uns an dieser Stelle ersparen. Bleibt dennoch die Hoffnung, dass Suleyman Dag dem jungen Boxtalent unter echten Wettkampfbedingungen einiges abverlangt und vor allem selbst gesund bleibt.

Das Team von „BOXENplus.de“ wünscht Suleyman Dag noch einmal zum heutigen Geburtstag alles Gute, Gesundheit und Glück, noch viele für ihn lukrative Kämpfe – es darf ruhig der eine oder andere Sieg dabei sein. Der größte Wunsch dabei ist, dass er irgendwann als gesunder Mann die Boxhandschuhe an den Nagel hängen und sein Geld als erfolgreicher selbstständiger Box-Promoter verdienen kann.

Hier ein TV-Beitrag des WDR über Suleyman Dag, der ein wenig Einblick in das Leben des „Reiseboxers“ gewährt:

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Petkovic vs Hoffmann 2 – Karlsruhe 11. Mai

battle 3Ein Kampf auf den die Boxfans schon lange gewartet haben, ist das Rematch zwischen Alexander Petkiovic und Timo Hoffmann. Der Fight wird bei der Veranstaltung „Battle of the Gladiators III“ am 11. Mai in Karlsruhe stattfinden. Bei ihrer ersten Begegnung im Oktober 2010 in Riesa waren beide Boxer unzufrieden aus dem Ring gegangen. Petkovic, weil er sich mit dem Urteil der Punktrichter und mit dem daraus resultierenden Unentschieden um den Sieg gebracht fühlte und „Die Eiche“, weil er selbst nicht mit der von ihm gebrachten Leistung zufrieden war. Es ging damals um den WBO-Europameistertitel im Schwergewicht und man ging davon aus, dass es recht bald zu einer Neuauflage des Kampfes kommen wird. Daraus wurde leider nichts. Dieser damals vakante Titel wurde später von Ondrej Pala, Konstantin Airich und jetzt Chistian Hammer getragen. Um den Titel geht es also nicht mehr, wohl aber um diese „offene Rechnung“ zwischen Petkovic und Hoffmann. Beide sind nicht zufrieden mit dem ersten Ergebnis und Beide wollen das Urteil diesmal zu ihren Gunsten revidieren.

Das Kampfsportmagazin „Kickfighter“ hat Alexander „Der weisse Tiger“ Petkovic gefragt, wie er über den bevorstehenden Kampf denkt. Er meinte, er habe sein Gewicht erheblich reduziert und das er so fit ist wie schon lange nicht. Petkovic habe Hoffmann in den letzten 2 Jahren beobachtet und will ihn vorzeitig besiegen. Er will die Eiche fällen. Falls ihm das nicht gelingt, habe er etwas falsch gemacht. Danach will er gegen Wladimir Klitschko antreten.

Timo „Die Eiche“ Hoffmann kommt im „Kickfighter“ leider nicht zu Wort, aber er gibt die entsprechenden Antworten auf seiner Facebook-Seite. Er ist davon überzeugt, dass er Petkovic auswärts vorzeitig schlagen muss. Das sei aber kein großes Problem, gibt er sich siegessicher. Trainer Uwe „Commander“ Schuster meint dazu, dass Timo den Tiger vom Baum holen wird und dann sei Schluss mit Lustig.

Man kann also gespannt sein auf das, was da am Samstag in Karlsruhe passieren wird. Petkovic riskiert bei dieser Begegnung seinen GBU-WM-Titel. Ob der seinen Besitzer wechselt oder nicht, wird die Boxwelt nicht erschüttern, aber unter all diesen Vorzeichen ist dieser Kampf auf jeden Fall ein Highlight dieses Jahres im deutschen Boxsport.

Hamburger “Universum”- Chef Kluch festgenommen

Waldemar Kluch1Durch einen Artikel des „Hamburger Abendblatt“ wurde bekannt, dass der Unternehmer und Boxmanager Waldemar Kluch heute in Hamburg von der Polizei festgenommen worden ist. Dem 54-jährigen wird vorgeworfen, verantwortlich für Überfall auf einen anderen Boxunternehmer zu sein, der angeblich vor einigen Wochen stattfand und bei dem der nicht namentlich genannte Überfallene von Unbekannten schwer am Kopf verletzt wurde. Waldemar Kluch habe angeblich diesem Konkurrenten vorher gedroht, ihn umbringen zu lassen.

