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Johannes Passehl

Ina Menzer vs Gody Dailydaite – Abschiedsgala in Mönchengladbach

074_Show-Training-Rheinpark-Center-Neuss_Ina-Menzer-mit-Goda-Dailydaite_Foto-KatzFoto: Heinz-Josef Katz

Ein Beitrag unseres Gastautors Heinz-Josef Katz:

Abschiedsgala von Ina Menzer am 24. August 2013 in Mönchengladbach: Ina Menzer gegen Goda Dailydaite – Die Hamburger Jungs Dima Weimer, Dimitri Sartison und Vitali Tajbert stellen attraktives Rahmenprogramm – Musikact Captain Jack heizt dem Publikum ein. Ina Menzer (30-1-0 (10)) boxt zum Ende einer unvergleichbaren Karriere ein letztes Mal um die Weltmeisterschaft im Federgewicht und feiert zugleich Premiere in ihrer Heimatstadt Mönchengladbach.

Bei der großen Abschiedsgala am 24. August 2013 im Warsteiner HockeyPark in Mönchengladbach geht es für sie gegen die Boxrec-Nr. 14 im Federgewicht, Goda Dailydaite (8-0-0 (2)) gleich um drei WM-Titel. Unter anderem auch um den Titel des WIBF Superchampions. Auch das Rahmenprogramm verspricht einige spektakuläre Kampfsport-Leckerbissen: Bei der Verteidigung seines Weltmeistergürtels muß der amtierende Kickbox-Champion Dima Weimer (45-12-0 (30)) gegen den erfahrenen Letten Vaidas Valencias (30-8-0 (8)) in den Ring. Der erst 24jährige Valancius konnte bisher 30 seiner 38 Kämpfe für sich entscheiden, 8 davon durch Knockout. 2008 war er Muay Thai Vizeweltmeister und 2012 Europameister. Keine leichte Aufgabe für den vierfachen Weltmeister im Kickboxen nach Version der WKN. Von seinen 45 Siegen gewann Dima Weimer beeindruckende 30 vorzeitig.

www.AmericanDream.de

Im Supermittelgewicht trifft der ehemalige Weltmeister Dimitri Sartison (30-2-0 (18)) in einem 6-Runden-Kampf auf den erfahrenen Baker Barakat (56-14-4 (26)) aus Syrien. Bei 26 K.o.-Siegen sollte sich der Hamburger Sartison in Acht nehmen. Auch für Vitali Tajbert geht´s im Leichtgewicht über sechs Runden. Sein Gegner wird in den nächsten Tagen bekanntgegeben. Beide ehemaligen Universum Boxer standen Ina in der Vorbereitung als Trainingspartner zur Seite und freuen sich schon sehr auf den Abschiedsevent in Mönchengladbach: „Wir freuen uns sehr, bei Ina´s letztem Kampf und der in Eigenregie – mit ihrem Team – auf die Beine gestellten Veranstaltung mit dabei sein können. Wir werden den Zuschauern packende Kämpfe liefern und Ina an ihrem großen Tag natürlich den Rücken stärken.

Die Open-Air-Veranstaltung sollte sich kein wirklicher Boxfan entgehen lassen“, so Sartison und Tajbert einstimmig. Kult-Popact Captain Jack wird dem Gladbacher Publikum musikalisch einheizen. Der durch seine rote Mütze und Uniform bekannte Musiker ist bekannt durch Welthits wie “Drill Instruktor”, “Soldier Soldier” und “Captain Jack” und wird mit seiner spektakulären Liveshow für eine stimmungsvolle Party im Warsteiner HockeyPark sorgen.

Kai Ebel, bekannt als F1 Reporter, ist Mitglied bei den „Faustkämpfer Mönchengladbach“, wird als Moderator und Ringsprecher die einmalige Abschiedsgala seiner Club-Kollegin begleiten.

Am Samstag, 20. Juli 2013, trafen sich Ina Menzer, Goda Dailydaite, Dimitri Sartison, Vitali Tajbert, Baker Barakat und zwei Boxer der „Faustkämpfer Mönchengladbach“, Max und Artur, im Rheinparkcenter Neuss. Vor einem begeisterten Publikum präsentierten sie den Box-Sport, gaben Autogramme und standen für Fotos zur Verfügung.

Die Tickets gibt es exklusiv ab 16,90 Euro unter http://www.warsteiner-hockeypark.de/.

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David Haye vs Tyson Fury Promo

haye fury

Videokünstler Philipp Asanov hat mal wieder einen aktuellen Promoclip gemacht. Diesmal zum Kampf Haye vs Fury :

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Marco Huck und Trainer Ulli Wegner gehen getrennte Wege

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Foto: Sauerland-Team

Das ist mal ein Paukenschlag in der Sommerflaute: WBO-Cruisergewicht – Weltmeister Marco Huck trennt sich von seinem langjährigen Trainer Ulli Wegner. Folgendes kurze Statement gab Marco Huck heute an die Öffentlichkeit raus:

„Liebe Fans, aufgrund unüberbrückbarer Differenzen gehen mein Trainer Ulli Wegner und ich fortan getrennte Wege. Ich möchte ihm jedoch herzlichst für die gemeinsame Zeit danken und wünsche ihm alles erdenklich Gute!
Marco Huck“

Was sich dahinter verbirgt kann man nur vermuten. Der gesamte Stil von Wegner und Huck schienen nicht so ganz zu harmonieren. Es ist nicht die erste Trennung von Huck und Wegner. Ob es schon einen neuen Coach gibt oder was überhaupt der wahre Grund der Trennung ist, war jetzt noch nicht zu erfahren. Es bleibt zu hoffen, dass beide nicht alle Türen hinter sich zu geworfen haben und die bisher erfolgreiche Arbeit vielleicht irgendwann noch einmal fortgesetzt wird.

Edit: Offenbar handelte es sich um einen falsche Meldung, die da über “Twitter” verbreitet wurde. Marco Huck schreibt auf “Facebook”:

“Liebe Fans, ich darf Euch beruhigen. Jemand hat sich Zugriff auf meinen Account verschafft. Ich trenne mich nicht von meinem Trainer Ulli Wegner. Die Polizei untersucht derzeit, wer der Unruhestifter gewesen ist!”

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Mike Tyson – „Iron Mike Promotions“ veranstaltet am 23. August in Verona (USA)

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Wieder einmal beschreitet Ex-Weltmeister neue Wege im Boxgeschäft. Das naheliegendste für ihn ist nach Meinung vieler Boxfans schon lange, eine Tätigkeit als Trainer oder Promoter aufzunehmen. Letzteres ist jetzt doch eingetreten, obwohl er eigentlich nichts mehr aktiv mit dem Boxgeschäft zu tun haben wollte. Nach 8 Jahren Ringabstinenz und einem Alter von 47 Jahren hat er nun beschlossen, als Promoter seinen noch immer guten Namen zu nutzen. Er veranstaltet am 23. August in Verona (USA) einen ersten eigenen Kampfabend. Sein Ziel ist es angeblich, das amerikanische Boxen, besonders im Schwergewicht, wieder nach vorne zu bringen. Nach einer Meldung der „Welt“ sagte der Ex-Champion: „Es ist so cool, einfach großartig, wieder im Boxen involviert zu sein. Ich kann den ersten Rundengong kaum erwarten”.

Tyson sind alle Höhen und Tiefen des Boxgeschäfts hinreichend bekannt. Einst war er der jüngste Schwergewichtsmeister aller Zeiten, erlebte als Champ die größten Höhenflüge und stürzte schließlich auch gnadenlos ab. Er verdiente Geld, genoss Ruhm und Ansehen bis er schließlich begleitet von Größenwahn und scheinbar auch Realitätsverlust abstürzte und im Gefängnis landete. Ob seine Zusammenarbeit mit Don King etwas dazu beigetragen hat, dass er nicht wieder richtig hoch kam, soll mal dahingestellt bleiben. Jedenfalls hätte man sich für ihn einen anderen und vor allem besseren weiteren Verlauf seiner Karriere vorstellen können. Was blieb ist der Glanz der Vergangenheit und offenbar auch eine Menge an Schulden.