Kluch hatte erst vor einigen Tagen bekannt gegeben, dass er sich mit dem Vorbesitzer des „Universum“-Boxstalls Klaus-Peter Kohl geeinigt habe, alle Unklarheiten ausgeräumt und das der Kauf nun abgeschlossen sei. Darauf hin habe Kohl von der Zwangsversteigerung des verpfändeten DIMA-Sportcenters abgesehen. Damit wären zumindest diese Unstimmigkeiten ausgeräumt, was jedoch aus den angeblich 4.1 Mio € Schulden des Unternehmens wird, bleibt im Nebel. Zwischenzeitlich hat Waldemar Kluch das Unternehmen auf den Namen „World International Sport Promotion“ umbenannt und pocht auf die Einhaltung von Verträgen, die einzelne Boxer noch mit „Universum“ abgeschlossen hatten. Betroffen davon sind unter anderem Denis Boytsov und Rakhim Chakhkiev.

Man darf gespannt sein, wie sich diese Angelegenheit entwickelt und ob sich die Vorwürfe bewahrheiten. Falls ja, würde das auf jeden Fall einen Prozess gegen Waldemar Kluch bedeuten.

Anika Kurzer – Karriere-Restart mit großen Zielen

Anika Kurzer

Anika Kurzer

Nachdem Anika Kurzer bereits in den Jahren 2009 und 2010 insgesamt 3 Profikämpfe absolviert hat und dabei mit 2 Punktniederlagen und einem Unentschieden keinen Traumstart hatte, versuchte sie am letzten Samstag bei der Veranstaltung „Rumble in the Jungle“ in der Potsdamer Biosphäre einen Neustart mit einem Kampf gegen Claudia Ferenci, gegen die sie 2009 ein Unentschieden geboxt hatte. Diesmal sollte es anders kommen. Anika Kurzer hatte ihre Gegnerin von Beginn der ersten Runde an im Griff, boxte dominant und sammelte so Runde um Runde. Mit noch etwas mehr Konsequenz im Angriff wäre vielleicht sogar ein vorzeitiger Sieg machbar gewesen.

Jemyma Betrian

Jemyma Betrian

Die Berlinerin Kurzer trainiert seit einiger Zeit bei Steven Küchler und wird von Jaqueline von Chrzanowski in ihrem „Powerteam“ betreut. Ihre Leistungen im Training und Sparring sind sehr gut. Mittlerweile wurde durch den Kampf am Samstag bestätigt, dass sie jetzt im Gegensatz zu früher in der Lage ist, ihre Trainingsleistungen auch im Ring abzurufen, wenn es in „Echt“ zur Sache geht. Bereits eine Woche nach ihrem gelungenen Comeback wird sie am kommenden Samstag in Karlsruhe bei der Veranstaltung „Battle of the Gladiators III“ ihren nächsten Kampf bestreiten. Der Kampf gegen Ferenci war sozusagen eine Art Probelauf für ihr eigentliches Ziel. In Karlsruhe geht es gegen die auf Curacao geborene Niederländerin Jemyma Betrian. Trainer Küchler hat im Vorfeld sorgfältig mit Anika Kurzer gearbeitet, Videomaterial der Gegnerin studiert und ist sich sicher, dass Kurzer siegen kann, wenn sie in der Lage ist, ihr volles Potential abzurufen.

Nur am Rande sei erwähnt, dass dieser Kampf die Gelegenheit bietet, einen WIBF-EM-Gürtel im Superbantamgewicht auszuboxen. Sicher wird das jetzt nicht allen Boxfans gefallen, dass ausgerechnet 2 Boxerinnen darum kämpfen, die nicht einmal zusammen genommen 10 Kämpfe im Rekord haben. Die Kunst wird es nach dieser Titelvergabe sein, den Titel zu halten, bzw. ihn zu verteidigen. Anika Kurzer und ihr Team sind zuversichtlich, nach diesem Kampf mit dem Titel heimzukehren. Sie ist sich darüber im Klaren, dass sie in Karlsruhe als Underdog in den Ring steigen wird, hat aber mit dem Sieg von Potsdam im Rücken die Zuversicht auch im nächsten Kampf erfolgreich zu sein. Etwas dagegen dürfte nur Jemyma Betrian haben, die sicher mit dem gleichen Vorsatz nach Karlsruhe fährt.

Internationale Deutsche Meisterschaft im Schwergewicht

saglam charrNeben den bereits für das kommende Wochenende angekündigten Kampfabenden in Weißwasser (Pelk-Promotion) und der Veranstaltung „Battle of Gladiators III“ in Karlsruhe, wird es am 11. Mai noch einen weiteren regionalen Höhepunkt im Boxsport geben: In Koblenz wird unter Aufsicht der GBA die Internationale Deutsche Meisterschaft im Schwergewicht ausgeboxt. Gesetzt für diesen Titelfight ist Yakup Saglam, der zuletzt gegen Manuel Charr um den WBC- International Silverbelt gekämpft hat und leider bereits in der 2. Runde verletzungsbedingt aufgeben musste. Jetzt scheint er wieder fit zu sein und wird in Koblenz sicher Alles geben um diesen Titel zu erboxen. Der Kampf geht über 10 Runden und findet in der Halle Koblenz Bassenheim statt. Ein Gegner wurde noch nicht bekannt gegeben.