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Jetzt ist offenbar ein Rezept gefunden um noch einmal neu durchzustarten. „Iron-Mike“ arbeitet mit einer Sport-Promotion Firma zusammen, die bisher wenig erfolgreich war und nun durch seinen Namen aufgewertet wird. Es wurde die „Iron Mike Productions“ neu gegründet und mit dem in den USA landesweit größten Sportkanal ESPN eine Zusammenarbeit vereinbart. ESPN hat nun mit Tyson ein neues Aushängeschild und man glaubt, dass sich das auszahlen wird.

Bei der ersten Veranstaltung in Verona wird es einen IBF-WM-Kampf im Fliegengewicht zwischen Argenis Mendez (Dom-Rep.) und Arsah Usmanee (Kanada) geben, sowie einen WBA-Interimtitelkampf im Federgewicht zwischen Claudio Marrero (Dom-Rep.) und Jesus Cuellar (Argentinien). Der prominenteste Boxer dieser Veranstalung, der selbst in den Ring steigen wird, ist allerdings ein anderer. Der Jamaikaner Glen Johnson (44) wird in einem Ranglistenkampf im Halbschwergewicht über 10 Runden gegen den jungen Amerikaner Isiah Thomas (24) antreten.

Man darf gespannt sein, wie diese Entwicklung weiter geht. Der Name „Mike Tyson“ ist sicher schon einmal groß genug um Erfolg zu versprechen. Wenn er tatsächlich das amerikanische Boxen wieder auf „Vordermann“ bringen will, hat er sicherlich allerhand zu tun.

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Melanie Zwecker gewann ihren dritten Kampf

Ein Beitrag unseres Gastautoren Uwe Betker:

Und immer wieder schickt ihr mir Briefe,
in denen ihr, dick unterstrichen, schreibt:
“Herr Betker, wo bleibt das Positive?”
Ja, weiß der Teufel, wo das bleibt!
(frei nach Kurt Tucholsky)

Es gibt Positives zu vermelden! Melanie Zwecker (3 Kämpfe, 3 Siege, 1 durch KO) bekam am 21.07.2013 einen Kampf in Villingen-Schwenningen. Sie gewann ihren Vierrunder nach Punkten. Ihre Gegnerin war eine gewisse Avira Betti, die ihr Profidebüt gab.

Man kann nun natürlich fragen, was daran denn so positiv ist, was daran überhaupt erwähnenswert ist?

Wer sich aber ein wenig im Profiboxen auskennt, der wird auch wissen, wie schwer es für eine Boxerin ist, Kämpfe zu bekommen. Aber mal ganz abgesehen davon, halte ich die 29-jährige Melanie Zwecker, die von Michael Siegel trainiert wird, außerdem für eines der größten Talente im Federgewicht.

© Uwe Betker/www.box-blog.de

Ana Maria Torres – Babypause geht in die Verlängerung

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Die Fans der mexikanischen Boxerin Ana Maria Torres werden sich gut daran erinnern: Vor mehr als einem Jahr wurde bekannt gegeben, dass eine der gegenwärtig besten Boxerinnen der Welt, „La Guerrera“ Torres ihre Boxkarriere wegen Schwangerschaft unterbricht und sich deshalb vorläufig aus dem Boxgeschäft zurückzieht. Darauf hin hat der Präsident des Weltverbandes WBC Jose Suleiman der Weltmeisterin im Superfliegengewicht als erste Boxerin überhaupt den Emiratus-Status zuerkannt, was ihr das Anrecht gibt, nach Beendigung ihrer Pause die dann amtierende WBC-Weltmeisterin heraus fordern zu dürfen.