Ebenfalls bei dieser Veranstaltung wird der 20-jährige Dennis Ronert kämpfen. Ronert ist als Nachwuchsboxer bei SES Magdeburg unter Vertrag und kann bereits einen Kampfrekord von 16 Kämpfen vorweisen. 12 Kämpfe davon gewann er vorzeitig. Er wird in seinem 17. Kampf weitere Erfahrungen sammeln. Auch hier ist noch kein Gegner genannt worden. Die weiteren Kämpfe dieser Veranstaltung von Detlev Loritz bestreiten Antonio Hoffmann (Halbmittel), Michael Stromberg (Schwer), Cem Kurnazcan (Supermittel), Sandro Reinhardt (Halbmittel, Dennis Kurd (Welter) und Nazmi Kurti (Halbwelter).

Marco Huck vs Ola Afolabi III – Die Pressekonferenz

huck-ola-afolabi1-760x1024Was da am heutigen Tag im „Maritim proArte Hotel“ Berlin abging, war mal ein echter Vorab-Schlagabtausch zwischen Huck und Afolabi. Das wurde zumindest schon einmal verbal ganz schön ausgeteilt, wie man dass in Deutschland bei derartigen Anlässen kaum noch gewöhnt ist. Um einen Eindruck zu vermitteln, wie aufgeheizt die Stimmung war, hier in bunter Folge einige Zitate der Anwesenden:

Marco Huck:”Ich habe Afolabi bei unserem zweiten Kampf gar nicht für voll genommen. Das war kurz nach meinem Kampf gegen Alexander Povetkin. Da war ich ein bisschen demotiviert und habe mich auch gar nicht richtig vorbereitet, habe die Seele baumeln lassen und war zum Beispiel noch mal in Dubai in der Zeit, in der ich eigentlich hätte trainieren sollen. Und trotzdem bin ich immer noch zufrieden mit dem, was ich abgeliefert habe. Ich habe gezeigt, was ich alles abrufen kann, wenn es darauf ankommt. Wenn ich top vorbereitet gewesen, hätte ich ihn weggehauen. Das werde ich diesmal zeigen.”

„Afolabi geht mir langsam auf die Nerven. Aller guten Dinge sind drei – ich werde ihn vernichten – ohne Rücksicht auf Verluste.“

„Es wird ein Spektakel geben, nicht so ein Katz-und-Maus-Spiel wie beim Klitschko-Kampf am Wochenende.“ Weiterlesen —>

Felix Sturm – bekommt er eine 2. Chance ?

Predrag Radosevic

Predrag Radosevic

So verworren, wie die Umstände wegen der Dopingvorwürfe gegen Sam Soliman sich darstellen, sind auch die Gerüchte und Halbwahrheiten, die sich um das Recht drehen, wer gegen den australischen IBF-Titelträger Daniel Geale als Pflichtherausforderer in den Ring steigen wird. Ist der letzte Kampf nun annulliert und Felix Sturm wieder an gleicher IBF-Position wie vor dem Kampf ? Was der BDB beschlossen hat, soll nach bisher inoffiziellen Angaben auch die IBF so beschlossen haben. Man will Sturm eine 2. Chance einräumen sich das Herausforderungsrecht zu erkämpfen. Der Gegner, der Austragungsort und der Termin für diesen Eliminator sollen auch schon feststehen. Es soll sich um den nach Sturm im IBF-Ranking bestplatzierten Predrag Radosevic handeln. Der gute Mann kommt aus Montenegro, ist 28 Jahre alt und kann einen Kampfrekord von 27 Kämpfen und 27 Siegen vorweisen. Schaut man allerdings etwas genauer hin, ist dieser Gegner fast wie geschaffen für Felix Sturm. Bei den 27 Gegnern, die Radosevic vorweisen kann ist nicht ein Gegner darunter, der auch nur annähernd über Kreisklasseniveau hinaus gekommen ist. Seine gerade 9 vorzeitigen Siege hatte er durchweg entweder gegen völlig unerfahrene Anfänger oder ausgemachte Aufbaugegner.

Wenn man den Gerüchten Glauben will, gibt es auch schon ein mögliches Datum und mögliche Orte für die Veranstaltung. Es soll der 6. Juli werden. Als Veranstaltungsorte sind sowohl Dortmund als auch der Nürburgring im Gespräch. Bewahrheitet sich dieses Gerücht, ist das unter diesen Umständen fast wie ein Geschenk an Sturm zu werten. Radosevic ist zwar bei der IBF hoch im Ranking, doch aufgrund seiner bisher nicht gerade berauschenden Gegnerschaft bei boxrec nur auf Platz 75 zu finden. Also alles in Allem wohl der passende Gegner…



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