torres 2 schwangrschaftIhr WM-Titel wurde vakant, die beiden Mexikanerinnen Mirabel Ramirez und Zulina Munoz kämpften im November 2012 darum. Seither ist die sehr athletische Munoz Trägerin des Titels, den sie in diesem Jahr bereits 2 mal verteidigte. Die nächste Titelverteidigung steht für den 3. August an. Am 13. Juli erkämpfte sich Mariana Juarez im 2. Anlauf das Recht, Munoz herausfordern zu dürfen. Das diese Pflichtverteidigung bereits am 3. August stattfindet ist eher unwahrscheinlich. Insgesamt verfügt Mexiko über eine Vielzahl von Boxerinnen, besonders in den unteren Gewichtsklassen. Allein im Superfliegengewicht gibt es gegenwärtig 23 aktive Boxerinnen. Im Vergleich zu Deutschland eine Unmenge. Hier gibt es mit Raja Amasheh gerade mal eine einzige aktive Superfliegengewichtlerin.

Nachdem Ana Maria Torres zu Beginn diesen Jahres ihr Kind zur Welt brachte, ging man eigentlich davon aus, dass sie ab Sommer 2013 wieder ins Training einsteigt und ihr „Comeback“ nach dieser Babypause angehen wird. Doch daraus wird vorerst Nichts werden, weil Ana Maria Torres und ihr Ehemann Christobal Mora in ihrer gemeinsamen Familienplanung noch einen Schritt weiter gegangen sind und nun bereits das zweite Kind erwarten. Das „Warrior-Kleinunternehmen“ bekommt also gleich noch einen Nachwuchs und somit verlängert sich die Babypause der Weltmeisterin erst einmal noch auf unbestimmte Zeit.

Diese Meldung ist vielleicht nur besonders wichtig für die Torres-Fans, die es kaum erwarten können, dass Ana Maria Torres wieder in den Ring steigt. Sie werden sich also noch etwas gedulden müssen. Aber für alle Anderen ist es zumindest in diesen Tagen beruhigend zu wissen: Auch andere Menschen bekommen Kinder und freuen sich gemeinsam mit Familie, Freunden und Fans darauf.

Vielfalt gibt's bei Otto!

Impressionen vom Kampf Ana Maria Torres vs Olga Julio:

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Manny Pacquiao – Wann kommt der „big Fight“ gegen Floyd Mayweather jr.?

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Bereits -zig mal in der Diskussion, aber immernoch nicht stattgefunden hat der „big Fight“ zwischen Manny Pacquiao und Floyd Mayweather jr.. Beide haben im Moment auch andere Vorhaben, als einen Kampf gegeneinander. Trotzdem reißt das Interesse der Boxfans an diesem Kampf nicht ab. Befeuert wird das Ganze immer wieder durch Verlautbarungen beider Boxer, die so nebenbei immer wieder fallen.

Mayweather hat während seiner aufwendigen Promotion – Tour für den Kampf gegen Canelo Alvarez am 14. September immer wieder gesagt, dass Pacquiao, also wie er meint: der „Filipino Fighter“, Vergangenheit sei und seine Karriere vorbei wäre.

Pacquiao, der im November gegen Brandon Rios antreten wird, lässt so etwas natürlich nicht auf sich sitzen. Er bezweifelte zwar selbst auch, ob er nach einer 3. Niederlage in Folge noch weiter boxen sollte, aber er hat auch die passenden Antworten für Mayweather parat. Gegenüber „ABS-CBN-News“ sagte er über Mayweather: Weiterlesen

Holly Holm – Im MMA-Sport angekommen

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Das was Holly Holm in diesem Kampf zeigt, sieht insgesamt eher noch recht nach klassischem Boxsport aus. Aber nachdem ihre Gegnerin scheinbar schon gar nicht mehr mit einem gefährlichen Kick rechnet, kommt die „Abrissbirne“.

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Karo Murat vs Bernard Hopkins – 19. Oktober Atlantic-City

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Jetzt ist endlich alles in „Sack und Tüten“ – dem Pflichtkampf zwischen IBF-Weltmeister Hopkins und dem Wahlberliner Karo Murat steht nichts mehr im Wege. Nachdem die Visum-Probleme von Murat erledigt sind, weswegen der erste Termin am 13. Juli in New York nach hinten verschoben werden musste, steht nun fest, dass Beide am 19. Oktober in Atlantic-City aufeinander treffen werden. Ein Touristen-Visum wäre sicher aufzutreiben gewesen, aber da es sich beim Profiboxen um „Arbeit“ handelt, war ein Arbeitsvisum nötig, was scheinbar nicht so schnell zu bekommen war.

Für Murat geht damit eine lange „Arbeitspause“ zu Ende. Seit seinem letzten Kampf gegen den Georgier Sandro Siproshvili ist schon mehr als ein Jahr vergangen. Auf jeden Fall freut sich Murat auf diesen Kampf gegen einen der legendärsten aktiven Boxer und ist zuversichtlich, dass sich am 19. Oktober herausstellen wird, wer an diesem Tag der bessere Boxer ist.

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Manuel Charr vs TBA – 28. September Manchester

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Es dürfte nur ein kleiner Trost für Manuel Charr sein, aber zumindest wird er bei der gleichen Veranstaltung in Manchester boxen wie sein Wunschgegner David Haye, der bei dieser Gelegenheit auf seinen Landsmann Tyson Fury trifft. Der ursprünglich für diesen Sommer vorgesehene Kampf zwischen Haye und Charr wurde abgesagt, weil Haye bekannt gab, sich im Training verletzt zu haben. Man kann allerdings auch vermuten, dass ihm diese Verletzung sehr gelegen kam, weil sich das Interesse in England für einen Kampf gegen Charr in Grenzen hielt. Es ist nun mal der Ehrlichkeit geschuldet, wenn man davon ausgeht, dass sich ein Kampf der beiden besten Schwergewichtler des Landes besser vermarkten lässt, als ein Kampf eines Engländers gegen einen Manuel Charr, den in England nicht so viele Boxfans kennen. Das Charr nun die Gelegenheit bekommt in Manchester anzutreten, ist zwar nur ein kleines Trostpflaster, aber zumindest hat er einen Kampf vor großem britischem Publikum und er wird dadurch auch auf der Insel seinen Bekanntheitsgrad erhöhen.

Noch ist unbekannt, gegen wen Manuel Charr kämpfen wird. Dabei gibt es 2 grundsätzliche Möglichkeiten. Zum einen kann es sein, dass er sich einmal mehr selber um einen Gegner kümmern muss um überhaupt zu boxen, so in etwa wie in seinen letzten Kämpfen gegen Airich, Saglam und Mazikin. Wenn das so ist, wird Charr jemanden aus dem gleichen Leistungssegment finden müssen, der einen Namen hat und bezahlbar ist. Die für ihn bessere Variante wäre allerdings, wenn die Veranstalter ihm einen Gegner stellen und den auch aus ihren Mitteln bezahlen, der zumindest auch in England bekannt ist. Da gäbe es zum Beispiel Sam Sexton, John McDermott oder Michael Sprott um nur einige aus England zu nennen. International gesehen, sollte es noch leichter sein für einen guten Fight zu sorgen.

Um es mal etwas drastisch, aber ehrlich so empfunden darzustellen: Man hat Manuel Charr von britischer Seite her mit dem Kampf/Nicht-Kampf gegen Haye verschaukelt. Da sollte es doch jetzt zumindest drin sein, dass er einen guten Gegner und einen guten Kampf bekommt, den Veranstalter Eddie Hearn (Matchroom Boxing) doch sicher auftreiben kann. Selbst wenn es kein Brite ist, dann doch wenigstens ein würdiger Herausforderer im Kampf um den WBC-International Silbertitel. Gute Gegner würde es sicher jede Menge geben und wenn man Charr wenigstens mit einem guten Fight entschädigen will, dann gibt es viele Möglichkeiten. Wie gesagt – wenn man will.


Translator:

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